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Die Frozen Shoulder, in der Fachsprache als adhäsive Kapsulitis bezeichnet, beschreibt eine mit Schmerzen und Bewegungseinschränkungen einhergehende Schultergelenkkapselentzündung. Sie kann als eigenständiges Krankheitsbild ebenso auftreten wie als Folge von Verletzungen und Erkrankungen der Schulter.

Wie Sie diesen Artikel lesen:

Sie möchten sich über die konservativen und alternativen Therapiemöglichkeiten informieren, um bei Ihren Patienten die Beschwerden einer Frozen Shoulder nachhaltig zu lindern?

– Lesen Sie in Kapitel 6 alles Wissenswerte zu den schulmedizinischen und bewährten alternativen Behandlungsmöglichkeiten.

– In Kapitel 7 finden Sie wichtige Informationen über weitere wichtige Maßnahmen, um mit Ihren Patienten Verhaltensregeln für den häuslichen Alltag zu erörtern.

Sie leiden unter einer Schultersteife und möchten sich darüber informieren, wie die Erkrankung entsteht, welchen Verlauf sie nimmt und wie sie sich behandeln lässt?

– In Kapitel 3 lesen Sie, wie es zur Entstehung einer Schultersteife kommt.

– Kapitel 4 erläutert, welche Beschwerden für die verschiedenen Krankheitsstadien typisch sind.

– In den Kapiteln 6 und 7 erfahren Sie, welche Behandlungsmöglichkeiten heute zur Verfügung stehen und was Sie selbst tun können, um eine schnelle und langfristige Heilung zu unterstützen.

 

Inhaltsverzeichnis: 

1. Häufigkeit und Verbreitung der Frozen Shoulder

2. Formen der Frozen Shoulder

3. Mögliche Ursachen einer adhäsiven Kapsulitis

4. Symptome und Verlauf der Frozen Shoulder

4.1. Die drei Stadien einer Frozen Shoulder und deren spezifische Symptome

4.1.1. Stadium I – das schmerzhafte „Einfrieren“

4.1.2. Stadium II – die „Einsteifung“ mit zunehmender Bewegungsunfähigkeit

4.1.3. Stadium III – das Auftauen und Abklingen der Beschwerden

5. Möglichkeiten der Diagnose einer Schultersteife

6. Behandlung und Therapie einer Frozen Shoulder

6.1. Medikamentöse Behandlung einer Schultersteife

6.3. Operative Behandlungsmöglichkeit bei Frozen Shoulder

6.4. Zellbiologische Regulationstherapie zur nachhaltigen Heilung einer Frozen Shoulder

6.5. Eine Schultersteife durch lokale Vibrationstherapie sanft heilen

7. Was können Betroffene selbst tun?

7.1. Effektive Übungen gegen Frozen Shoulder

7.2. Schultersteife mit der richtigen Ernährung entgegenwirken

8. Häufig gestellte Fragen

 

1. Häufigkeit und Verbreitung der Frozen Shoulder

Das Frozen-Shoulder-Syndrom, im deutschen Sprachraum auch unter dem Begriff der Schultersteife bekannt, ist eine relativ häufige degenerative Erkrankung. Sie betrifft vor allem Menschen ab einem Alter von vierzig Jahren, wobei deutlich mehr Frauen an einer Frozen Shoulder erkranken als Männer. Schätzungen zufolge leiden in den westlichen Industrienationen zwischen zwei und fünf Prozent der Bevölkerung im Laufe ihres Lebens an den Symptomen einer Schultersteife. Besonders weit verbreitet ist die Frozen Shoulder unter Diabetes-Patienten. Zwischen zehn und zwanzig Prozent aller Diabetiker entwickeln aufgrund von Stoffwechselstörungen eine Schultergelenkkapselentzündung.

2. Formen der Frozen Shoulder

Abhängig von den Ursachen der Erkrankung unterscheiden Mediziner zwischen zwei Ausprägungen der adhäsiven Kapsulitis. Die primäre oder idiopathische Form bezeichnet eine eigenständige Krankheit, über deren genaue Ursachen sich die Wissenschaftler bis heute nicht einig sind. Sie tritt deutlich häufiger auf als die sekundäre Ausprägung der Schultersteife. Die sekundäre Schulterkapselentzündung entwickelt sich immer als Folge einer Erkrankung der Schulter, die mit Gewebeveränderungen im Bereich der Knorpel oder Sehnen im Schultergelenk einhergeht.

