Stechende Fußschmerzen sind meist auf einen Fersensporn zurückzuführen. Die knöcherne Gewebsveränderung selbst stellt keine Erkrankung dar, bedingt jedoch oft eine Entzündung des Sehnengewebes. Im Folgenden erfahren Sie, welche Behandlungsmaßnahmen eine Linderung oder sogar Heilung bewirken können.

Inhaltsverzeichnis

Fersensporn – Definition und medizinische Bezeichnung

Wie entwickelt sich ein Fersensporn?

Mögliche Auslöser und Risikofaktoren

Möglichkeiten der schulmedizinischen Behandlung von Fersensporn-Schmerzen

Nutzen und Risiken einer Fersensporn-Operation

Physikalische Therapiemöglichkeiten bei Fersensporn-Schmerzen

Anwendung der lokalen Vibrationstherapie bei Fersensporn-Schmerzen

Behandlung mit NOVAFON

Effektive Übungen zur Kräftigung der Fußmuskulatur

Bewährte Hausmittel zur Linderung von Fersensporn-Schmerzen

Wichtige Maßnahmen und Tipps gegen Fersensporn-Schmerzen

Häufig gestellte Fragen rund um das Thema Fersensporn

Fersensporn – Definition und medizinische Bezeichnung

Der Fersensporn beschreibt einen knöchernen, am unteren Fersenbein auftretenden Auswuchs, der ein dornartiges Aussehen aufweist. In der medizinischen Fachsprache ist für diese kalkhaltige Ausziehung der Begriff Kalkaneussporngebräuchlich. Er entwickelt sich in den meisten Fällen an jener Stelle des Fußgewölbes, an der Fersenknochen und Plantarfaszie miteinander verbunden sind. Der Auswuchs wird nur wenige Millimeter lang und ist von außen nicht zu erkennen. Lediglich eine Röntgenuntersuchung gibt Aufschluss darüber, ob ein Fersensporn vorliegt. Da er jedoch häufig keine Beschwerden verursacht, bleibt er in vielen Fällen über einen langen Zeitraum hin unbemerkt. Bei geschätzten fünfzehn bis zwanzig Prozent aller Erwachsenen bildet sich im Laufe des Lebens ein Fersensporn heraus. Nur etwa der Hälfte leidet an den charakteristischen Schmerzen, die mit dieser knöchernen Gewebeveränderung einhergehen.

Wie entwickelt sich ein Fersensporn?

Ein Fersensporn entsteht immer als Folge von Mikroverletzungen im Gewebe von Muskelsehnen im Bereich der Ferse und tritt meist an der Sehnenplatte unter dem Fuß auf. Die Verletzungen entstehen durch eine über Jahre andauernde Überbelastung oder erhöhte Spannung der Muskelfasern in der betroffenen Körperregion. Der Organismus reagiert auf die winzigen Einrisse zunächst, indem er versucht, diese durch die Einlagerung von Kalk beziehungsweise Knochenmaterial zu reparieren. Dauert die übermäßige Belastung der Fersen weiter an, bildet sich an dieser Stelle allmählich ein aus Knochenmaterial bestehendes Gewächs. Durch die ständige Reizung, die der dornartige Knochenauswuchs auf das umliegende Weichgewebe ausübt, kommt es schließlich zu einer Entzündungsreaktion. Das Knochengewächs selbst verursacht keinerlei Beschwerden. Erst wenn sich der Entzündungsherd auf das umliegende Gewebe der Sehnen ausgeweitet hat und eine sogenannte Plantarfasziitis bedingt, nehmen die Betoffenen die charakteristischen Schmerzen wahr.

Mögliche Auslöser und Risikofaktoren

Die einem Fersensporn zugrundeliegenden Muskelrisse können vielfältige Ursachen haben. In vielen Fällen entstehen Sie als Folge einer langfristigen Fehlbelastung im Rahmen des sportlichen Trainings. Vor allem bei Menschen, die vor und nach der sportlichen Aktivität keine Dehnungsübungen durchführen, leiden häufig unter Fersenschmerzen. Regelmäßiges Laufen auf einem harten Untergrund wie asphaltierten Straßen erhöht das Risiko für einen Fersensporn in besonders hohem Maße. Dies gilt auch für das häufige Tragen von engen Schuhen mit dünnen, kaum dämpfenden oder unzureichend stützenden Sohlen. Langes tägliches Stehen und Arbeiten, die mit einer schweren körperlichen Belastung einhergehen, begünstigen die Entwicklung der knochenartigen Gewebeveränderung ebenfalls. Auch starkes Übergewicht bewirkt unter anderem eine andauernde Überbelastung der Muskulatur und Sehnen der Füße. In den meisten Fällen entwickelt sich die weit verbreitete plantare oder “untere” Form des Fersensporns durch ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren. Die Schmerzen treten in der Regel im fünften und sechsten Lebensjahrzehnt erstmals auf. Dies liegt daran, dass die stoßdämpfenden Fettpolster unterhalb der Ferse, die die Druckeinwirkung auf das Fersenbein dämpfen, mit zunehmendem Alter allmählich abnehmen.

Nicht immer bildet sich ein Fersensporn ausschließlich durch eine Fehlbelastung der Fersenmuskulatur. Es kommt vor, dass eine Muskelschwäche oder eine im Bereich der Ferse verkürzte Muskulatur die Entstehung der Mikroverletzungen begünstigt. Auch mit Sehnenschwächen einhergehende Fehlstellungen der Füße wie etwa ein unbehandelter und bis ins Erwachsenenalter bestehender Knick-Senkfuß oder Plattfuß kommen als Ursachen eines Fersensporns in Betracht. Solche erblich bedingten Fehlstellungen liegen der Entstehung einer Haglund-Exotose, der weitaus selteneren Form des Fersensporns, zugrunde. Dabei handelt es sich um den sogenannten “oberen” Fersensporn, der als knöchernes Überbein am Ansatz des Fersenbeins der Achillessehen deutlich erkennbar ist. Auch die Entstehung dieser Ausprägung wird durch das Tragen von schlecht sitzendem oder nicht stützendem Schuhwerk und übermäßiges Training begünstigt.

Möglichkeiten der schulmedizinischen Behandlung von Fersenschmerzen

Eine rechtzeitige Behandlung der Beschwerden, die mit einem Fersensporn einhergehen, ist nicht nur in Hinblick auf das Wohlbefinden der Patienten bedeutsam. Zu Beginn der Entzündung ist ein meist starkes Stechen zu spüren, später wird jede Bewegung der Füße von dumpfen Schmerzen begleitet. Die Patienten reagieren darauf häufig instinktiv mit einseitigen Schonhaltungen beim Gehen, die zu weiteren Schmerzsyndromen und Fußfehlstellungen führen können.

Die schulmedizinischen Behandlungsansätze konzentrieren sich auf die Gabe von Arzneistoffen, die schmerzstillende und entzündungshemmende Eigenschaften entfalten. Durch eine ärztlich verordnete medikamentöse Therapie lassen die starken Schmerzen in der Regel innerhalb weniger Tage nach. Arzneistoffe erster Wahl sind Präparate, die den Antiphlogistika zugeordnet werden. Als besonders wirksam erweisen sich Voltaren und Ibuprofen, da diese auch die Entzündungsprozesse rasch zum Abklingen bringen. In ausgeprägten Fällen müssen die schmerzlindernden Medikamente über einen längeren Zeitraum angewendet werden. Der behandelnde Arzt wird dann zusätzlich einen Magenschutz verschreiben. Darüber hinaus stehen in der Schulmedizin verschiedene, mit kühlenden und schmerzlindernden Wirkstoffen angereicherte Gels und Salben zur Verfügung. Werden diese regelmäßig auf die betroffene Stelle aufgetragen, erhöhen sie die positiven Eigenschaften der Schmerzmittel und beschleunigen den Behandlungserfolg. Leidet der Patient unter besonders hartnäckigen Schmerzen, kann der Einsatz von Kortison und Betäubungsmitteln in Erwägung gezogen werden. Der Arzt wird solche Arzneistoffe direkt in das entzündete Gewebe injizieren. Dort entfalten diese eine sofortige Wirkung. Allerdings eignen sich solche Medikamente aufgrund der unangenehmen und mitunter gesundheitsschädigenden Nebenwirkungen nicht für eine Dauertherapie. Kortisonspritzen dürfen auch deshalb nur sparsam zum Einsatz kommen, da sie die Beschaffenheit des Zellgewebes verändern und zum Abbau wichtiger Fettdepots führen. Unter dem Einfluss des Kortison werden Sehnen dadurch zunehmend spröde. Aus diesem Grund machen viele Ärzte zunehmend von Botulininjektionen Gebrauch. Das Einspritzen von entzündungshemmendem Botulinumtoxin A erfolgt direkt in den Ansatz der Plantarfaszie. In der Regel setzt der schmerzstillende Effekt ebenso schnell ein wie bei Kortison, hält jedoch über einen im Vergleich dazu längeren Zeitraum an.

Unterstützend kommen in der konservativen Behandlung auch Fersenkissen zum Einsatz. Sie sind aus stoßdämpfenden Materialien wie Gel oder Silikon gefertigt und umgeben den Fersensporn mit einer Aussparung. Diese führt zu einer Entlastung des Sehnenansatzes, wodurch die Schmerzen nachlassen und die Entzündung allmählich zurückgeht. Wird eine Haglundferse diagnostiziert, muss die schulmedizinische Behandlung auch unbedingt die Korrektur der angeborenen Fußfehlstellung durch spezielle orthopädische Schuheinlagen beinhalten.

