Stechende Fußschmerzen sind meist auf einen Fersensporn zurückzuführen. Die knöcherne Gewebsveränderung selbst stellt keine Erkrankung dar, bedingt jedoch oft eine Entzündung des Sehnengewebes. Im Folgenden erfahren Sie, welche Behandlungsmaßnahmen eine Linderung oder sogar Heilung bewirken können.

Inhaltsverzeichnis

Fersensporn – Definition und medizinische Bezeichnung

Wie entwickelt sich ein Fersensporn?

Mögliche Auslöser und Risikofaktoren

Möglichkeiten der schulmedizinischen Behandlung von Fersensporn-Schmerzen

Nutzen und Risiken einer Fersensporn-Operation

Physikalische Therapiemöglichkeiten bei Fersensporn-Schmerzen

Anwendung der lokalen Vibrationstherapie bei Fersensporn-Schmerzen

Behandlung mit NOVAFON

Effektive Übungen zur Kräftigung der Fußmuskulatur

Bewährte Hausmittel zur Linderung von Fersensporn-Schmerzen

Wichtige Maßnahmen und Tipps gegen Fersensporn-Schmerzen

Häufig gestellte Fragen rund um das Thema Fersensporn

Fersensporn – Definition und medizinische Bezeichnung

Der Fersensporn beschreibt einen knöchernen, am unteren Fersenbein auftretenden Auswuchs, der ein dornartiges Aussehen aufweist. In der medizinischen Fachsprache ist für diese kalkhaltige Ausziehung der Begriff Kalkaneussporngebräuchlich. Er entwickelt sich in den meisten Fällen an jener Stelle des Fußgewölbes, an der Fersenknochen und Plantarfaszie miteinander verbunden sind. Der Auswuchs wird nur wenige Millimeter lang und ist von außen nicht zu erkennen. Lediglich eine Röntgenuntersuchung gibt Aufschluss darüber, ob ein Fersensporn vorliegt. Da er jedoch häufig keine Beschwerden verursacht, bleibt er in vielen Fällen über einen langen Zeitraum hin unbemerkt. Bei geschätzten fünfzehn bis zwanzig Prozent aller Erwachsenen bildet sich im Laufe des Lebens ein Fersensporn heraus. Nur etwa der Hälfte leidet an den charakteristischen Schmerzen, die mit dieser knöchernen Gewebeveränderung einhergehen.

Wie entwickelt sich ein Fersensporn?

Ein Fersensporn entsteht immer als Folge von Mikroverletzungen im Gewebe von Muskelsehnen im Bereich der Ferse und tritt meist an der Sehnenplatte unter dem Fuß auf. Die Verletzungen entstehen durch eine über Jahre andauernde Überbelastung oder erhöhte Spannung der Muskelfasern in der betroffenen Körperregion. Der Organismus reagiert auf die winzigen Einrisse zunächst, indem er versucht, diese durch die Einlagerung von Kalk beziehungsweise Knochenmaterial zu reparieren. Dauert die übermäßige Belastung der Fersen weiter an, bildet sich an dieser Stelle allmählich ein aus Knochenmaterial bestehendes Gewächs. Durch die ständige Reizung, die der dornartige Knochenauswuchs auf das umliegende Weichgewebe ausübt, kommt es schließlich zu einer Entzündungsreaktion. Das Knochengewächs selbst verursacht keinerlei Beschwerden. Erst wenn sich der Entzündungsherd auf das umliegende Gewebe der Sehnen ausgeweitet hat und eine sogenannte Plantarfasziitis bedingt, nehmen die Betoffenen die charakteristischen Schmerzen wahr.