3. Mögliche Ursachen einer adhäsiven Kapsulitis

Wissenschaftler vermuten, dass bei der primären Form der Schultersteife verschiedene auslösende Faktoren eine Rolle spielen. Die genauen Ursachen einer primären Frozen Shoulder sind jedoch nicht ausreichend erforscht. Der Erkrankung liegen unspezifische entzündliche Prozesse im Bereich von Gelenkkapsel und Gelenkschleimhaut der Schulter zugrunde. Für die Beweglichkeit der Schulter ist das Humeroscapulargelenk, die Verbindung zwischen Oberarmknochen und Schulterblatt, hauptverantwortlich. Es wird durch die Gelenkkapsel sowie die umgebende Muskulatur geführt. Daher können bereits minimale Gewebeveränderungen an der Gelenkkapsel und in den dort befindlichen Muskeln und Faszien äußerst negative Auswirkungen auf die Beweglichkeit des gesamten Schulterbereichs haben.

Die Entzündung, die eine Frozen Shoulder primärer Ausprägung verursacht, entsteht aufgrund einer gestörten oder eingeschränkten Nährstoffversorgung der Zellen in der Muskulatur und im Bindegewebe, die die Gelenkkapsel umgeben. Die entzündlichen Prozesse entwickeln sich einerseits aufgrund des gestörten Nährstofftransports, andererseits durch einen verminderten Abtransport von Stoffwechselnebenprodukten. Dies hat zur Folge, dass die Zellen aufgrund des langfristigen Nährstoff- und Sauerstoffmangels Zucker zu Milchsäure vergären. Die Milchsäure entfaltet im Gewebe eine toxische Wirkung, die zu einer chronischen, mit Schmerzen einhergehenden Übersäuerung und Entzündung führt. Der Frozen Shoulder liegen also eine über einen längeren Zeitraum bestehende lokale Fehlregulation des Zellstoffwechsels und damit verbundene Umbauprozesse im Gewebe der Gelenkkapsel zugrunde.

Da die Frozen Shoulder vor allem unter Frauen nach der Menopause weit verbreitet ist, gelten Veränderungen im Hormonhaushalt als wahrscheinlicher Auslöser dieser Gewebeveränderungen. Auch hormonelle Störungen, die im Rahmen einer Schilddrüsenerkrankung auftreten, kommen als Ursachen der primären Form der Schultersteife in Betracht. Durch den hohen Anteil der Betroffen unter Diabetikern werden auch Stoffwechselstörungen als mögliche Ursachen der Erkrankung diskutiert. Mediziner gehen davon, dass genetische Einflüsse eine ebenso bedeutende Rolle in der Entstehung der entzündlichen Gewebeveränderungen spielen.

Seltener entwickelt sich eine Frozen Shoulder in sekundärer Ausprägung als Folge von Erkrankungen oder Verletzungen im Schulterbereich. Zu den häufigsten Grunderkrankungen zählt die sogenannte Kalkschulter. Diese entsteht durch Kalkablagerungen, die sich in den Sehnen im Bereich des Schultergürtels ansammeln. Auch ein krankhafter Knorpelverschleiß, wie er für das Krankheitsbild der Omarthrose typisch ist, kann eine Frozen Shoulder begünstigen. Ebenso tritt die sekundäre Form der Erkrankung als Folge von Verletzungen der Schulter auf, die durch Unfälle verursacht werden. Vor allem nach Frakturen der Schulterpfanne oder des Oberarmkopfes kann sich eine sekundäre Schultersteife entwickeln, da diese Knochen den Aufbau und die Funktion der Gelenke im Schulterbereich wesentlich beeinflussen. Es ist zudem möglich, dass eine Frozen Shoulder der sekundären Ausprägung als Folge von Komplikationen nach einem operativen Eingriff oder von Infektionen auftritt. Auch nach einem langen Zeitraum, in dem die Schulter aus gesundheitlichen Gründen ruhiggestellt werden musste, kann sich eine sekundäre adhäsive Kapsulitis entwickeln.