Nutzen und Risiken einer Fersensporn-Operation

Es kommt vor, dass ein Fersensporn mit so starken Schmerzen einhergeht, dass die Betroffenen in ihrer Bewegungsfähigkeit erheblich eingeschränkt sind. In solchen Fällen kann der Arzt einen operativen Eingriff unter Vollnarkose vorschlagen. Die Operation hat zum Ziel, die Druckeinwirkung auf die Sehne, die die Schmerzen bei einem Fersensporn verstärkt, zu reduzieren. Eine Lockerung erfolgt durch das Abtrennen eines Teils der betroffenen Sehne von der Sehnenplatte. Gleichzeitig werden die Kalkablagerungen chirurgisch entfernt. Ein solcher Schnitt geht mit irreparablen Schädigungen von Sehnengewebe, oft auch von Nervenfasern einher. In seltenen Fällen kann eine Fersensporn-Operation auch die Entstehung eines Senkfußes begünstigen. Die Phase der Regeneration und Nachbehandlung kann mehrere Monate in Anspruch nehmen. Eine Operation sollte bei einem Fersensporn daher nur in Ausnahmefällen in Erwägung gezogen werden. Die meisten Orthopäden nehmen heute zunächst verschiedene Therapiemöglichkeiten in Anspruch, die bei vielen Patienten auch ohne einen operativen Eingriff beachtliche Heilungserfolge erzielen.

Physikalische Therapiemöglichkeiten bei Fersensporn-Schmerzen

Physiotherapeuten und Heilpraktiker setzen in der Behandlung von Fersensporn-Schmerzen neben Krankengymnastik auf verschiedene physikalische Maßnahmen, die die Auflösung und den Abtransport der Kalkablagerungen und Entzündungssekrete bewirken. In diesem Zusammenhang haben sich vor allem die Stoßwellenbehandlung und die Röntgenreizbestrahlung oder Orthovoltbestrahlung als sanfte Behandlungsansätze bei einem Fersensporn erfolgreich bewährt. Bei der Stoßwellentherapie wirken stark gebündelte und den Schallwellen ähnelnde Druckwellen direkt auf das erkrankte Gewebe ein. Sie regen die Bildung von Zytokinen an und beschleunigen dadurch Regenerationsprozesse in den Zellen, die eine schnellere Heilung bewirken. Im Jahr 2016 veröffentliche das IQWiG (Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen) einen Vorbericht über die nachhaltig schmerzreduzierende Wirkung der Stoßwellentherapie im Rahmen einer Fersensporn-Behandlung. Eine lokale Betäubung vor jeder Sitzung ist notwendig, da die Behandlung schmerzhaft sein kann. Die Röntgenreiztherapie, die eine Reduktion der Entzündung bewirkt, geht hingegen nicht mit Schmerzen während der Behandlungssitzungen einher und mit einem geringeren Zeitaufwand verbunden. In einer von Wissenschaftlern des Franziskus Hospitals in Bielefeld durchgeführten Studie an Fersensporn-Patienten konnte die Effektivität der Röntgenreiztherapie betätigt werden. Diese Behandlungsmethode birgt jedoch den Nachteil einer gewissen Strahlenbelastung in sich und sollte daher nicht bei Patienten unter vierzig Jahren zur Anwendung kommen.

Fersenschmerzen können auch im Rahmen der Transkutanen Elektrischen Nervenstimulation, kurz TENS, wirksam therapiert werden. Dabei handelt es sich um eine Form der Reizstromtherapie. Die Impulse zweier Elektroden, die direkt auf die betroffenen Stellen geheftet werden, blockieren die Weiterleitung von Schmerzimpulsen an das Gehirn und sorgen dadurch für eine reduzierte Schmerzempfindung. Eine weitere Möglichkeit, Fersensporn-Schmerzen zu behandeln, bietet die pulsierende Magnetfeldtherapie. Diese Methode basiert auf der Wirkung dünner microchipgesteuerter Auflagen, die pulsierende Magnetimpulse aussenden. Diese stimulieren ebenfalls die Zellregeneration und bewirken dadurch, dass entzündungsbedingte Schwellungen und Schmerzen nachlassen.

Anwendung der lokalen Vibrationstherapie bei Fersensporn-Schmerzen

Zur Stärkung der Fußmuskulatur und Linderung von Fersenschmerzen wenden viele Physiotherapeuten und Heilpraktiker auch die lokale Vibrationstherapie als unterstützendes Hilfsmittel erfolgreich an. Dabei werden mechanische Vibrationen mehrere Zentimeter tief ins weiche Gewebe geleitet. Die von Schallwellengeräten ausgesendeten Vibrationen treffen auf einen entspannten Muskel und bewirken dessen Kontraktion. Dies hat direkte positive Auswirkungen auf das Kraftpotenzial und die Spannung der Muskelfasern des behandelten Bereichs. Gleichzeitig wird das Gewebe der Muskulatur und Sehnen besser durchblutet. Ein erhöhter Blutfluss bedeutet, dass der Zellstoffwechsel angeregt und dadurch wichtige Reparaturmechanismen in Gang gesetzt werden. Die lokale Vibrationstherapie wirkt zudem entspannend und entfaltet schmerzlindernde Eigenschaften ähnlich wie die TENS Therapie. Mit Novafon Schallwellengeräten lassen sich die Schmerzen, die durch einen Fersensporn ausgelöst werden, auch problemlos zuhause auf sanfte und nicht-invasive Weise therapieren.

 Behandlung der Ferse mit dem NOVAFON

Das NOVAFON kann zur Spannungsregulierung und zur Behandlung der Schmerzpunkte der Fußmuskulatur eingesetzt werden. Die Behandlung mit dem NOVAFON dauert insgesamt 10–15 Minuten je Seite und kann bis zu zweimal täglich wiederholt werden.

Effektive Übungen zur Kräftigung der Fußmuskulatur

Gestärkte Muskeln und Sehnen sind deutlich weniger anfällig für kleine Verletzungen und halten Belastungen durch Sport oder berufliche Tätigkeiten besser stand. Daher ist es für Menschen, die berufsbedingt oder aufgrund bestimmter Lebensgewohnheiten einem hohen Risiko für Fersensporn-Schmerzen ausgesetzt sind, besonders wichtig, regelmäßig verschiedene Übungen zur Kräftigung und Dehnung der Fußmuskeln durchzuführen. Diese werden von den behandelnden Orthopäden auch bei bereits ausgeprägten Beschwerden empfohlen, um die Schmerzen zu lindern und die Bewegungsfähigkeit wieder zu erhöhen. Gezielte Übungen bewirken eine verbesserte Durchblutung, stimulieren den Zellstoffwechsel und tragen maßgeblich zur Heilung bei.

Ganz gleich, ob zur Vorbeugung der Bildung eines Fersensporns oder bei bereits manifestierten Schmerzen – diese drei effektiven Übungen für zu Hause können Sie problemlos in Ihren Alltag integrieren. Bei konsequenter täglicher Durchführung über einige Monate ist mit einer deutlichen Schmerzreduktion und in vielen Fällen sogar mit einer Ausheilung der Entzündung zu rechnen. Wichtig ist, die drei hier vorgestellten Übungen zu kombinieren, um die gesamte Fuß- und Wadenmuskulatur nachhaltig zu kräftigen. Dabei gilt: die Übungen sollten ein Dehnungsgefühl hervorrufen, jedoch keinesfalls Schmerzen bereiten.

ÜBUNG 1: DEHNUNGSÜBUNG FÜR DIE PLANTARFASZIE UND FUSSSOHL

Kreuzen Sie zunächst den Knöchel des betroffenen Fußes über das gegenüberliegende Knie. Fassen Sie nun die Zehen mit der Hand und ziehen Sie diese nach oben. Wenn Sie im Gewölbe Ihres Fußes eine Dehnung spüren, halten Sie die Position zehn Sekunden lang, bevor Sie sie lösen. Für einen optimalen Dehnungseffekt sollten Sie diese Übung mindestens zehnmal wiederholen. Sie ist auch ideal geeignet, um Fersensporn-Schmerzen am Morgen zu lindern. Führen Sie sie dazu noch im Bett sitzend durch, bevor Sie aufstehen.

ÜBUNG 2: ÜBUNG ZUM DEHNEN DER ACHILLESSEHNE UND WADENMUSKULATUR

Um die Wadenmuskeln effektiv zu stärken, stellen Sie sich mit parallel nach vorne zeigenden Füßen und ausgestreckten Armen vor eine Stuhllehne oder eine Wand. Mit dem schmerzhaften Bein machen Sie nun einen Schritt nach hinten, wobei der Fuß gestreckt bleibt. Indem Sie Ihr Körpergewicht langsam nach vorne verlagern, spüren Sie eine Dehnung in der Achillessehne und den Wadenmuskeln Ihres hinteren Beines. Achten Sie während der Bewegung nach vorne darauf, dass die Fersen immer den Boden berühren und sich die Füße nicht nach außen drehen. Diese Übung sollten Sie drei bis sechs Mal pro Tag durchführen.

