Muskelschmerzen entwickeln sich meist aufgrund von körperlichen Überanstrengungen oder Fehlstellungen des Skeletts. Seltener treten Muskelschmerzen als Symptom einer Grunderkrankung auf. Diese können systemische Krankheiten ebenso sein wie Infektionen, die durch Krankheitserreger verursacht werden.

Wie Sie diesen Artikel lesen:

Sie suchen nach fundierten Informationen zu Therapiemöglichkeiten, um bei Ihren Patienten chronische Myalgien zu behandeln?

– Lesen Sie in Kapitel 6, welche Therapieansätze sich zur Linderung der Schmerzen und Beschleunigung der Heilung erfolgreich bewähren.

Sie leiden unter Muskelschmerzen und möchten sich über die Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten informieren?

– Kapitel 2 bietet einen umfassenden Überblick über mögliche Auslöser von Myalgien.

– In den Kapiteln 5, 6 und 7 erfahren Sie, welche schulmedizinischen Behandlungsansätze, Therapiemassnahmen und Hausmittel zur Verfügung stehen, um bei Myalgien eine Schmerzlinderung und Heilung zu erzielen.

 

Inhaltsverzeichnis:

1. Volkskrankheit Muskelschmerzen

2. Mögliche Ursachen und Auslöser von Muskelschmerzen

2.1. Muskelschmerzen als Folge von Fehlbelastungen

2.2. Orthopädische Ursachen für chronische Muskelschmerzen

2.3. Infektionen als Auslöser von Myalgien

2.4. Autoimmunerkrankungen, die mit Muskelschmerzen einhergehen

2.5. Nicht-entzündliche Ursachen von chronischen Myalgien

2.6. Andere mögliche Auslöser von Muskelschmerzen

3. Wie äussern sich Muskelschmerzen?

4. Möglichkeiten der Diagnose von chronischen Myalgien und deren Ursachen

5. Schulmedizinische Behandlung von Muskelschmerzen als Folge von Erkrankungen

6. Therapiemöglichkeiten bei chronischen Muskelschmerzen

6.1. Massagen zur sanften Schmerzlinderung

6.2. Reizstromtherapie für kräftige Muskeln und eine reduzierte Schmerzempfindung

6.3. Lokale Vibrationstherapie gegen Muskelschmerzen

7. Wichtige Massnahmen zur Linderung und Vorbeugung von Muskelschmerzen

8. Häufig gestellte Fragen

 

1. Volkskrankheit Muskelschmerzen

Nahezu jeder Mensch, der körperlich aktiv ist, macht im Laufe seines Lebens gelegentlich unangenehme Bekanntschaft mit dem sogenannten Muskelkater. Dieser gilt als häufigste Ausprägung von akuten Muskelschmerzen. Auch in ihren chronischen Verlaufsformen betreffen Muskelschmerzen, in der medizinischen Fachsprache als Myalgien bezeichnet, heute Millionen von Menschen in den westlichen Industrienationen. Chronische Myalgien gelten als weit verbreitete Volkskrankheit und zählen zu den häufigsten Gründen für Arbeitsausfälle. Dies ist vor allem auf die modernen Arbeits-, Lebens- und Ernährungsgewohnheiten zurückzuführen. Die Diagnose einer chronischen Myalgie ist für Ärzte oft eine große Herausforderung, denn nicht immer können die genauen Ursachen einfach definiert werden. Daher sind häufig viele Untersuchungen notwendig, bevor eine Myalgie eindeutig diagnostiziert werden kann.

2. Mögliche Ursachen und Auslöser von Muskelschmerzen

Schmerzen jeder Form treten als Warnsignal des Organismus auf, und dies gilt auch für Muskelschmerzen. Im menschlichen Körper befinden sich weit über sechshundert verschiedene Muskeln, die bei Gewebeschäden, Verspannungen oder Überanstrengungen Schmerzimpulse an das Gehirn senden. Von einer Myalgie kann theoretisch jede Muskelpartie betroffen sein. In der Regel treten Myalgien auf, wenn Muskeln über das normale Mass gedehnt werden. Es ist jedoch auch möglich, dass Muskelschmerzen unspezifische Begleitsymptome verschiedenster Erkrankungen sind. Diese können systemischer Natur oder neurologisch bedingt sein. Auch verschiedene Infektionen oder chronische Nährstoffmängel verursachen chronische Myalgien.