4. Symptome und Verlauf der Frozen Shoulder

Der Krankheitsbeginn einer Frozen Shoulder ist von Verklebungen des Kapselgewebes gekennzeichnet, das das Schultergelenk umgibt. Die Verklebungen in den Muskeln und Faszien führen allmählich zu einer Vernarbung des betroffenen Gewebes. Dies hat zur Folge, dass die Gelenkhülle zunehmend verschrumpft, was sich in den für die Erkrankung typischen Bewegungseinschränkungen manifestiert. Charakteristisch für eine Frozen Shoulder ist die Tatsache, dass sich die Erkrankung über einen Zeitraum von sechs Monaten bis zu zwei Jahren entwickelt und selbstlimitierend ist. Die lange Krankheitsphase ist jedoch mit starken Schmerzen und Steifigkeit verbunden, die die Lebensqualität der Patienten erheblich negativ beeinflussen.

4.1. Die drei Stadien einer Frozen Shoulder und deren spezifische Symptome

Eine adhäsive Kapsulitis entwickelt sich nicht über Nacht, sondern ist von einem langsamen und in der Regel schleichenden Verlauf gekennzeichnet. Dieser wird in drei Stadien unterteilt, welche von jeweils unterschiedlichen Symptomen geprägt sind. Durchschnittlich beträgt die Gesamtdauer aller drei Phasen etwa dreißig Monate. Auffallend ist, dass bei rund einem Viertel der Patienten beide Schultern kurz nacheinander von den entzündlichen Prozessen befallen werden.

4.1.1. STADIUM I – DAS SCHMERZHAFTE „EINFRIEREN“

Das erste Stadium wird in der medizinischen Fachsprache als „Freezing Phase“ bezeichnet und macht sich durch das Auftreten von Schmerzen in der betroffenen Schulter bemerkbar. Dies treten als Ruheschmerzen auf, typischerweise vor allem während der Nachtruhe. Die Intensität der Schmerzen nimmt innerhalb von wenigen Monaten kontinuierlich zu. Im weiteren Verlauf dieses Krankheitsstadiums leiden die Patienten zunehmend auch an mitunter heftigen Schmerzen, wenn sie die betroffene Schulter bewegen oder belasten. Es ist möglich, dass es bereits in der Einfrierungsphase zu ersten Bewegungseinschränkungen kommt, wobei diese im ersten Stadium nicht im Vordergrund stehen.

4.1.2. STADIUM II – DIE „EINSTEIFUNG“ MIT ZUNEHMENDER BEWEGUNGSUNFÄHIGKEIT

Im zweiten Stadium, das von Medizinern „Plateau Phase“ genannt wird, lassen die Schmerzen allmählich nach. Der Rückgang der Schmerzen ist mit dem Abklingen der akuten Entzündung der Gelenkkapsel verbunden. Dafür macht sich in dieser Krankheitsphase eine kontinuierlich zunehmende Einschränkung der Bewegungsfähigkeit der betroffenen Schulter bemerkbar. Diese sogenannte Einsteifung führt dazu, dass sich das Ellenbogengelenk kaum mehr auf Schulterhöhe anheben lässt. Gleichzeitig stellen die Patienten fest, dass sich die Hand, wenn der Ellenbogen am Körper anliegt und der Unterarm gleichzeitig waagrecht ausgestreckt wird, nicht mehr nach außen führen lässt. Auch das Kreisen des Armes wird zunehmend unmöglich. Die eingeschränkte Bewegungsfähigkeit bedingt häufig einen Abbau von Muskelgewebe oder eine Verkürzung von Muskelfasern in der Schulter. Die Einsteifungsphase der Frozen Shoulder erstreckt sich über einen Zeitraum von vier Monaten bis zu einem Jahr. Viele Betroffene sind durch die Schultersteifheit so weit beeinträchtigt, dass sie alltägliche Tätigkeiten nicht mehr ausführen können oder sogar vorübergehend berufsunfähig sind.