ÜBUNG 3: EINFACHE TREPPENÜBUNG FÜR EINE VERBESSERTE DURCHBLUTUNG DER FERSE

Die folgende Übung können Sie über den Tag verteilt immer wieder ohne großen Aufwand durchführen, wenn Sie sich bei einer Treppe befinden. Stellen Sie sich dazu mit Ihren Zehen auf eine Stufe. Die Fersen sollten dabei überstehen. Halten Sie sich am Geländer fest und senken Sie die Fersen nun langsam nach unten. Wenn Sie ein leichtes Ziehen verspüren, halten Sie diese Position etwa zwanzig bis dreißig Sekunden lang. Wiederholen Sie diese Übung zehn Mal.

Bewährte Hausmittel zur Linderung von Fersensporn-Schmerzen

Die Anwendung verschiedener Hausmittel kann den Erfolg der ärztlichen Behandlung unterstützen, indem sie Schmerzen reduziert und den Abtransport der Kalkablagerungen beschleunigt. Insbesondere Apfelessig hat sich in der natürlichen Behandlung der Schmerzen bewährt, da er das im Fersensporn enthaltene Calcium bindet. Es empfiehlt sich die äußere Anwendung durch mehrmals täglich durchgeführte Fußbäder oder Umschläge. Auch innerlich kann Apfelessig seine Wirkung entfalten. Trinken Sie über mehrere Wochen jeden Morgen ein Glas warmes Wasser mit einem Esslöffel Apfelessig, um die Schmerzen zu lindern.

Auch erwärmtes Kokosöl kann helfen, die Beschwerden zu lindern. Tragen Sie es abends vor dem Schlafengehen auf die betroffene Stelle auf. Auch tagsüber sollten Sie die Anwendung wiederholen, um die Entzündung zu reduzieren.Quarkumschläge und Kohlwickel tragen ebenfalls dazu bei, die Entzündung zu mindern und die Durchblutung zu verbessern. Vielen Fersensporn-Patienten kommt auch die stark entzündungshemmende Wirkung von Kurkuma zugute. Trinken Sie täglich eine Tasse Pflanzenmilch mit einem Teelöffel Kurkuma-Gewürz. Die Beigabe von etwas schwarzem Pfeffer erhöht die Fähigkeit des Darms, das entzündungshemmende Curcumin zu absorbieren.

Wichtige Maßnahmen und Tipps gegen Fersensporn-Schmerzen

Patienten können auch einiges dazu beitragen, um die Regeneration des geschädigten Gewebes zu fördern und einer weiteren Reizung der Sehne vorzubeugen. Geeignetem Schuhwerk mit einer gut stützenden und weichen Sohle sowie täglich getragenen Fersenkissen kommt eine besonders wichtige Rolle zu. Ideal sind Schuhe mit breiten Absätzen, die zwischen zwei und vier Zentimeter hoch sind. Verzichten Sie auf dünn besohlte Sandalen, Ballerinas und Turnschuhe sowie Badeschlappen oder Flip-Flops. Auch eine konsequente Schonung der Füße ist bei Fersensporn-Schmerzen unbedingt notwendig. Bei akuten Schmerzen sollten Sie alle Tätigkeiten und Sportarten, die die Füße belasten, ebenso meiden wie langes Stehen. Führen Sie gegebenenfalls eine Ernährungsumstellung durch, um Übergewicht zu reduzieren und dadurch eine dauerhafte Überbelastung der Füße zu vermeiden. Integrieren Sie Lebensmittel mit einem hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren und Antioxidantien in Ihren täglichen Speiseplan, denn diese Nährstoffe hemmen Entzündungsprozesse und fördern eine intakte Zellregeneration.

Häufig gestellte Fragen rund um das Thema Fersensporn

Fersensporn – Was ist das?

Ein Fersensporn ist ein dornartiger Fortsatz am Fersenbein, der durch Kalkablagerungen entsteht.

Welche Beschwerden verursacht ein Fersensporn?

Der Fersensporn selbst verursacht keine Beschwerden. Erst wenn es durch eine dauerhafte Belastung der Fersen zu einer Entzündung der umliegenden Sehnen kommt, leiden die Betroffenen unter Schmerzen.

Wodurch entsteht ein Fersensporn?

Durch Überbelastung oder Fußfehlstellungen bedingte Mikroverletzungen in Muskeln oder Sehnen des Fersenbereichs haben zur Folge, dass der Körper Kalk einlagert. Aus den Kalkansammlungen bildet sich allmählich ein knöcherner dornartiger Auswuchs.

Wie kann ich einem Fersensporn vorbeugen?

Das Tragen von gut sitzendem, nicht zu engem oder flachem Schuhwerk und das Vermeiden einer Überbelastung der Füße durch zu intensives Training, Übergewicht oder tägliches langes Stehen sind wichtige Vorbeugungsmaßnahmen.

Muss ein Fersensporn operiert werden?

Nur in Ausnahmefällen wird der Arzt eine Operation vorschlagen. In der Regel kann ein Fersensporn durch Schmerzmittel, Fersenkissen und physikalische Therapiemethoden wirksam behandelt werden.

Was kann ich selbst gegen Fersensporn-Schmerzen tun?

Übungen zur Dehnung und Kräftigung der Muskeln der Ferse, des Fußgewölbes und der Waden beeinflussen den Behandlungserfolg maßgeblich. Ergänzend können Behandlungen mit Apfelessig, Einreibungen mit Kokosöl sowie Quarkumschläge oder Kohlwickel eingesetzt werden, um die Schmerzen und Entzündung zu lindern.

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Starke Schmerzen, die sich über den unteren Rückenbereich ziehen, sind typische Symptome des sogenannten Iliosakralgelenk-Syndroms. Die Beschwerden sind auf eine Blockade dieses Gelenks zurückzuführen und können vielfältige Ursachen haben. Lesen Sie im Folgenden, wodurch Iliosakralgelenk-Schmerzen entstehen und welche Behandlungsmöglichkeiten zu deren Linderung zur Verfügung stehen.

Das Iliosakralgelenk: Aufgabe und Lokalisation

Das auf der rechten und linken Körperhälfte gelegene Iliosakralgelenk, auch unter den Bezeichnungen ISG, Kreuzdarmbeingelenk oder schlicht Sakralgelenk bekannt, verbindet die untere Wirbelsäule mit dem Becken. Damit schafft es eine Brücke zwischen dem Oberkörper und den Beinen. Aus diesem Grund beeinflusst das Iliosakralgelenk maßgeblich die Stabilität des gesamten Bewegungsapparats. Gleichzeitig gilt es aufgrund seiner festen Verankerung als das unbeweglichste Gelenk im gesamten Körper.

Iliosakralgelenk-Schmerzen: Ursachen und Auslöser

Obwohl das Iliosakralgelenk kaum Bewegungsspielraum besitzt, kann es als Folge von Kraft- und Gewalteinwirkungen oder durch eine Fehlhaltung geringfügig verschoben werden. Dadurch kommt es zu einer Blockade desselben, die starke Rückenschmerzen bedingt. Genau betrachtet handelt es sich bei einer solchen Blockade um eine Verschiebung der seitlichen Gelenksflächen im Bereich des Beckens. Dies führt zu einer vorübergehenden Störung der reibungslosen Kraftübertragung vom Rumpf auf die Beine. Da das Iliosakralgelenk steif und fest ist, überträgt sich die mit einer Blockade einhergehende Belastung auf die benachbarten Bänder und Muskelfasern. Als Folge kommt es zu Verspannungen und Muskelzerrungen, die die für das ISG-Syndrom typischen Rückenschmerzen bedingen.

Eine Iliosakralgelenk-Blockade kann durch verschiedene Faktoren ausgelöst werden. In den meisten Fällen entwickelt sich ein ISG-Syndrom durch eine Überbelastung der Muskulatur als Folge von falschem Training oder berufsbedingten Fehlhaltungen – vor allem durch ununterbrochene Schreibtischarbeit oder wiederholte einseitige Bewegungen. Auch Stürze und Unfälle, die mit Verrenkungen oder Knochenbrüchen einhergehen, bewirken häufig eine Verschiebung des Kreuzdarmbeingelenks. Ebenso ist es möglich, dass eine Blockade durch abrupte Bewegungen entsteht, wie etwa durch einen Schritt ins Leere oder falsche und schnelle Bewegungen beim Heben von schweren Lasten.

Als Ursache von Iliosakralgelenk-Schmerzen kommt auch eine Beinlängendifferenz in Betracht. Unterschiedlich lange Beine bedingen einen chronischen Beckenschiefstand, der zu einer Verschiebung der Gelenksflächen führt. Wissenschaftler vermuten, dass Bindegewebsschwächen beziehungsweise eine Lockerung von Bändern und Knorpelgewebe in dem betreffenden Bereich an der Entstehung von Iliosakralgelenk-Schmerzen ebenfalls ursächlich beteiligt sind. Dafür spricht die Tatsache, dass viele Frauen nach einer Schwangerschaft und Geburt an einem ISG-Syndrom leiden, da die Schwangerschaftshormone unter anderem auch eine Lockerung der die Gelenke umgebenden Bänder bewirken.

Auch verschiedene Krankheiten, die zu chronischen Entzündungen des Bewegungsapparats führen, können als Begleitsymptom Schmerzen im Bereich des Iliosakralgelenks hervorrufen. Vor allem Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, wie Mobus Bechterew und verschiedene Formen der Arthritis, gehen häufig mit Iliosakralgelenk-Schmerzen einher. Seltener ist ein ISG-Syndrom auf eine Infektion oder eine Tumorerkrankung zurückzuführen.