2.1. Muskelschmerzen als Folge von Fehlbelastungen

In der Regel sind Schmerzen in der Muskulatur auf Verspannungen und Muskelkater zurückzuführen. Ein Muskelkater tritt durch Überbelastungen beim Sport auf, insbesondere, wenn vor dem Training Aufwärmübungen ausbleiben. Langfristige Fehlhaltungen oder erhebliche Bewegungsmängel hingegen sind für Muskelverspannungen verantwortlich. Diese Form der Myalgien gilt in erster Linie als typisches Leiden von Menschen, die berufsbedingt lange sitzen müssen und zu wenig darauf achten, regelmässige Bewegung in den Alltag zu integrieren. Auch eine lange Autofahrt in einer verkrampften Körperposition kann Verspannungen und damit einhergehende Muskelschmerzen auslösen. Kommt es zu so starken Verspannungen, dass der Blutfluss in den Muskelfasern eingeschränkt ist, kann dies auch zu schmerzhaften Muskelverhärtungen führen. Diese werden von Medizinern als Mygelosen bezeichnet und führen zu Entzündungsreaktionen und punktuellen Verdickungen im Muskelgewebe. Erfahren Sie in unserem Artikel über Muskelverhärtung, wie solche Entzündungsprozesse in den Muskelfasern entstehen und welche Therapieformen zu deren Behandlung erfolgreich zum Einsatz kommen.

2.2. Orthopädische Ursachen für chronische Muskelschmerzen

Während durch Fehlhaltungen bedingte Verspannungen in der Regel vergänglich sind, verursachen Fehlstellungen des Skeletts chronische Myalgien. Hüft- und Kniefehlstellungen, ein Schiefhals, eine craniomandibuläre Dysfunktion oder Verkrümmungen der Wirbelsäule haben langfristige Überbelastungen von Muskelfasern zur Folge, die sich häufig auf andere Bereiche des Körpers übertragen. Dementsprechend können Muskelschmerzen, die auf Fehlstellungen von Knochen und Gelenken zurückzuführen sind, die Muskulatur des gesamten Organismus belasten und sich nur dann erfolgreich therapieren lassen, wenn deren genaue Ursachen durch eine gezielte orthopädische Behandlung behoben werden. Auch Bandscheibenvorfälle und andere Verletzungen von Knochen und Gelenken können in der umgebenden Muskulatur zu mitunter heftigen Schmerzen führen.

2.3. Infektionen als als Auslöser von Myalgien

Als ebenfalls weit verbreitete Ursachen von Muskelschmerzen kommen Erkrankungen der Muskulatur in Betracht. Diese können entzündlich oder nicht-entzündlich sein. Häufige Auslöser entzündlicher Muskelerkrankungen sind virale und bakterielle Krankheitserreger. Unter den Bakterien spielen vor allem Borrelien, die die über Zeckenbisse übertragebare Borreliose verursachen, sowie Staphylokokken eine wichtige Rolle. Infektionen mit dem Epstein-Barr-Virus oder Cocksackie-B5-Virus können verschiedene Organsystemen befallen und auch zu Entzündungsprozessen in der Muskulatur führen. Ebenso bedingt die sogenannte Trichinellose, eine durch Fadenwürmer verursachte Erkrankung, in späteren Stadien unter anderem Muskelschmerzen.

2.4. Autoimmunerkrankungen, die mit Muskelschmerzen einhergehen

Als bedeutende Ursachengruppe gelten verschiedene Autoimmunerkrankungen, die mit Entzündungsprozessen im Gewebe des Bewegungsapparats einhergehen. Die Entzündungen werden durch eine übersteigerte oder fehlerhafte Aktivität des Immunsystems verursacht. Abwehrzellen richten sich aus noch nicht ausreichend geklärten Gründen gegen körpereigenes Gewebe. Unter den Autoimmunkrankheiten, die zu entzündungsbedingten Schäden und damit verbundenen Schmerzen der Muskulatur führen, sind vor allem die Multiple Sklerose sowie sämtliche Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises bedeutsam. Bei ausbleibender Behandlung verursachen diese eine progrediente Zerstörung von Muskelgewebe.

2.5. Nicht-entzündliche Ursachen von chronischen Myalgien

Neuromuskuläre Erkrankungen entwickeln sich unter Mitbeteiligung von Gehirn, Rückenmark, Nerven- und Muskelzellen und verursachen in erster Linie Muskelschmerzen, die je nach Lokalisation eine lokal begrenzte oder diffuse Ausprägung annehmen. Zu den häufigsten neuromuskulären Beschwerden zählen verschiedene Arten von Muskeldystrophien, Myotonien sowie erblich bedingten Muskelerkrankungen, denen Stoffwechselstörungen im Zellgewebe zugrunde liegen. Auch durch hormonelle Einflüsse können nicht-entzündliche Muskelstörungen entstehen, die mit Schmerzen einhergehen. Die schubweise verlaufende Fibromyalgie, die zu generalisierten Schmerzen der gesamten Muskulatur und begleitender Müdigkeit und Erschöpfung führt, gilt als eine der häufigsten nicht-entzündlichen neuromuskulären Erkrankungen. Lesen Sie in unserem Artikel über Fibromyalgie alles Wissenswerte zu diesem chronisch verlaufenden Leiden.