Mögliche Auslöser und Risikofaktoren

Die einem Fersensporn zugrundeliegenden Muskelrisse können vielfältige Ursachen haben. In vielen Fällen entstehen Sie als Folge einer langfristigen Fehlbelastung im Rahmen des sportlichen Trainings. Vor allem bei Menschen, die vor und nach der sportlichen Aktivität keine Dehnungsübungen durchführen, leiden häufig unter Fersenschmerzen. Regelmäßiges Laufen auf einem harten Untergrund wie asphaltierten Straßen erhöht das Risiko für einen Fersensporn in besonders hohem Maße. Dies gilt auch für das häufige Tragen von engen Schuhen mit dünnen, kaum dämpfenden oder unzureichend stützenden Sohlen. Langes tägliches Stehen und Arbeiten, die mit einer schweren körperlichen Belastung einhergehen, begünstigen die Entwicklung der knochenartigen Gewebeveränderung ebenfalls. Auch starkes Übergewicht bewirkt unter anderem eine andauernde Überbelastung der Muskulatur und Sehnen der Füße. In den meisten Fällen entwickelt sich die weit verbreitete plantare oder “untere” Form des Fersensporns durch ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren. Die Schmerzen treten in der Regel im fünften und sechsten Lebensjahrzehnt erstmals auf. Dies liegt daran, dass die stoßdämpfenden Fettpolster unterhalb der Ferse, die die Druckeinwirkung auf das Fersenbein dämpfen, mit zunehmendem Alter allmählich abnehmen.

Nicht immer bildet sich ein Fersensporn ausschließlich durch eine Fehlbelastung der Fersenmuskulatur. Es kommt vor, dass eine Muskelschwäche oder eine im Bereich der Ferse verkürzte Muskulatur die Entstehung der Mikroverletzungen begünstigt. Auch mit Sehnenschwächen einhergehende Fehlstellungen der Füße wie etwa ein unbehandelter und bis ins Erwachsenenalter bestehender Knick-Senkfuß oder Plattfuß kommen als Ursachen eines Fersensporns in Betracht. Solche erblich bedingten Fehlstellungen liegen der Entstehung einer Haglund-Exotose, der weitaus selteneren Form des Fersensporns, zugrunde. Dabei handelt es sich um den sogenannten “oberen” Fersensporn, der als knöchernes Überbein am Ansatz des Fersenbeins der Achillessehen deutlich erkennbar ist. Auch die Entstehung dieser Ausprägung wird durch das Tragen von schlecht sitzendem oder nicht stützendem Schuhwerk und übermäßiges Training begünstigt.

Möglichkeiten der schulmedizinischen Behandlung von Fersenschmerzen

Eine rechtzeitige Behandlung der Beschwerden, die mit einem Fersensporn einhergehen, ist nicht nur in Hinblick auf das Wohlbefinden der Patienten bedeutsam. Zu Beginn der Entzündung ist ein meist starkes Stechen zu spüren, später wird jede Bewegung der Füße von dumpfen Schmerzen begleitet. Die Patienten reagieren darauf häufig instinktiv mit einseitigen Schonhaltungen beim Gehen, die zu weiteren Schmerzsyndromen und Fußfehlstellungen führen können.

Die schulmedizinischen Behandlungsansätze konzentrieren sich auf die Gabe von Arzneistoffen, die schmerzstillende und entzündungshemmende Eigenschaften entfalten. Durch eine ärztlich verordnete medikamentöse Therapie lassen die starken Schmerzen in der Regel innerhalb weniger Tage nach. Arzneistoffe erster Wahl sind Präparate, die den Antiphlogistika zugeordnet werden. Als besonders wirksam erweisen sich Voltaren und Ibuprofen, da diese auch die Entzündungsprozesse rasch zum Abklingen bringen. In ausgeprägten Fällen müssen die schmerzlindernden Medikamente über einen längeren Zeitraum angewendet werden. Der behandelnde Arzt wird dann zusätzlich einen Magenschutz verschreiben. Darüber hinaus stehen in der Schulmedizin verschiedene, mit kühlenden und schmerzlindernden Wirkstoffen angereicherte Gels und Salben zur Verfügung. Werden diese regelmäßig auf die betroffene Stelle aufgetragen, erhöhen sie die positiven Eigenschaften der Schmerzmittel und beschleunigen den Behandlungserfolg. Leidet der Patient unter besonders hartnäckigen Schmerzen, kann der Einsatz von Kortison und Betäubungsmitteln in Erwägung gezogen werden. Der Arzt wird solche Arzneistoffe direkt in das entzündete Gewebe injizieren. Dort entfalten diese eine sofortige Wirkung. Allerdings eignen sich solche Medikamente aufgrund der unangenehmen und mitunter gesundheitsschädigenden Nebenwirkungen nicht für eine Dauertherapie. Kortisonspritzen dürfen auch deshalb nur sparsam zum Einsatz kommen, da sie die Beschaffenheit des Zellgewebes verändern und zum Abbau wichtiger Fettdepots führen. Unter dem Einfluss des Kortison werden Sehnen dadurch zunehmend spröde. Aus diesem Grund machen viele Ärzte zunehmend von Botulininjektionen Gebrauch. Das Einspritzen von entzündungshemmendem Botulinumtoxin A erfolgt direkt in den Ansatz der Plantarfaszie. In der Regel setzt der schmerzstillende Effekt ebenso schnell ein wie bei Kortison, hält jedoch über einen im Vergleich dazu längeren Zeitraum an.