Symptome eines ISG-Syndroms

Ein ISG-Syndrom äußert sich in ziehenden Schmerzen, die im unteren Rücken und in den meisten Fällen einseitig auftreten und mehrere Wochen andauern können. Typischerweise klagen die Betroffenen über Ruheschmerzen. Dies bedeutet, dass sich die Beschwerden vor allem beim Sitzen und in Liegepositionen, aber auch durch längeres Stehen bemerkbar machen. Die Schmerzen ähneln jenen, die mit einem Bandscheibenvorfall einhergehen. Sie können im gesamten Hüftbereich zu spüren sein und strahlen häufig in das Gesäß, die Leiste und den Unterleib, mitunter sogar in die Beine und Füße aus.

Nach dem morgendlichen Aufstehen leiden viele Patienten unter besonders starken Iliosakralgelenk-Schmerzen, die jedoch durch etwas Bewegung allmählich nachlassen. Allerdings nehmen sie im Laufe des Tages durch körperliche Belastung wieder an Intensität zu. Durch die Beschwerden leiden die Betroffenen unter erheblichen Bewegungseinschränkungen. Viele Patienten nehmen als Folge Schonhaltungen ein, die durch eine einseitige Belastung weitere Muskelverspannungen in anderen Körperbereichen auslösen können.

Behandlungsmöglichkeiten bei Iliosakralgelenk-Schmerzen

Der Erfolg der Therapie eines ISG-Syndroms hängt maßgeblich von einer präzisen Diagnose ab. Der behandelnde Orthopäde wird zunächst genaue Untersuchungen der Wirbelsäule und des Beckens einleiten und verschiedene Bewegungstests durchführen, um die genauen Ursache der Schmerzen zu definieren. Die Behandlung richtet sich nach den Auslösern der Blockade. Liegt den Iliosakralgelenk-Schmerzen eine Erkrankung wie ein Mobus Bechterew, eine Arthrose oder Infektion zugrunde, muss diese gezielt behandelt werden. Dies gilt auch für Knochenbrüche oder chronische Fehlstellungen von Wirbelsäule oder Becken.

Ist das ISG-Syndrom auf eine Fehl- oder Überbelastung zurückzuführen, kommen in der Schulmedizin verschiedene Schmerzmittel zum Einsatz, um die akuten Beschwerden zu lindern. Präparate mit den Wirkstoffen Diclofenac und Ibuprofen gelten als die Arzneimittel erster Wahl. In der Regel klingen die Schmerzen durch die Gabe solcher Medikamente bereits nach wenigen Tagen ab. In schweren Fällen muss eine medikamentöse Therapie bis zu zwei Wochen lang durchgeführt werden, um eine deutliche Besserung der Beschwerden zu erzielen. Der behandelnde Arzt kann bei starken Schmerzen auch das Einspritzen von Kortison oder eines Lokalanästhetikums direkt in das betroffene Gelenk vorschlagen. Nur in seltenen Fällen wird ein chirurgischer Eingriff notwendig. Im Rahmen einer Operation kann der Chirurg zur Versteifung des betroffenen Gelenks Titanstäbe einsetzen, die allmählich mit dem umliegenden Knochengewebe verwachsen und die Bewegung des Gelenks reduzieren. Gleichzeitig werden die überreizten Nerven ausgeschaltet, um einen vollständigen Rückgang der Schmerzen zu bewirken.

Klingen die Beschwerden durch schulmedizinische Maßnahmen nicht ab, ist eine physiotherapeutische Behandlung unbedingt empfehlenswert. Im Rahmen einer manuellen Therapie oder einer Bewegungstherapie werden die Blockade gelöst und die Muskulatur des Beckens wieder stabilisiert und gezielt aufgebaut. Krankengymnastik trägt wesentlich dazu bei, die Muskeln zu kräftigen und das erneute Auftreten eines Iliosakralgelenk-Syndroms zu verhindern. Physiotherapeutische Maßnahmen zielen zudem darauf ab, die Beckenachse wieder geradezustellen, um die Belastung des ISG zu reduzieren und die Blockade zu lösen. Dies kann durch eine gezielte Dehnung der Hüftbeuge-Muskulatur bewirkt werden.

Was können die Betroffenen selbst tun?

Neben Schmerzmitteln und physiotherapeutischen Behandlungsansätzen können auch die Patienten den Verlauf eines ISG-Syndroms aktiv positiv beeinflussen. Um die Iliosakralgelenk-Schmerzen zu lindern, haben sich Wärmeanwendungen besonders erfolgreich bewährt. Die Einwirkung einer Rotlichtlampe, eines Heizkissens oder einer Wärmeflasche lockert die Muskulatur und entfaltet dadurch schmerzlindernde Eigenschaften. Wichtig ist, im Alltag darauf zu achten, einseitige Körperhaltungen, Überbelastungen und abrupte Bewegungen möglichst zu vermeiden. Regelmäßig durchgeführte sanfte Sportarten lockern die Muskulatur und aktivieren die Gelenke. Mit Yoga, Pilates oder verschiedenen Übungen des Core-Trainings können das Iliosakralgelenk gezielt mobilisiert und die gesamte Muskulatur des Rücken- und Beckenbereichs gestärkt werden.

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Menschen, die unter einer Apraxie leiden, sind nicht in der Lage, motorische Aufgaben sinngemäß auszuführen. Die Betroffenen benötigen dadurch bei vielen Alltagsaktivitäten Unterstützung. Eine gezielte Therapie kann die Lebensqualität der Patienten jedoch deutlich verbessern. Im Folgenden erfahren Sie, welche Ursachen einer Apraxie zugrunde liegen, welche Beschwerden mit dieser Störung verbunden sind und welche Behandlungsansätze Erfolg zeigen.

Was versteht man unter einer Apraxie?

Der Begriff Apraxie bezeichnet eine durch Erkrankung oder Verletzung des Gehirns ausgelöste neurologische Störung. Das Wort stammt aus dem Griechischen und bedeutet übersetzt “Untätigkeit”. Dies bezieht sich auf das Unvermögen der Betroffenen, einmal erlernte Bewegungsabläufe und Handlungen auszuführen. Bei der Erkrankung handelt es sich allerdings nicht um eine motorische Störung im eigentlichen Sinne. Vielmehr liegt der Apraxie eine konzeptuelle, das heißt, durch eine fehlerhafte Organisation von bestimmten Bewegungen und Handlungen geprägte Störung zugrunde. Oft tritt eine Apraxie zusammen mit einer Aphasie auf, die mit Einschränkungen der Sprachfähigkeiten einhergeht. Dies ist darauf zurückzuführen, dass beide Störungen durch Schädigungen von Gewebe in der linken Gehirnhälfte entstehen. Verlauf und Schweregrad der beiden Erkrankungen variieren in solchen Fällen jedoch unabhängig voneinander.

Mögliche Ursachen und Auslöser

Ursachen der Störung sind immer Schädigungen im Gehirn. In den meisten Fällen ist das Gewebe in den Parietallappen betroffen oder die Schädigung in jenen Projektionsbahnen zu lokalisieren, in denen die Erinnerungen an im Laufe des Lebens erlernte Bewegungsmuster enthalten sind. Seltener liegt die Ursache der Erkrankung in einer Schädigung im Bereich des prämotorischen Kortex oder eines anderen Teils des Frontallappens.

Als Auslöser kommen Traumata ebenso in Betracht wie Hirntumore oder degenerative Prozesse im Rahmen von Demenzerkrankungen wie Morbus Alzheimer oder der Pick-Krankheit. Häufig tritt eine Apraxie als Folge eines Schlaganfalls oder Apoplex auf. Eine Multiple Sklerose oder eine entzündliche Erkrankung des Gehirns wie beispielsweise eine Enzephalitis kann ebenfalls zu Einschränkungen der Organisation von Bewegungsabläufen führen. Es ist auch möglich, dass sich die Störung aufgrund eines langfristigen und schweren Alkoholmissbrauchs entwickelt.

Symptome und Beschwerden einer Apraxie

Abhängig von den Symptomen unterscheiden Neurologen mit der ideomotorischen und der ideatorischen  Apraxietraditionell zwischen zwei Arten. Anhand der Lokalisation der Symptomatik werden weitere Formen wie etwa die Gangapraxie oder die konstruktive  Apraxie definiert, wobei solche Begriffe in Fachkreisen nicht einheitlich genutzt werden. Die häufigere Ausprägung ist die ideomotorische  Apraxie. Die Patienten, die unter dieser Art der Störung leiden, sind nicht in der Lage, einfache alltägliche Bewegungen einzelner Körperbereiche auf Aufforderung oder als Imitation durchzuführen. Hände und Arme können ebenso betroffen sein wie Füße und Beine oder das Gesicht. Typisch für die Störung ist, dass sich die Symptome in beiden Körperhälften bemerkbar machen. Eine ideomotorische Apraxie in den Armen und Händen führt beispielsweise dazu, dass der Patient nach Aufforderung nicht fähig ist, eine Faust zu bilden, zu winken oder andere Gesten zu zeigen. Im Gesicht macht sich die Störung durch ein Unvermögen bemerkbar, die Nase zu rümpfen, die Zunge herauszustrecken, die Wangen aufzublasen oder zu zwinkern.