2.6. Andere mögliche Auslöser von Muskelschmerzen

Gelegentlich werden Muskelschmerzen durch Erkrankungen ausgelöst, die nicht von der Muskulatur ausgehen. In solchen Fällen sind die Muskelschmerzen Begleitsymptome von systemischen Erkrankungen, die andere Organsysteme betreffen. Zu diesen zählen Morbus Parkinson, Kinderlähmung, verschiedene Krebsarten und Stoffwechselstörungen wie Diabetes und Schilddrüsenfehlfunktionen. Ein chronischer Mangel an bestimmten Nährstoffen kann dazu führen, dass der natürliche Stoffwechsel der Muskelzellen beeinträchtigt ist. Vor allem Menschen mit erheblichem Magnesiummangel leiden häufig unter Muskelschmerzen und Muskelkrämpfen – vor allem im Bereich der Waden. Ebenso ist es möglich, dass ein schwerer Mangel an Vitamin D zu Kraftlosigkeit und Schmerzzuständen in der Muskulatur verschiedener Körperbereiche führt. Da auch einige Arzneistoffe in die Stoffwechselprozesse der Zellen eingreifen und diese negativ beeinflussen, kommt es vor, dass sich unerklärliche Myalgien als Folge einer längerfristigen Medikamenteneinnahme ergeben. Insbesondere Antibiotika und Statine verursachen als Nebenwirkungen bei vielen Patienten diffuse Muskelschmerzen.

3. Wie äussern sich Muskelschmerzen?

Je nach Auslöser oder Grunderkrankung empfinden die Betroffenen den Schmerz als lokal begrenzt oder als diffus, das heisst am gesamten Körper. Die Schmerzen können stechend bis brennend ebenso sein wie elektrisierend. Durch falsche oder einseitige Sitzhaltungen sowie durch Belastungen im Alltag hervorgerufene Myalgien machen sich meist im Bereich des Nackens, der Schultern und des Rückens bemerkbar. Ein Muskelkater tritt in jenem Körperteil auf, der im Rahmen von übertriebener sportlicher Betätigung überbelastet oder vor dem Training nicht ausreichend gedehnt und aufgewärmt wurde. Manche Menschen leiden lediglich unter unangenehmen Beschwerden bei bestimmten Bewegungen und Belastungen der betroffenen Körperregion, andere Muskelschmerzen bleiben auch in Ruheposition bestehen. Krankheitsbedingte chronische Myalgien, sowohl in lokal begrenzter als auch diffuser Ausprägung, werden häufig auch von anderen Symptomen begleitetet, die das Beschwerdebild zusätzlich verstärken. Dazu zählen Muskelkrämpfe, Einschränkungen der Motorik, Missempfindungen, Lähmungen und Entzündungsgefühle.

4. Möglichkeiten der Diagnose von chronischen Myalgien und deren Ursachen

Wenn akute, lokal begrenzte Muskelschmerzen nach sportlicher Betätigung, einer Belastungssituation im Alltag oder aufgrund von berufsbedingten Fehlhaltungen auftreten, ist die Diagnose für Patient und Arzt auch ohne Untersuchungen eindeutig. Langandauernde, diffuse oder ungewöhnlich heftige Myalgien hingegen machen eine umfassende körperliche Untersuchung notwendig, um die genauen Ursache bestimmen zu können und gegebenenfalls eine Behandlung einzuleiten. Besteht der Verdacht auf eine ernsthafte Grunderkrankung, kommen nach der ärztlichen Untersuchung weiterführende Diagnoseverfahren zur Anwendung. Eine Blutanalyse gibt Aufschluss über mögliche Krankheitserreger, immunologische Probleme, Schilddrüsen- und Blutzuckerwerte sowie die Nährstoffversorgung des Körpers. Kommen krankheits- oder verletzungsbedingte Schädigungen der Muskulatur in Betracht, wird der Arzt eine Muskelbiopsie, eine Ultraschalluntersuchung oder Magnetresonanztomographie anordnen.