Unterstützend kommen in der konservativen Behandlung auch Fersenkissen zum Einsatz. Sie sind aus stoßdämpfenden Materialien wie Gel oder Silikon gefertigt und umgeben den Fersensporn mit einer Aussparung. Diese führt zu einer Entlastung des Sehnenansatzes, wodurch die Schmerzen nachlassen und die Entzündung allmählich zurückgeht. Wird eine Haglundferse diagnostiziert, muss die schulmedizinische Behandlung auch unbedingt die Korrektur der angeborenen Fußfehlstellung durch spezielle orthopädische Schuheinlagen beinhalten.

Nutzen und Risiken einer Fersensporn-Operation

Es kommt vor, dass ein Fersensporn mit so starken Schmerzen einhergeht, dass die Betroffenen in ihrer Bewegungsfähigkeit erheblich eingeschränkt sind. In solchen Fällen kann der Arzt einen operativen Eingriff unter Vollnarkose vorschlagen. Die Operation hat zum Ziel, die Druckeinwirkung auf die Sehne, die die Schmerzen bei einem Fersensporn verstärkt, zu reduzieren. Eine Lockerung erfolgt durch das Abtrennen eines Teils der betroffenen Sehne von der Sehnenplatte. Gleichzeitig werden die Kalkablagerungen chirurgisch entfernt. Ein solcher Schnitt geht mit irreparablen Schädigungen von Sehnengewebe, oft auch von Nervenfasern einher. In seltenen Fällen kann eine Fersensporn-Operation auch die Entstehung eines Senkfußes begünstigen. Die Phase der Regeneration und Nachbehandlung kann mehrere Monate in Anspruch nehmen. Eine Operation sollte bei einem Fersensporn daher nur in Ausnahmefällen in Erwägung gezogen werden. Die meisten Orthopäden nehmen heute zunächst verschiedene Therapiemöglichkeiten in Anspruch, die bei vielen Patienten auch ohne einen operativen Eingriff beachtliche Heilungserfolge erzielen.

Physikalische Therapiemöglichkeiten bei Fersensporn-Schmerzen

Physiotherapeuten und Heilpraktiker setzen in der Behandlung von Fersensporn-Schmerzen neben Krankengymnastik auf verschiedene physikalische Maßnahmen, die die Auflösung und den Abtransport der Kalkablagerungen und Entzündungssekrete bewirken. In diesem Zusammenhang haben sich vor allem die Stoßwellenbehandlung und die Röntgenreizbestrahlung oder Orthovoltbestrahlung als sanfte Behandlungsansätze bei einem Fersensporn erfolgreich bewährt. Bei der Stoßwellentherapie wirken stark gebündelte und den Schallwellen ähnelnde Druckwellen direkt auf das erkrankte Gewebe ein. Sie regen die Bildung von Zytokinen an und beschleunigen dadurch Regenerationsprozesse in den Zellen, die eine schnellere Heilung bewirken. Im Jahr 2016 veröffentliche das IQWiG (Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen) einen Vorbericht über die nachhaltig schmerzreduzierende Wirkung der Stoßwellentherapie im Rahmen einer Fersensporn-Behandlung. Eine lokale Betäubung vor jeder Sitzung ist notwendig, da die Behandlung schmerzhaft sein kann. Die Röntgenreiztherapie, die eine Reduktion der Entzündung bewirkt, geht hingegen nicht mit Schmerzen während der Behandlungssitzungen einher und mit einem geringeren Zeitaufwand verbunden. In einer von Wissenschaftlern des Franziskus Hospitals in Bielefeld durchgeführten Studie an Fersensporn-Patienten konnte die Effektivität der Röntgenreiztherapie betätigt werden. Diese Behandlungsmethode birgt jedoch den Nachteil einer gewissen Strahlenbelastung in sich und sollte daher nicht bei Patienten unter vierzig Jahren zur Anwendung kommen.