Die seltenere ideatorische Apraxie führt im Alltag zu erheblichen Einschränkungen. Die Betroffenen sind nicht mehr in der Lage, differenzierte Handlungen eines Bewegungsentwurfes, auch Ideation genannt, korrekt aneinanderzureihen. Dadurch kommt es bei alltäglichen Tätigkeiten zu entstellten Bewegungsmustern und falschen Abläufen, die von ständigen Wiederholungen einzelner Handlungen oder dem Abbruch von Aktionen geprägt sind. Diese Einschränkungen können einfache Fähigkeiten wie das Spitzen eines Bleistiftes oder das Falten von Papier ebenso betreffen wie Tätigkeiten, die mehrere aneinandergereihte Handlungen erfordern, wie Kaffeekochen oder andere Arbeiten im Haushalt, An- und Ausziehen, Körperpflege oder das Verfassen und Kuvertieren eines Schriftstücks. Da ein reibungsloser Alltag eine Fülle an verschiedenen Bewegungsabläufen verlangt, ergeben sich für Menschen mit  Apraxie naturgemäß weitreichende, viele Lebensbereiche betreffende Einschränkungen.

Charakteristisch für eine Apraxie ist, dass die Patienten grundsätzlich über intakte sensorische und motorische Fähigkeiten verfügen und sich ihrer Defizite oft nicht oder nur teilweise bewusst sind. Das Vorliegen der Erkrankung bedeutet nicht, dass alle Handlungen, ob Bewegungen oder komplexere Tätigkeiten, inkorrekt ausgeführt werden. Die Betroffenen reihen manche Bewegungsabläufe richtig aneinander, während andere unvollständig oder ansatzweise bleiben oder durch andere Muster ersetzt werden. In keinem Fall ist die Erkrankung durch motorische Schwächen, Ungeschicklichkeit, Bewusstseinsstörungen oder gar fehlende Motivation gekennzeichnet.

Behandlungsansätze zur Verbesserung der Lebenssituation

Die Therapie von Patienten mit Apraxie richtet sich nach den Ursachen und der Ausprägung der Erkrankung sowie den damit verbundenen Beschwerden. Damit die Behandlung den gewünschten Erfolg zeigt, sind umfassende neuropsychologische Tests sowie Untersuchungen notwendig, um die genauen Einschränkungen von Gesten und Bewegungsabläufen zu definieren. Dazu wird der behandelnde Arzt den Patienten zunächst ersuchen, alltägliche Aufgaben und Handlungen direkt am Krankenbett oder im Klinikalltag durchzuführen. Anhand jener Handlungen, die auffällig sind und auf das Vorliegen einer Apraxie hindeuten, werden die Ausprägung und der Schweregrad diagnostiziert und eine entsprechende Therapie eingeleitet.

Durch eine an die individuellen Fähigkeiten und Einschränkungen angepasste supportive physio- und ergotherapeutische Behandlung ist es möglich, die gestischen Fähigkeiten und Bewegungsmuster von Menschen mit Apraxie bis zu einem gewissen Grad zu verbessern. Dabei spielt die Alltagsrelevanz eine zentrale Rolle, das heißt, die therapeutischen Maßnahmen sollten sich auf jene Handlungen konzentrieren, die für die Bedürfnisse des Patienten tatsächlich von Bedeutung sind. Grundvoraussetzung ist in jedem Fall ein geduldiger, freundlicher und persönlicher Umgang der behandelnden Therapeuten, um das Selbstwertgefühl und die Motivation des Patienten zu stärken. Nicht korrekt durchgeführte Handlungsabläufe werden im Rahmen der Therapieeinheiten in ihre Einzelschritte zerlegt, damit diese gezielt trainiert werden können. So erarbeitet der Therapeut mit seinem Patienten einzelne Handlungen wie das Aufschrauben der Zahnpastatube, das Ergreifen der Zahnbürste, den Druck auf die Tube, das korrekte zielgerichtete Führen der Bürste sowie die Putzbewegungen im Mund. Anschließend werden diese Bewegungen zusammengesetzt, um nach und nach den Handlungsvorgang des Zähneputzens wieder zu erlernen. Ein wichtiger Aspekt der ergotherapeutischen Maßnahmen ist in vielen Fällen auch eine Anpassung der Wohnumgebung des Patienten. Verschiedene vom behandelnden Ergotherapeuten ausgewählte Hilfsmittel ermöglichen es dem Patienten, den Alltag trotz seiner Defizite zu bewältigen und eine gewisse Unabhängigkeit zu erhalten.

Richtiges Verhalten von Angehörigen und Mitmenschen

Menschen mit Apraxie zeigen im täglichen Umgang mit ihren Mitmenschen oft Auffälligkeiten, die ausschließlich durch die Erkrankung bedingt sind und leicht als Fehlverhalten gedeutet werden können. Ein soziales Umfeld, das normal auf solche falsch ausgeführten Handlungen oder verzerrten Bewegungen reagiert, macht es den Betroffenen möglich, sich dennoch ernst genommen zu fühlen. Besonders wichtig ist, ruhig auf Menschen mit Apraxie einzugehen und die Geduld aufzubringen, deren Aktionen und Bewegungen richtig zu deuten. Damit können natürliche Rahmenbedingungen für weiterhin harmonische zwischenmenschliche Beziehungen geschaffen werden.

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Eine Myalgie kann als vorübergehender Schmerzzustand auftreten oder in chronischer Ausprägung zu erheblichen Einschränkungen der Lebensqualität führen. In vielen Fällen lassen sich die Muskelschmerzen gut behandeln. Voraussetzung für den Erfolg der Therapie ist die richtige Diagnose und eine genaue Definition der Ursachen. Im Folgenden erfahren Sie, welche schulmedizinischen und alternativen Behandlungsmöglichkeiten sich bei akuter und chronischer Myalgie bewähren.

Behandlung einer Myalgie – immer abhängig von den Ursachen

Einer Myalgie können viele unterschiedliche Auslöser und Ursachen zugrunde liegen. Myalgien treten als Folgen körperlicher Überbelastungen ebenso auf wie als Begleitsymptom entzündlicher oder nicht-entzündlicher Erkrankungen, als Nebenwirkung einer Einnahme von bestimmten Arzneistoffen oder als eigenständiges Krankheitsbild. Die erfolgreiche Behandlung von Muskelschmerzen richtet sich daher immer nach den individuellen Ursachen. Ausschlaggebend für die Art der Therapie ist auch, ob es sich um eine akute oder chronische Myalgie handelt. Die mit akuten Myalgien einhergehenden Beschwerden lassen sich in der Regel mit einfachen Maßnahmen erfolgreich behandeln. Bei Vorliegen einer Grunderkrankung hingegen ist eine ausführliche Diagnose sowie eine gezielte Therapie derselben Grundvoraussetzung dafür, dass auch die Muskelschmerzen langfristig gelindert werden können.

Effektive Behandlung einer akuten Myalgie

In den meisten Fällen entsteht eine Myalgie als akute Folge von Überbelastungen der Muskulatur im Rahmen sportlicher Betätigung oder berufsbedingter Fehlhaltungen. Solche lokalen Muskelschmerzen sind in der Regel harmlos und klingen innerhalb kurzer Zeit wieder ab. Bei Muskelkater, Krämpfen oder Verspannungen ist zunächst wichtig, die betroffene Muskelpartie umfassend zu schonen, um eine vollständige Heilung des gereizten Gewebes zu ermöglichen und einer erneuten Verletzung desselben vorzubeugen. Zusätzlich kann die zeitlich begrenzte Anwendung eines Schmerzmittels in Erwägung gezogen werden, um die Beschwerden zu lindern. Zur symptomatischen Behandlung einer akuten Myalgie haben sich insbesondere nichtsteroidale Antirheumatika erfolgreich bewährt. Präparate wie Ibuprofen, Paracetamol, Diclofenac oder Aspirin gelten als die Schmerzmittel erster Wahl. Auch Salben mit diesen Wirkstoffen eignen sich ideal dazu, um die lokalen Schmerzen zu lindern. Lokale Vibrationstherapie hat sowohl einen mindestens genauso schmerzreduzierenden Effekt und wirkt außerdem durchblutungsfördernd. Alternativ ist es möglich, eine Myalgie akuter Ausprägung auch mit Hausmitteln zu behandeln. Einreibungen mit Johanniskrautöl, Arnikasalbe, frisch gepresstem Ingwersaft oder Franzbranntwein regen die Durchblutung an und entfalten schmerzstillende Eigenschaften.

Wichtige Maßnahmen bei langanhaltenden oder chronischen Myalgien

Auch bei einer Myalgie, die längere Zeit andauert, wird der Arzt zunächst eine symptomatische Behandlung mit Schmerzmitteln einleiten. Im Rahmen von ausführlichen Untersuchungen muss der genaue Auslöser für die Beschwerden definiert werden. Muskelschmerzen, die auf eine viral oder bakteriell bedingte Infektion, eine Autoimmunkrankheit, Stoffwechselstörung oder neurologische Erkrankung zurückzuführen sind, gehen meist von selbst zurück, sobald die Grunderkrankung gezielt behandelt wird. Wird die Myalgie durch die Einnahme bestimmter Medikamente wie Statine, Diuretika oder Antibiotika ausgelöst, sollten diese in Absprache mit dem behandelnden Arzt abgesetzt oder durch alternative Arzneistoffe ersetzt werden. Dies führt dazu, dass die durch den Wirkstoff verursachten Gewebeschäden oder Dysbalancen im Nährstoffhaushalt der Muskulatur zurückgehen und die Schmerzen nachlassen.