4.1.3. STADIUM III – DAS AUFTAUEN UND ABKLINGEN DER BESCHWERDEN

Das dritte und letzte Stadium der Frozen Shoulder wird auch als „Thawing Phase“ bezeichnet und ist von einem allmählichen „Auftauen“ der Schulter gekennzeichnet. In dieser Phase bemerken die Patienten, dass sie die Beweglichkeit der betroffenen Schulter allmählich zurückerlangen. Obwohl sich die Steifigkeit löst, kann es noch Jahre dauern, bis die Beweglichkeit der Schulter gänzlich wiederhergestellt ist. Obwohl die Erkrankung in der Thawing Phase von selbst ausheilt, kommt einer begleitenden Physiotherapie in diesem Stadium eine wichtige Rolle zu. Nur eine Therapie wirkt einer dauerhaften Muskelschwächung und Vernarbung des geschädigten Gewebes entgegen. Viele Patienten klagen auch nach dem Ende der dritten Phase über Beschwerden, die bei ausbleibender Behandlung häufig ein über mehrere Jahre anhaltendes Schulter-Arm-Syndrom bedingen.

5. Möglichkeiten der Diagnose einer Schultersteife

Da eine Frozen Shoulder mit Ruheschmerzen sowie den für das zweite Stadium typischen Bewegungseinschränkungen einhergeht, lässt sich die Erkrankung in den meisten Fällen durch eine Anamnese und anschließende Untersuchung zweifelsfrei diagnostizieren. Allerdings kann es notwendig sein, weiterführende Diagnoseverfahren anzuwenden, um die genauen Ursachen der Erkrankung definieren zu können. Dies ist besonders von Bedeutung, wenn der Arzt eine mitunter ernsthafte Grunderkrankung vermutet. Bildgebende Diagnoseverfahren wie eine Sonographie oder Röntgenuntersuchung geben Aufschluss über die Ausprägung der entzündlichen Prozesse im betroffenen Gewebe. Gleichzeitig kann dadurch bestimmt werden, ob es sich tatsächlich um eine Frozen Shoulder oder andere Schultererkrankung handelt, die ähnliche Symptome hervorruft – wie etwa eine Kalkschulter, Omarthrose oder Schleimbeutelentzündung. Bei Bedarf kann zusätzlich eine Magnetresonanztomographie oder Computertomographie durchgeführt werden. Besteht der Verdacht auf einen Diabetes mellitus oder eine Schilddrüsenfehlfunktion, wird der behandelnde Arzt eine Blutuntersuchung anordnen, um die Blutzuckerwerte sowie den Hormonstatus zu bestimmen.

6. Behandlung und Therapie einer Frozen Shoulder

Die konservative Behandlung einer Frozen Shoulder stützt sich auf mehrere Säulen und umfasst abhängig von Stadium und Ausprägung der Erkrankung schulmedizinische Ansätze ebenso wie physiotherapeutische Maßnahmen. Die schulmedizinische Behandlung zielt in erster Linie darauf ab, die Schmerzen zu reduzieren und den Krankheitsverlauf zu verkürzen. Nur selten wird ein operativer Eingriff notwendig. Heute stehen in der Physiotherapie verschiedene moderne und sanfte Verfahren zur Verfügung, die dank ihrer ursächlichen und ganzheitlichen Wirkungsweise in vielen Fällen eine schnelle und nachhaltige Heilung erzielen.

6.1. Medikamentöse Behandlung einer Schultersteife

Im ersten Stadium der Frozen Shoulder kommt Arzneistoffen, die eine schmerzstillende und entzündungshemmende Wirkung entfalten, aus schulmedizinischer Sicht eine zentrale Rolle zu. Als Medikamente erster Wahl gelten Wirkstoffe aus der Gruppe der nichtsteroidalen Antirheumatika oder NSAR, vor allem Acetylsalicylsäure, Iboprufen und Diclofenac. Sie stehen in Form von Tabletten zur oralen Einnahme ebenso zur Verfügung wie als Salben, die direkt auf die schmerzende Körperregion aufgetragen werden. In vielen Fällen wird der behandelnde Orthopäde zusätzlich den Einsatz von Kortison vorschlagen, das direkt in die entzündete Gelenkschleimhaut injiziert wird. Mit einer medikamentösen Behandlung lässt sich eine schnelle Schmerzlinderung erzielen. Die Wirkung der Kortison-Injektionen hält in der Regel etwa sechs Wochen an. Danach muss die Behandlung wiederholt werden, wobei der Einsatz von Kortison über einen längeren Zeitraum mit Nebenwirkungen verbunden sein kann.