Fersenschmerzen können auch im Rahmen der Transkutanen Elektrischen Nervenstimulation, kurz TENS, wirksam therapiert werden. Dabei handelt es sich um eine Form der Reizstromtherapie. Die Impulse zweier Elektroden, die direkt auf die betroffenen Stellen geheftet werden, blockieren die Weiterleitung von Schmerzimpulsen an das Gehirn und sorgen dadurch für eine reduzierte Schmerzempfindung. Eine weitere Möglichkeit, Fersensporn-Schmerzen zu behandeln, bietet die pulsierende Magnetfeldtherapie. Diese Methode basiert auf der Wirkung dünner microchipgesteuerter Auflagen, die pulsierende Magnetimpulse aussenden. Diese stimulieren ebenfalls die Zellregeneration und bewirken dadurch, dass entzündungsbedingte Schwellungen und Schmerzen nachlassen.

Anwendung der lokalen Vibrationstherapie bei Fersensporn-Schmerzen

Zur Stärkung der Fußmuskulatur und Linderung von Fersenschmerzen wenden viele Physiotherapeuten und Heilpraktiker auch die lokale Vibrationstherapie als unterstützendes Hilfsmittel erfolgreich an. Dabei werden mechanische Vibrationen mehrere Zentimeter tief ins weiche Gewebe geleitet. Die von Schallwellengeräten ausgesendeten Vibrationen treffen auf einen entspannten Muskel und bewirken dessen Kontraktion. Dies hat direkte positive Auswirkungen auf das Kraftpotenzial und die Spannung der Muskelfasern des behandelten Bereichs. Gleichzeitig wird das Gewebe der Muskulatur und Sehnen besser durchblutet. Ein erhöhter Blutfluss bedeutet, dass der Zellstoffwechsel angeregt und dadurch wichtige Reparaturmechanismen in Gang gesetzt werden. Die lokale Vibrationstherapie wirkt zudem entspannend und entfaltet schmerzlindernde Eigenschaften ähnlich wie die TENS Therapie. Mit Novafon Schallwellengeräten lassen sich die Schmerzen, die durch einen Fersensporn ausgelöst werden, auch problemlos zuhause auf sanfte und nicht-invasive Weise therapieren.

 Behandlung der Ferse mit dem NOVAFON

Das NOVAFON kann zur Spannungsregulierung und zur Behandlung der Schmerzpunkte der Fußmuskulatur eingesetzt werden. Die Behandlung mit dem NOVAFON dauert insgesamt 10–15 Minuten je Seite und kann bis zu zweimal täglich wiederholt werden.

Effektive Übungen zur Kräftigung der Fußmuskulatur

Gestärkte Muskeln und Sehnen sind deutlich weniger anfällig für kleine Verletzungen und halten Belastungen durch Sport oder berufliche Tätigkeiten besser stand. Daher ist es für Menschen, die berufsbedingt oder aufgrund bestimmter Lebensgewohnheiten einem hohen Risiko für Fersensporn-Schmerzen ausgesetzt sind, besonders wichtig, regelmäßig verschiedene Übungen zur Kräftigung und Dehnung der Fußmuskeln durchzuführen. Diese werden von den behandelnden Orthopäden auch bei bereits ausgeprägten Beschwerden empfohlen, um die Schmerzen zu lindern und die Bewegungsfähigkeit wieder zu erhöhen. Gezielte Übungen bewirken eine verbesserte Durchblutung, stimulieren den Zellstoffwechsel und tragen maßgeblich zur Heilung bei.