In vielen Fällen ist eine wiederkehrende oder langanhaltende Myalgie auf einen Mangel bestimmter Nährstoffe zurückzuführen. Stehen dem Körper keine ausreichenden Mengen an Magnesium und Calcium zur Verfügung, sind schmerzhafte Krämpfe der Muskulatur häufige Folgen. Vor allem bei sportlicher Betätigung besteht ein Mehrbedarf dieser Mineralstoffe. Daher sollten Menschen, die häufig unter Muskelkrämpfen leiden, auf eine magnesiumreiche Ernährung achten. Nüsse und Samen, Vollkorngetreide sowie Obst und Gemüse enthalten hohe Mengen an Magnesium und Calcium und sollten daher täglich auf dem Speiseplan stehen. Gehen die Muskelkrämpfe trotz einer Verbesserung der Ernährungsgewohnheiten nicht zurück, ist eine umfassende ärztliche Untersuchung unumgänglich, um einen durch Organstörungen verursachten Mineralstoffmangel auszuschließen. Wird ein chronischer Mangelzustand diagnostiziert, kann der Arzt die Supplementation mit einem hochwertigen Nahrungsergänzungsmittel vorschlagen.

Bei Vorliegen einer chronischen Myalgie, die sich durch Muskelverspannungen im Bereich der Schulter-, Rücken- und Nackenpartie bemerkbar macht, ist eine konsequente Korrektur von Fehlhaltungen im Alltag unvermeidbar. Eine einfache und wirksame Maßnahme ist der Einsatz von ergonomischen Möbeln am Arbeitsplatz. Diese ermöglichen eine korrekte Sitzposition, die die Wirbelsäule dauerhaft entlastet. Ebenso bedeutsam sind das regelmäßige Ändern der Körperposition während der Arbeit sowie Pausen, in die körperliche Bewegung integriert wird. Lockerungsübungen und Massagen tragen dazu bei, das betroffene Muskelgewebe zu entspannen. Das Schlafen in Rückenlage mit einem möglichst flachen Kopfkissen ermöglicht eine vollständige Regeneration der Wirbelsäule während der Nachtruhe. Seitenschläfer sollten in ein spezielles Kissen investieren, das eine natürliche Krümmung der Wirbelsäule im Schlaf unterstützt. Unabhängig von der Liegeposition können punktelastische Matratzen mit 7-Zonen-Stützsystemen die Körperhaltung nachhaltig positiv beeinflussen.

Sanfte Sportarten wie Yoga und Gymnastik, Schwimmen, Radfahren, Nordic Walking oder Langlaufen leisten ebenfalls einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Stärkung der Wirbelsäule und gesamten Muskulatur. Gleichzeitig fördert regelmäßige Bewegung den Stressabbau, was sich äußerst positiv auf den Verlauf einer Myalgie auswirkt. Wird die Myalgie in erster Linie durch chronische Stressbelastung im Beruf oder Privatleben ausgelöst, sind auch Thai-Chi, Meditation, autogenes Training und andere Entspannungstechniken empfehlenswert.

Schulmedizinische Behandlungsmöglichkeiten bei chronischen Muskelschmerzen

Um einer chronischen Myalgie erfolgreich entgegenzuwirken, stehen verschiedene Behandlungsverfahren zur Verfügung. Zu den konservativen Therapiemaßnahmen zählen neben der Gabe von Schmerzmitteln auch Krankengymnastik und Kräftigungsübungen für geschwächte Muskelpartien. Fortschrittlichere Methoden sind zum Beispiel die Behandlung mit Geräten, die mit elektrischen Impulsen oder mittels Vibration arbeiten, welche auch regelmäßig zu Hause durchgeführt werden kann. Liegt der Myalgie eine Fehlstellung im Bereich der Wirbelsäule oder Gelenke zugrunde, können Schuheinlagen, Orthesen und andere orthopädische Maßnahmen in vielen Fällen eine Heilung bewirken. Lediglich bei schwerwiegenden Schädigungen oder Fehlstellungen der Wirbelsäule ist eine operative Behandlung unumgänglich. Auch Verletzungen von Muskelfasern, wie sie vor allem bei sportlicher Extrembelastung durch abrupte Bewegungsabläufe entstehen, können unter Umständen einen chirurgischen Eingriff notwendig machen. Dies gilt insbesondere für Muskelrisse, bei denen eine Schädigung von mehr als zwei Dritteln des Faserquerschnitts vorliegt. Oft geht ein schwerer Muskelfaserriss auch mit Hämatomen einher, die operativ behandelt werden müssen, um den chronischen Muskelschmerzen entgegenzuwirken.

Alternative Therapieansätze zur Linderung einer Myalgie

Verschiedene Therapiekonzepte können wesentlich dazu beitragen, bei akuter und chronischer Myalgie die Selbstheilung der betroffenen Muskelfasern anzuregen und das Schmerzempfinden positiv zu beeinflussen. Hierzu zählen die Neuraltherapie, Akupressur und Akupunktur sowie Behandlungen mit elektrischem Strom, Ultraschall oder lokaler Vibrationstherapie. Die Elektrotherapie macht sich die Stimulation und Lockerung der Muskel- und Nervenfasern durch die sanfte Einwirkung von Strom zunutze. Ultraschallgeräte hingegen erzeugen Schwingungen, die einen schnellen Abtransport von Stoffwechselnebenprodukten aus dem Bindegewebe in Gang bringen. Dies bewirkt eine bessere Durchblutung und damit verbunden eine erhöhte Nährstoffversorgung der Zellen, wodurch die körpereigenen Selbstheilungsprozesse beschleunigt werden. Die Lokale Vibrationstherapie macht sich die „Gate-Control“-Theorie zunutze, die besagt, dass der Schmerz von den Vibrationen „überlagert“ und vom Gehirn nicht der Schmerz, sondern die Vibrationen wahrgenommen werden. Dieser Effekt reicht über die Behandlung hinaus an. Regelmäßig angewendete Wärmebehandlungen mit feuchten Kompressen, Infrarotlicht, Heizkissen, Umschläge und Bäder mit ätherischem Rosmarin-, Lavendel- und Melissenöl sowie Packungen mit Moorschlamm oder Fango können die Heilung einer chronischen Myalgie ebenfalls begünstigen und tragen wesentlich dazu bei, das Wohlbefinden der Patienten nachhaltig zu verbessern.

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Ein beträchtlicher Anteil aller Menschen mit Querschnittlähmung leidet an einer sogenannten Tetraplegie. Diese Schädigung der Wirbelsäule kann vielfältige Ursachen haben und macht eine umfassende Langzeit-Therapie notwendig. Im Folgenden lesen Sie, durch welche Geschehnisse diese Ausprägung der Querschnittlähmung ausgelöst wird und welche Behandlungsansätze zur Verfügung stehen.

Was ist eine Tetraplegie?

Der Begriff Tetraplegie beschreibt eine Ausprägung der Querschnittlähmung, die von einer Schädigung der Halswirbelsäule ausgeht. Er setzt sich aus den griechischen Termini “tetra” für “vier” und “plege” für “Lähmung” zusammen. Bei rund der Hälfte aller Menschen, die unter einer Querschnittlähmung leiden, liegt eine Tetraplegie vor. Die andere Hälfte ist von einer sogenannten Paraplegie betroffen, die auf eine Rückenmarkschädigung im Bereich unterhalb der Brustwirbelsäule zurückzuführen ist und nur die unteren Extremitäten betrifft.

Mögliche Ursachen einer Tetraplegie

Ob sich eine Querschnittlähmung als Tetra- oder Paraplegie manifestiert, hängt davon ab, in welchem Bereich der Wirbelsäule das Rückenmark verletzt oder geschädigt wurde. Beiden Formen der Querschnittlähmung liegen Zerstörungen von Nervenzellen oder Unterbrechungen von Nervenfasern zugrunde. Solche Schädigungen können durch unterschiedliche Ereignisse oder Erkrankungen zurückzuführen sein. In den meisten Fällen, bei rund fünfzig bis sechzig Prozent aller Patienten, wird eine Querschnittlähmung durch Traumata ausgelöst. Solche Verletzungen entstehen vor allem im Rahmen von Unfällen im Straßenverkehr oder bei sportlichen Aktivitäten. Neben Extremsportarten gehen auch beliebte sportliche Freizeitbeschäftigungen wie etwa Skifahren und Snowboarden, Klettern, aber auch Radfahren immer mit einem gewissen Verletzungsrisiko einher. Aus diesem Grund sind vor allem jüngere Menschen von Querschnittlähmungen betroffen. Auffallend ist, dass der Anteil an Tetraplegie-Patienten in dieser Altersgruppe besonders hoch ist. Da Männer grundsätzlich risikobereiter sind als Frauen, sind männliche Tetraplegiker mit fast siebzig Prozent deutlich in der Überzahl.