6.2. Konservative Therapie einer Schultersteife

In der zweiten und dritten Phase der Frozen Shoulder ist eine physiotherapeutische Behandlung unumgänglich, um die Beweglichkeit der Schulter wiederherzustellen und das Risiko für dauerhafte Einschränkungen oder einseitige Bewegungsmuster zu minimieren. Krankengymnastik und sanftes Bewegungstraining sind ab der zweiten Krankheitsphase die wichtigsten Grundvoraussetzungen für eine gezielte Mobilisierung der betroffenen Muskulatur, die das Schultergelenk umgibt. Unterstützend hat sich die manuelle Therapie zur nachhaltigen Schmerzlinderung in vielen Fällen erfolgreich bewährt.

6.3. Operative Behandlungsmöglichkeit bei Frozen Shoulder

Nur wenn konservative Therapiemaßnahmen und die medikamentöse Behandlung nicht den gewünschten Erfolg erzielen oder die Symptome im Verlauf der Erkrankung an Intensität zunehmen, wird der behandelnde Arzt einen minimal-invasiven operativen Eingriff vorschlagen. In der Regel geschieht dies, wenn nach spätestens sechs Monaten der Behandlung keine deutliche Besserung eingetreten ist. Die meisten Chirurgen führen heute eine sogenannte arthroskopische Arthrolyse unter Vollnarkose durch, um die Schmerzen zu reduzieren und die Beweglichkeit der Schulter zu verbessern. Im Rahmen eines solchen Eingriffs wird die Gelenkkapsel vom Oberarmknochen gelöst und längs eingeschnitten. Dies erzielt eine Lösung der Verklebungen und damit verbunden eine Verkürzung des Krankheitsverlaufs. Damit die Operation den gewünschten Erfolg bringt, muss direkt im Anschluss eine physiotherapeutische Behandlung begonnen werden. Dadurch kann der Patient das neue Bewegungspotential langfristig erhalten und so weit ausbauen, dass die ursprüngliche Bewegungsfähigkeit nach und nach wiederhergestellt wird. Das physiotherapeutische Bewegungstraining nach einer Operation der Frozen Shoulder erfolgt mithilfe einer Motorschiene und unter Anwendung spezieller Schmerzkatheter.

6.4. Zellbiologische Regulationstherapie zur nachhaltigen Heilung einer Frozen Shoulder

Die zellbiologische Regulationstherapie, auch unter dem Begriff Matrixtherapie bekannt, ist ein hochmodernes und gänzlich schmerzloses Therapiekonzept, das sich als sanfte Alternative zur medikamentösen und operativen Behandlung der Frozen Shoulder erfolgreich bewährt. Sie hat zum Ziel, die geschädigten Zellen und das umgebende Gewebe von entzündlichen Stoffen zu befreien. Dazu kommen Geräte zum Einsatz, die eine biomechanische Stimulation bewirken und gestörte Eigenschwingungen der Muskulatur wieder normalisieren. Damit verbunden sind eine erhöhte Aktivität der Muskelfasern und Verbesserung der passiven Mikrozirkulation – also des Nährstoff- und Sauerstofftransports in der extrazellulären Matrix. Dadurch können natürliche Stoffwechselwechselprozesse im entzündlich veränderten Gewebe der Schultergelenkkapsel wieder in Gang kommen. Für eine optimale Wirkung sind mindestens sechs Behandlungssitzungen zu je dreißig Minuten notwendig.

6.5. Eine Schultersteife durch lokale Vibrationstherapie sanft verbessern

Eine ähnliche Wirkung entfaltet auch die lokale Vibrationstherapie mit NOVAFON Schallwellengeräten. Diese erzeugen Vibrationen, die mehrere Zentimeter tief in das entzündete Gewebe dringen und dort durch Stimulation gestörte Stoffwechselprozesse wiederherstellen. Die Schwingungen erhöhen den Blutfluss, wodurch unterversorgten Zellen wieder ausreichende Mengen an Nährstoffen und Sauerstoff zugeführt werden. Gleichzeitig bedeuten die Stimulation und verbesserte Durchblutung, dass Entzündungssekrete aus dem veränderten extrazellulären Gewebe transportiert und schließlich ausgeschieden werden können. Im Gegensatz zur zellbiologischen Regulationstherapie kann die lokale Vibrationstherapie zusätzlich zu den physiotherapeutischen Behandlungen auch von den Patienten im häuslichen Alltag selbst durchgeführt werden. NOVAFON Schallwellengeräte kommen in verschiedenen Alltagssituationen zum Einsatz, um ihre schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung zu entfalten. Schon einige Minuten täglich reichen aus, um den Krankheitsverlauf einer Frozen Shoulder gänzlich ohne medikamentöse Behandlung positiv zu beeinflussen und die Heilung des geschädigten Gewebes zu beschleunigen.