Ganz gleich, ob zur Vorbeugung der Bildung eines Fersensporns oder bei bereits manifestierten Schmerzen – diese drei effektiven Übungen für zu Hause können Sie problemlos in Ihren Alltag integrieren. Bei konsequenter täglicher Durchführung über einige Monate ist mit einer deutlichen Schmerzreduktion und in vielen Fällen sogar mit einer Ausheilung der Entzündung zu rechnen. Wichtig ist, die drei hier vorgestellten Übungen zu kombinieren, um die gesamte Fuß- und Wadenmuskulatur nachhaltig zu kräftigen. Dabei gilt: die Übungen sollten ein Dehnungsgefühl hervorrufen, jedoch keinesfalls Schmerzen bereiten.

ÜBUNG 1: DEHNUNGSÜBUNG FÜR DIE PLANTARFASZIE UND FUSSSOHL

Kreuzen Sie zunächst den Knöchel des betroffenen Fußes über das gegenüberliegende Knie. Fassen Sie nun die Zehen mit der Hand und ziehen Sie diese nach oben. Wenn Sie im Gewölbe Ihres Fußes eine Dehnung spüren, halten Sie die Position zehn Sekunden lang, bevor Sie sie lösen. Für einen optimalen Dehnungseffekt sollten Sie diese Übung mindestens zehnmal wiederholen. Sie ist auch ideal geeignet, um Fersensporn-Schmerzen am Morgen zu lindern. Führen Sie sie dazu noch im Bett sitzend durch, bevor Sie aufstehen.

ÜBUNG 2: ÜBUNG ZUM DEHNEN DER ACHILLESSEHNE UND WADENMUSKULATUR

Um die Wadenmuskeln effektiv zu stärken, stellen Sie sich mit parallel nach vorne zeigenden Füßen und ausgestreckten Armen vor eine Stuhllehne oder eine Wand. Mit dem schmerzhaften Bein machen Sie nun einen Schritt nach hinten, wobei der Fuß gestreckt bleibt. Indem Sie Ihr Körpergewicht langsam nach vorne verlagern, spüren Sie eine Dehnung in der Achillessehne und den Wadenmuskeln Ihres hinteren Beines. Achten Sie während der Bewegung nach vorne darauf, dass die Fersen immer den Boden berühren und sich die Füße nicht nach außen drehen. Diese Übung sollten Sie drei bis sechs Mal pro Tag durchführen.

ÜBUNG 3: EINFACHE TREPPENÜBUNG FÜR EINE VERBESSERTE DURCHBLUTUNG DER FERSE

Die folgende Übung können Sie über den Tag verteilt immer wieder ohne großen Aufwand durchführen, wenn Sie sich bei einer Treppe befinden. Stellen Sie sich dazu mit Ihren Zehen auf eine Stufe. Die Fersen sollten dabei überstehen. Halten Sie sich am Geländer fest und senken Sie die Fersen nun langsam nach unten. Wenn Sie ein leichtes Ziehen verspüren, halten Sie diese Position etwa zwanzig bis dreißig Sekunden lang. Wiederholen Sie diese Übung zehn Mal.

Bewährte Hausmittel zur Linderung von Fersensporn-Schmerzen

Die Anwendung verschiedener Hausmittel kann den Erfolg der ärztlichen Behandlung unterstützen, indem sie Schmerzen reduziert und den Abtransport der Kalkablagerungen beschleunigt. Insbesondere Apfelessig hat sich in der natürlichen Behandlung der Schmerzen bewährt, da er das im Fersensporn enthaltene Calcium bindet. Es empfiehlt sich die äußere Anwendung durch mehrmals täglich durchgeführte Fußbäder oder Umschläge. Auch innerlich kann Apfelessig seine Wirkung entfalten. Trinken Sie über mehrere Wochen jeden Morgen ein Glas warmes Wasser mit einem Esslöffel Apfelessig, um die Schmerzen zu lindern.