Neben Verkehrs- und Sportunfällen sind verschiedene Erkrankungen häufige Auslöser einer Tetraplegie. Diese können wie etwa die Kinderlähmung oder eine Syringomyelie angeboren sein. Es ist auch möglich, dass eine solche Querschnittlähmung als Folge von neurologischen Autoimmunerkrankungen auftritt. Durch bisher nicht vollständig geklärte Auslöser richtet sich das Immunsystem gegen körpereigenes Gewebe und zerstört dieses im Rahmen chronisch-entzündlicher Prozesse. Jene Autoimmunerkrankung, der als Auslöser der Tetraplegie besondere Bedeutung zukommt, ist die Multiple Sklerose. Auch infektiöse Erkrankungen, die durch Viren oder Bakterien verursacht werden, können eine Tetraplegie zur Folge haben. Infektionen mit Herpes-Viren wie beispielsweise Herpes zoster, Varizellen, das Eppstein-Barr- und das HI-Virus kommen als Ursachen ebenso in Betracht wie Mykoplasmen, Brucellen und andere bakterielle Erreger. Auch Tumorerkrankungen, Osteoporose sowie Thrombosen und Embolien von Arterien, die im Rückenmark verlaufen, spielen als mögliche Ursachen von Querschnittlähmungen ein Rolle.

Nur äußerst selten entwickelt sich eine Querschnittlähmung aus Erkrankungen, die durch Nährstoffmängel ausgelöst werden. So ist es möglich, dass eine durch Vitamin-B1-Mangel verursachte Polyneuritis mit einer Tetraplegie einhergeht. Schädigungen des Rückenmarks und neurologische Erkrankungen können auch durch chronische oder akute Vergiftungen eintreten. Dadurch stehen verschiedene toxische Gefahrstoffe ebenfalls in Verdacht, das Risiko für eine Tetraplegie zu erhöhen. Allerdings bleiben die genauen Ursachen für toxisch bedingte Schädigungen des Rückenmarks in vielen Fällen ungeklärt.

Primäre Symptome einer Tetraplegie

Der medizinische Begriff Tetraplegie bezieht sich auf die Lähmung, die bei dieser Erkrankung alle vier Gliedmaßen betrifft. Die Paraplegie führt zu Funktionsstörungen in der Muskulatur des Rumpfes und der Beine. Bei Vorliegen einer Tetraplegieist zusätzlich auch die Bewegungsfähigkeit der Armmuskulatur eingeschränkt.

Durch äußere Krafteinwirkungen bei Unfällen oder erkrankungsbedingte Einflüsse kommt es zu Schädigungen der Nervenbahnen im Bereich des Rückenmarks. Sind im Rahmen einer Tetraplegie die absteigenden Nervenbahnen betroffen, hat dies zur Folge, dass vom Gehirn an die Arme und Beine ausgesendete motorische Signale nicht mehr vollständig übertragen werden. Bei Verletzungen oder Schädigungen aufsteigender Nervenfasern kommt es zu einem Verlust des sensorischen Empfindens. Viele Menschen, die unter dieser Form der Tetraplegie leiden, spüren in den Gliedmaßen keinen Schmerz oder nehmen Temperatureinwirkungen auf der Haut nicht mehr wahr. In schweren Fällen ist auch die Atmungsfähigkeit vermindert oder erheblich eingeschränkt.

Weitere mögliche Symptome und Komplikationen

Bei schweren Ausprägungen geht eine Tetraplegie nicht nur mit dem Verlust motorischer und sensorischer Fähigkeiten einher, sondern auch mit Funktionsstörungen innerer Organe. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Verletzung des Rückenmarks auch Störungen im autonomen Nervensystem verursacht. Dadurch ist die unwillkürliche Kontrolle über Organsysteme und den Blutkreislauf ebenfalls beeinträchtigt. Dies kann sich in Funktionsstörungen im Bereich des Magen-Darm-Traktes, der Blase und der Sexualorgane manifestieren. Auch die unwillkürliche Regulation der Herzfrequenz, der Körpertemperatur oder des Blutdrucks ist ein häufig auftretendes Begleitsymptom. Die Patienten sind dadurch deutlich anfälliger für Infektionen und degenerative Prozesse, die zum Abbau von Gewebe im Bereich des Bewegungsapparats führen.

Zentrale Aspekte der Behandlung einer Tetraplegie

Die Behandlung von Tetraplegien erfordert eine umfassende Betreuung von Medizinern, Therapeuten und Pflegepersonal mit fachlicher Spezialausbildung und stützt sich auf mehrere Säulen. Abhängig von den Ursachen und der Ausprägung der Querschnittlähmung kommen in der Regel chirurgische Verfahren, fachneurologische Untersuchungsmethoden sowie verschiedene physiotherapeutische Ansätze zur Anwendung. Da viele Betroffene aufgrund ihrer Lebenssituation Depressionen entwickeln oder sogar suizidgefährdet sind, gilt auch die Psychotherapie als wichtiger Bestandteil der Behandlung.

Schulmedizinische Behandlungsansätze bei Tetraplegien

Wenn nach einem Unfall der Verdacht auf eine Querschnittlähmung besteht, wird der Patient umgehend in die Klinik eingewiesen. Nach einer entsprechenden Diagnose erfolgt in vielen Fällen eine Operation, die eine Entlastung des Rückenmarks und die Stabilisierung der Wirbelsäule zum Ziel hat. Offene Verletzungen können im Rahmen eines chirurgischen Eingriffs geschlossen werden. Zur Reparatur von Quetschungen oder Rissen von Nervenfasern stehen bis heute jedoch keine operativen Methoden zur Verfügung.

Im Rahmen einer neurologischen Untersuchung werden die Funktionen von Nerven und Muskulatur genau gemessen und das Ausmaß der Schädigung beurteilt. Darauf abgestimmt leiten die behandelnden Ärzte verschiedene akute Behandlungsmaßnahmen ein, um das Ausmaß der Gewebsschädigungen zu minimieren. Dies trägt maßgeblich dazu bei, wichtige Körperfunktionen zu erhalten und damit den Verlauf der Erkrankung positiv zu beeinflussen. Ebenso bedeutsam ist das Erstellen eines langfristigen Behandlungsplans zur Vorbeugung möglicher Komplikationen und Folgeerkrankungen wie Thrombosen sowie Infektionen und Entzündungen innerer Organe. Auch oft auftretende Funktionsstörungen des Magen-Darm-Traktes und der Harnwege sowie durch die eingeschränkte Bewegungsfähigkeit verursachte Druckgeschwüre müssen schulmedizinisch behandelt werden.

Chancen der Physiotherapie in der Behandlung einer Tetraplegie

Nach der Erstversorgung wird eine intensive, meist viele Jahre andauernde Rehabilitationsbehandlung eingeleitet. Der individuelle Therapieplan richtet sich nach dem Allgemeinzustand des Patienten und dem Ausmaß der Symptome und Begleiterkrankungen. Ziel ist immer eine bestmögliche Wiederherstellung der Selbstständigkeit des Betroffenen.

Die Lähmung, die im Rahmen einer Tetraplegie auftritt, kann eine komplette oder inkomplette Ausprägung annehmen. Bei einer inkompletten Ausprägung sind noch sensorische und motorische Fähigkeiten vorhanden, die im Rahmen der Therapie aktiviert und erfolgreich trainiert werden können. Eine gezielte Sitzoptimierung im Rollstuhl und das Training im Umgang mit diesem gewährleisten die notwendige Versorgung des Patienten im Alltag. Das regelmäßige therapeutische Bewegen der Gliedmaßen aktiviert den Kreislauf und verhindert Muskelverkürzungen und Fehlstellungen. Um das Körpergefühl zu verbessern, wird der behandelnde Therapeut verschiedene Trainingsmethoden anwenden. Dadurch können Lagewechsel beim Sitzen und Liegen geübt, der Gleichgewichtssinn gestärkt und effiziente Rollstuhlfahrtechniken erlernt werden. Abhängig vom Lähmungsniveau kann auch eine Atemtherapie notwendig sein.

Einen besonders wichtigen Stellenwert nehmen nach Ablauf der ersten Rehabilitationsphase Maßnahmen zur Sehnenumlagerung und Ellbogenstreckung ein. Diese tragen wesentlich dazu bei, aus dem Rollstuhl aus alltägliche Tätigkeiten wie etwa das Ergreifen von Gegenständen oder das Bedienen eines Lichtschalters wieder zu bewerkstelligen. Solche Fähigkeiten erhöhen die Lebensqualität der Patienten und erlauben ein gewisses Maß an Unabhängigkeit, die das Selbstbewusstsein stärkt und wieder eine aktivere Teilnahme am Familien- und Sozialleben ermöglicht.

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Der Tennisarm, auch Epicondylitis radialis humeri genannt, entsteht als Folge einer einseitigen Belastung oder Überbelastung von Muskulatur und Sehnen im äußeren Bereich des Ellenbogens. Durch die Schmerzen geht er für die Betroffenen mit erheblichen Einschränkungen bei alltäglichen Bewegungen einher. Eine Epicondylitis lässt sich jedoch in der Regel gut behandeln. Im Folgenden erfahren Sie, welche sanften Therapiemaßnahmen im akuten und chronischen Stadium Erfolg zeigen.