7. Was können Betroffene selbst tun?

Von einer Frozen Shoulder betroffene Menschen können durch einfache Maßnahmen wesentlich zu einem schnellen Heilungserfolg beitragen. Besonders dann, wenn sanfte und ganzheitliche Therapiemaßnahmen zur Anwendung kommen, sind eine konsequente Änderung der Lebensgewohnheiten und regelmäßig durchgeführten Übungen von großer Bedeutung. Diese Maßnahmen unterstützen die Wiederherstellung natürlicher Stoffwechselvorgänge in den Zellen, um die Reparaturmechanismen im geschädigten Gewebe aktiv anzuregen.

7.1. Effektive Übungen gegen Frozen Shoulder

Wer durch sanfte Übungen im Alltag immer wieder für Bewegung der erkrankten Schulter sorgt, verbessert die Beweglichkeit dieses Körperbereichs in hohem Maße. Dabei ist es wichtig, alle trotz der Erkrankung noch möglichen Winkel der Gelenkbewegung optimal auszunutzen und dadurch die Durchblutung der Gelenkkapsel zu fördern. Der Schmerzimpuls dient als wichtiger Anhaltspunkt, um den Dehnungseffekt gezielt zu steuern. Gleichzeitig sollten auch die Verklebungen in den Zellzwischenräumen im Bindegewebe gelöst werden. Dies wird am besten durch Druckmassagen erzielt, die den Stoffwechsel in den Faszien verbessern.

Um die Beweglichkeit der Schulter wiederherzustellen und das Auftauen zu unterstützen, hat sich eine Übung bewährt, die die verkürzten Muskelfasern und Faszien im Bereich des Schultergelenks wieder in die Länge zieht und gestörte Stoffwechselprozesse wieder in Gang bringt. Legen Sie sich dazu auf den Bauch und den Arm der betroffenen Seite nach individuellem Schmerzempfinden nach außen. In der akuten Schmerzphase ist es oft nur möglich, den Arm entlang des Körpers am Boden abzulegen. Mit dem Arm der anderen Seite drücken Sie Ihren Körper in die Höhe und langsam in die Dehnung der erkrankten Schulter hinein. Diese sollte während der gesamten Übung immer am Boden aufliegen. Wenn das Schmerzempfinden es zulässt und der Arm etwas weiter nach außen gestreckt werden kann, bewegen Sie auch das Bein der anderen Seite in die Dehnung. Wie flach Ihr Körper während der Übung auf dem Boden bleibt, entscheiden Sie selbst anhand der individuellen Schmerzen. Dabei sollten Sie immer darauf achten, dass die Schmerzen zwar durchaus heftig, jedoch nicht unerträglich sein dürfen. Wiederholen Sie diese Übung einige Male und führen Sie sie idealerweise morgens und abends durch.

Die entzündungslindernde Wirkung dieser effektiven Übung wird durch einfache Druckmassagen für die verklebten Faszien, also das entzündete Bindegewebe um die Gelenkkapsel, unterstützt und verstärkt. Diese können als Rollmassagen mit einer Faszienkugel oder einem nicht zu harten Kunststoffball ausgeführt werden. Um die Selbstheilung im erkrankten Bindegewebe anzuregen, sollten die Rollmassagen auf der Vorder- und Hinterseite der betroffenen Schulter zur Anwendung kommen. Auf der Vorderseite rollen Sie die kleine Kugel oder den Ball in spiralförmigen und langsamen Bewegungen unter möglichst hohem Druck in die unter dem Schlüsselbein gelegene Kuhle hinein. Suchen Sie jene Stelle, die bei Druckeinwirkung am stärksten mit Schmerzen reagiert und rollen Sie dort langsam und wiederholt ab. Die Hinterseite einer Frozen Shoulder können Sie gezielt aktivieren, indem Sie eine etwas größere Kugel zwischen Ihr Schulterblatt und eine Wand klemmen. Suchen Sie durch das langsame Rollen der Kugel wieder die druckempfindlichste Stelle und massieren Sie diese einige Minuten lang mit langsamen Bewegungen. Diese Rollmassagen sollten Sie mehrmals täglich durchführen, um eine nachhaltige Lösung der Verklebungen zu erzielen.