Auch erwärmtes Kokosöl kann helfen, die Beschwerden zu lindern. Tragen Sie es abends vor dem Schlafengehen auf die betroffene Stelle auf. Auch tagsüber sollten Sie die Anwendung wiederholen, um die Entzündung zu reduzieren.Quarkumschläge und Kohlwickel tragen ebenfalls dazu bei, die Entzündung zu mindern und die Durchblutung zu verbessern. Vielen Fersensporn-Patienten kommt auch die stark entzündungshemmende Wirkung von Kurkuma zugute. Trinken Sie täglich eine Tasse Pflanzenmilch mit einem Teelöffel Kurkuma-Gewürz. Die Beigabe von etwas schwarzem Pfeffer erhöht die Fähigkeit des Darms, das entzündungshemmende Curcumin zu absorbieren.

Wichtige Maßnahmen und Tipps gegen Fersensporn-Schmerzen

Patienten können auch einiges dazu beitragen, um die Regeneration des geschädigten Gewebes zu fördern und einer weiteren Reizung der Sehne vorzubeugen. Geeignetem Schuhwerk mit einer gut stützenden und weichen Sohle sowie täglich getragenen Fersenkissen kommt eine besonders wichtige Rolle zu. Ideal sind Schuhe mit breiten Absätzen, die zwischen zwei und vier Zentimeter hoch sind. Verzichten Sie auf dünn besohlte Sandalen, Ballerinas und Turnschuhe sowie Badeschlappen oder Flip-Flops. Auch eine konsequente Schonung der Füße ist bei Fersensporn-Schmerzen unbedingt notwendig. Bei akuten Schmerzen sollten Sie alle Tätigkeiten und Sportarten, die die Füße belasten, ebenso meiden wie langes Stehen. Führen Sie gegebenenfalls eine Ernährungsumstellung durch, um Übergewicht zu reduzieren und dadurch eine dauerhafte Überbelastung der Füße zu vermeiden. Integrieren Sie Lebensmittel mit einem hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren und Antioxidantien in Ihren täglichen Speiseplan, denn diese Nährstoffe hemmen Entzündungsprozesse und fördern eine intakte Zellregeneration.

Häufig gestellte Fragen rund um das Thema Fersensporn

Fersensporn – Was ist das?

Ein Fersensporn ist ein dornartiger Fortsatz am Fersenbein, der durch Kalkablagerungen entsteht.

Welche Beschwerden verursacht ein Fersensporn?

Der Fersensporn selbst verursacht keine Beschwerden. Erst wenn es durch eine dauerhafte Belastung der Fersen zu einer Entzündung der umliegenden Sehnen kommt, leiden die Betroffenen unter Schmerzen.

Wodurch entsteht ein Fersensporn?

Durch Überbelastung oder Fußfehlstellungen bedingte Mikroverletzungen in Muskeln oder Sehnen des Fersenbereichs haben zur Folge, dass der Körper Kalk einlagert. Aus den Kalkansammlungen bildet sich allmählich ein knöcherner dornartiger Auswuchs.

Wie kann ich einem Fersensporn vorbeugen?

Das Tragen von gut sitzendem, nicht zu engem oder flachem Schuhwerk und das Vermeiden einer Überbelastung der Füße durch zu intensives Training, Übergewicht oder tägliches langes Stehen sind wichtige Vorbeugungsmaßnahmen.

Muss ein Fersensporn operiert werden?

Nur in Ausnahmefällen wird der Arzt eine Operation vorschlagen. In der Regel kann ein Fersensporn durch Schmerzmittel, Fersenkissen und physikalische Therapiemethoden wirksam behandelt werden.

Was kann ich selbst gegen Fersensporn-Schmerzen tun?

Übungen zur Dehnung und Kräftigung der Muskeln der Ferse, des Fußgewölbes und der Waden beeinflussen den Behandlungserfolg maßgeblich. Ergänzend können Behandlungen mit Apfelessig, Einreibungen mit Kokosöl sowie Quarkumschläge oder Kohlwickel eingesetzt werden, um die Schmerzen und Entzündung zu lindern.

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