Eine Epicondylitis langfristig erfolgreich und
nebenwirkungsfrei behandeln

In der Schulmedizin stehen für die Therapie einer Epicondylitis verschiedene Behandlungsansätze zur Verfügung, die zwar die akuten Symptome bekämpfen, jedoch mit Nebenwirkungen verbunden sind. Im Rahmen der häufig eingesetzten Infiltrationstherapie werden Kortison, Lokalanästhetika oder Botulintoxin ins Gewebe injiziert. Dies kann je nach eingesetztem Arzneistoff mit Hautschwellungen, einem erhöhten Blutdruck oder Taubheitsgefühlen in den Fingern einher gehen. In manchen Fällen erfolgt die schulmedizinische Behandlung auch operativ. Dies führt zu einer irreversiblen Durchtrennung von Muskeln am Sehnenursprung. Ein langfristiger Heilungserfolg kann jedoch nur erzielt werden, wenn sich das gereizte Gewebe nachhaltig erholt und regeneriert. Dies kann unter Umständen auch mit alternativen Behandlungsmethoden und verschiedenen, einfach zuhause durchführbaren Therapiemaßnahmen erzielt werden.

1. Anwendungen mit Wärme oder Kälte

Einer Linderung der Schmerzen kommt sowohl bei einem akuten als auch bei einem chronischen Tennisarm eine zentrale Rolle zu. Behandlungen mit Kälte oder Wärme in Form von Kompressen und Umschlägen wirken sich äußerst positiv auf das Schmerzempfinden aus, wobei der Erfolg einer solchen Therapie durch individuelle Faktoren bestimmt ist. Die Patienten müssen selbst herausfinden, welche Art der Behandlung den gewünschten Erfolg erzielt. Im akuten Stadium einer Epicondylitis haben sich Kälteanwendungen besonders bewährt. Dafür wird ein Eisbeutel in ein dünnes Tuch eingeschlagen und mehrmals täglich für etwa zwanzig bis dreißig Minuten auf die betroffene Stelle gelegt. Wichtig sind etwa einstündige Pausen zwischen den einzelnen Anwendungen. Ein chronischer Tennisarm hingegen wird eher durch wiederholte Wärmeanwendungen positiv beeinflusst. Eine einfache Möglichkeit, die Heilung durch Wärmeeinwirkung zu fördern, ist eine regelmäßig durchgeführte Therapie mit der Rotlichtlampe.

2. Tennisarmmit Naturheilmitteln behandeln

Verschiedene Kräuter entfalten bei unterschiedlichen Erkrankungen von Muskeln und Sehnen nachweislich schmerzlindernde und heilende Eigenschaften. Eine natürliche und sanfte Möglichkeit, einen anfänglichen Tennisarmerfolgreich zu behandeln, ist das regelmäßige Einreiben der betroffenen Körperstelle mit Johanniskraut- oder Rosmarinöl. Ebenso empfehlenswert ist es, täglich Ringelblumensalbe oder eine Propolis-Salbe aus der Apotheke dünn auf den Arm aufzutragen. Heublumenbäder bewirken bei Epicondylitis eine Entspannung und Beruhigung des betroffenen Gewebes. Dazu werden getrocknete Heublumen aus der Apotheke in eine längliche Schüssel mit lauwarmen Wasser gegeben. Der Arm sollte darin etwa fünfzehn Minuten gebadet werden und anschließend noch einige Zeit ruhen.

3. Umschläge mit Weißkohl oder Quark

Zu den bewährten Hausmitteln, die bei einem akuten Tennisarm eine schmerzlindernde Wirkung entfalten, zählen Quark und der in den Blättern des Weißkohls enthaltene Pflanzensaft. Diese können in Form kühlender oder wärmender Wickel und Auflagen eingesetzt werden. Für deren Herstellung werden Baumwolltücher mit Quark dick bestrichen oder mit dem aus den Weißkohlblättern frisch gepressten Saft getränkt und anschließend um den Arm gewickelt. Ein zusätzlich darüber geschlagenes, vorher leicht erwärmtes Wolltuch erhöht den schmerzlindernden Effekt. Idealerweise haben die Auflagen oder Wickel eine Stunde Zeit, um ihre heilende Wirkung gänzlich zu entfalten. Wichtig ist, diese nicht zu fest anzulegen, damit der Arm nicht abgeschnürt wird.

4. Schmerzlinderung durch eine Epicondylitis-Spange

Das Tragen einer in Sanitätshäusern und gut sortierten Sportgeschäften erhältlichen Epicondylitis-Spange ist eine wirksame und unkomplizierte Maßnahme, um das gereizte Gewebe zu schonen undzu beruhigen. Dabei handelt es sich um eine spezielle Bandage, die bei einem Tennisarm Druck auf die überbelasteten Muskeln und Sehnen ausübt. Dies führt zu einer Dämpfung der Bewegungen und dadurch zu einer Entlastung und Stabilisierung der betroffenen Stelle, die einen schnellen Heilungsprozess begünstigen. Gleichzeitig bewirkt das Tragen einer Epicondylitis-Spange auch eine deutliche Linderung der Schmerzen. Eine solche Bandage kann auch bei einer Neigung zu chronischem Tennisarm getragen werden, wenn sich bestimmte belastende Bewegungen berufsbedingt nicht vermeiden lassen.

5. Dehnungsübungen lösen schmerzhafte Verkrampfungen

Bei einem Tennisarm handelt es sich nicht um eine Entzündung, sondern um eine Reizung des Sehnenansatzes, ausgelöst durch eine Verkrampfung der Muskulatur. Täglich mehrmals durchgeführte Dehnungsübungen wirken dieser Verkrampfung entgegen, beugen einer langfristigen Sehnenverkürzung vor und sind daher eine effektive Maßnahme, um einen Tennisarmursächlich zu behandeln. Gerade im Anfangsstadium kann der Verlauf dadurch äußerst positiv beeinflusst werden, In der Regel lassen die Schmerzen bereits nach ein bis zwei Wochen deutlich nach. Eine besonders wirksame Übung ist das Ausstrecken des Ellenbogens und anschließende Drehen des Unterarms nach innen sowie der schmerzenden Hand zur Seite. Die Finger zeigen gleichzeitig nach außen. Die dadurch erzeugte Spannung sollte mindestens zehn, besser zwanzig Sekunden lang gehalten werden.

6. Querfriktionsmassage zur Lockerung der Muskulatur

Um Verspannungen und Verklebungen der Muskeln im betroffenen Bereich zu lösen, kann zuhause auch eine Querfriktionsmassage durchgeführt werden. Dabei wird mit zwei quer zum Muskel angelegten Fingern einige Minuten lang ein Druck erzeugt, der Spannungen reduziert und die Durchblutung anregt. Die Querfriktionsmassage ist zu Beginn etwas unangenehm, sollte jedoch keinesfalls zu schmerzhaft sein.

7. Homöopathie als ganzheitliche Therapie einer Epicondylitis

Um einen Tennisarm auf sanfte und weitgehend nebenwirkungsfreie Weise zu behandeln, haben sich in der Homöopathie verschiedene Präparate erfolgreich bewährt. Die Behandlung zieltdarauf ab, die Beschwerden zu lindern und das überbelastete Gewebe nachhaltig zu stärken. Die Wahl eines geeigneten homöopathischen Mittels richtet sich danach, welche Beschwerden der Tennisarm verursacht. Bei akuten Schmerzen empfiehlt sich die Einnahme von Arnica-Globuli oder eines Präparates auf Basis von Ruta graviolens. Bei Bewegungsschmerzen hingegen ist Bryonia das Mittel erster Wahl. Wichtig ist, die Einnahme im Rahmen der homöopathischen Behandlung einer Epicondylitis immer auf einen Wirkstoff zu beschränken.

8. Schallwellentherapie als heilende Mikromassage

Die regelmäßige Anwendung eines Schallwellengerätes bewirkt bei vielen akuten und chronischen Schmerzen des Bewegungsapparats eine nachhaltige Linderung der Beschwerden. Durch den Kontakt des Schallkopfes dringen die Schallwellen über die Haut mehrere Zentimeter tief in das geschädigte Gewebe der Muskeln und Sehnen. Dort regen sie die Durchblutung an, wodurch die Nährstoffversorgung der Zellen erhöht wird. Nicht nur im akuten Stadium einer Epicondylitisbewirkt eine Schallwellentherapie eine beschleunigte Heilung, Zellregeneration und Schmerzlinderung. Auch Menschen, die berufsbedingt einem hohen Risiko ausgesetzt sind, einen Tennisarm zu entwickeln, profitieren von dieser sanften Therapiemaßnahme. Die zuhause regelmäßig durchgeführte Anwendung eines Schallwellengerätes trägt wesentlich dazu bei, einer Entstehung und Chronifizierung der Schmerzen vorzubeugen.

9. Tennisarm mit Akupunktur behandeln

Die traditionelle chinesische Medizin geht davon aus, dass sich ein Tennisarm aufgrund eines von inneren Organen ausgehenden Energiestaus entwickelt. Entlang des Meridians, der vom Dickdarm zu Lunge und Zwerchfell verläuft, liegen einige Punkte, die bei einem Tennisarm durch die Akupunktur gezielt aktiviert werden können. Ziel dieser Behandlung der Epicondylitis ist eine Mobilisierung der Selbstheilungskräfte, die eine Linderung der Schmerzen bewirkt. Viele Patienten berichten davon, dass bei einem Tennisarm bereits nach wenigen Behandlungssitzungen eine deutliche Verbesserung der Beschwerden eintritt. Für einen dauerhaften Heilungserfolg werden insgesamt zwanzig, zweimal wöchentlich durchgeführte Behandlungseinheiten empfohlen.

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