7.2. Schultersteife mit der richtigen Ernährung entgegenwirken

Dauerhaft ungünstige und einseitige Ernährungsgewohnheiten sind an der Entwicklung von Stoffwechselerkrankungen maßgeblich beteiligt. Da diese die Entstehung einer Frozen Shoulder begünstigen, spielt in der ganzheitlichen und sanften Therapie einer Schultersteife auch eine konsequente Ernährungsumstellung eine wesentliche Rolle. Dabei ist in erster Linie darauf zu achten, welche Lebensmittel ein entzündungsförderndes oder entzündungshemmendes Potential besitzen. Tierische Erzeugnisse, vor allem Fleisch und Wurstwaren, aber auch Eier und Milchprodukte, enthalten Arachidonsäure. Diese wird im Körper zu Enzymen verstoffwechselt, die Entzündungen begünstigen. Omega-3-Fettsäuren hingegen sind in der Lage, entzündliche Prozesse zu stoppen. Diese wertvollen Nährstoffe sind in hochwertigen kaltgepressten Pflanzenölen, Nüssen und Samen sowie fettem Seefisch aus Wildfang in hohen Mengen enthalten. Grundsätzlich ist zu beachten, dass der Speiseplan überwiegend pflanzliche Lebensmittel enthalten sollte. Diese wirken aufgrund ihres hohen Mineralstoffgehaltes im Körper basisch, das heißt, sie unterstützen dessen Entsäuerung. Besonders zu empfehlen sind neben Obst und Gemüse auch Trockenfrüchte, Vollkorn- und Pseudogetreidesorten sowie Hülsenfrüchte. In der akuten Schmerzphase kann die tägliche Einnahme von zwei Esslöffeln Apfelessig in einem Glas Wasser die Entsäuerung und Ausscheidung von entzündungsfördernden Stoffen zusätzlich anregen. Gleichzeitig entfaltet Apfelessig auch eine effektive schmerzlindernde Wirkung.

8. Häufig gestellte Fragen

Was ist eine Frozen Shoulder?

Frozen Shoulder ist die geläufige Bezeichnung für die Schultersteife, die mit Schmerzen und Bewegungseinschränkungen einhergeht.

Wodurch wird eine Schultersteife verursacht?

Die genauen Auslöser nicht nicht gänzlich erforscht. Wissenschaftler vermuten, dass Stoffwechselerkrankungen, vor allem Diabetes, sowie hormonelle Störungen und genetische Faktoren die Erkrankung begünstigen.

Welche Symptome sind typisch für eine Schultersteife?

Im ersten Stadium äußerst sich die Krankheit in Ruheschmerzen, die vor allem nachts auftreten. Später gehen die Schmerzen zurück, während sich eine zunehmende Steifigkeit der Schulter bemerkbar macht.

Wie wird die Frozen Shoulder behandelt?

Die Gabe von nichtsteroidalen Antirheumatika und Kortison-Injektionen stehen in der schulmedizinischen Behandlung im Vordergrund. Gleichzeitig wird der Orthopäde eine konservative Physiotherapie mit Krankengymnastik und Bewegungstraining verordnen, um die Muskulatur der betroffenen Körperregion gezielt zu mobilisieren. Bleibt der Behandlungserfolg aus, kommen operative Maßnahmen zum Einsatz.

Welche sanften Therapiemöglichkeiten stehen zur Verfügung?

In der Physiotherapie gewinnen die zellbiologische Regulationstherapie und die lokale Vibrationstherapie als ganzheitliche und nebenwirkungsfreie Behandlungskonzepte immer mehr an Bedeutung.

Welche Maßnahmen sind für Patienten empfehlenswert?

Dehnungsübungen und Faszien-Druckmassagen lösen die Verklebungen und unterstützen die Reparaturmechanismen im geschädigten Gewebe. Damit die Zellen sich optimal regenerieren können, sind Umstellungen der Ernährung zugunsten einer umfassenden Entsäuerung des Organismus von großer Bedeutung.

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