5. Schulmedizinische Behandlung von Muskelschmerzen als Folge von Erkrankungen

Die Behandlung von Myalgien richtet sich immer nach den jeweiligen Ursachen. Liegt eine Grunderkrankung vor, muss diese gezielt behandelt werden. Bei erfolgreicher Therapie klingen auch die Schmerzen der Muskulatur allmählich ab. Sind diese so heftig, dass sie die Lebensqualität erheblich negativ beeinträchtigen oder berufliche sowie alltägliche Tätigkeiten unmöglich machen, kann der Arzt ein Arzneimittel aus der Gruppe der sogenannten Muskelrelaxantien verschreiben. Solche Präparate entfalten eine schmerzstillende Wirkung, die auf einer Reduktion des Muskeltonus im Zentralnervensystem beruht. Auch nichtsteroidale Antirheumatika können nach Absprache mit dem Arzt vorübergehend eingenommen werden, um die Schmerzen zu reduzieren.

Ist eine Autoimmunkrankheit Ursache für eine Myalgie, wird diese durch die Gabe von Arzneistoffen behandelt, die die Aktivität des Immunsystems dämpfen und Entzündungsprozesse hemmen. Bei Infektionen kommen je nach Art der Krankheitserreger Virostatika, Antibiotika oder Präparate gegen Fadenwürmer zum Einsatz. Eine orthopädische Behandlung ist angezeigt, wenn die Myalgie durch Fehlstellungen des Skeletts hervorgerufen wurde. Sind die chronischen Muskelschmerzen auf eine craniomandibuläre Dysfunktion zurückzuführen, ist in erster Linie eine zahnärztliche Behandlung notwendig, die bei Bedarf durch orthopädische Massnahmen ergänzt wird. Bandscheibenvorfälle, Muskelfaserrisse und andere Verletzungen des Bewegungsapparats machen in manchen Fällen einen chirurgischen Eingriff notwendig. Ein chronischer Nährstoffmangel kann durch gezielte Ernährungsumstellungen unter ärztlicher Anleitung sowie bei Bedarf durch die zusätzliche Einnahme eines hochwertigen Nahrungsergänzungsmittels behoben werden.

6. Therapiemöglichkeiten bei chronischen Muskelschmerzen

Wenn als Ursache von Myalgien chronische Erkrankungen diagnostiziert werden oder muskuläre Dysbalancen oder Haltungsschäden vorliegen, kommt einer über einen längeren Zeitraum andauernden Physiotherapie neben der schulmedizinischen Behandlung eine zentrale Rolle zu. Durch die chronischen Schmerzen nehmen viele Patienten Schonhaltungen ein, die allmählich zu Muskelverkürzungen führen. Auch Muskelschwund ist eine häufige Folge von chronischen Erkrankungen der Muskulatur. Um die beeinträchtigten Körperbereiche gezielt zu stärken und wieder zu mobilisieren, sind regelmäßige Therapieeinheiten mit krankengymnastischen Übungen oder Muskeltraining von grösster Bedeutung. Viele Physiotherapeuten machen sich heute zusätzlich zur konservativen Krankengymnastik verschiedene alternative Therapieansätze zunutze, um die Regeneration des geschädigten Muskelgewebes zu beschleunigen und dadurch eine schnellere Heilung zu bewirken.

6.1. Massagen zur sanften Schmerzlinderung

Massagen gegen chronische Myalgien, vor allem gegen Schmerzen im Nacken,- Schulter- und Rückenbereich sowie der Gliedmassen, werden von Betroffenen nicht nur als sehr wohltuend und entspannend empfunden. Wissenschaftler der kanadischen McMaster University haben im Rahmen von Untersuchungen auch bewiesen, dass regelmäßige Massagen im Zellgewebe der Muskulatur bestimmte Gene aktivieren, die eine Senkung von Entzündungsbotenstoffen bewirken. Gleichzeitig werden nach jeder Massage vermehrt Zellbausteine gebildet, die im geschädigten Gewebe die Regeneration anregen. Dies bedeutet, dass Massagen bei chronischen Myalgien sowohl die Schmerzempfindung positiv beeinflussen als auch die Entzündungen nachhaltig reduzieren.

6.2. Reizstromtherapie für kräftige Muskeln und eine verminderte Schmerzempfindung

Auch physikalische Therapieansätze üben einen direkten positiven Einfluss auf den Stoffwechsel und die Regenerationsprozesse der Muskelzellen aus. Viele Ärzte und Physiotherapeuten setzen zur Behandlung von chronischen Myalgien die Transkutane Elektrische Nerven-Stimulation, kurz TENS, ein. Dafür werden Elektroden, die einen schwachen Wechselstrom produzieren, nahe der schmerzenden Bereiche platziert. Die sanften Vibrationen, die durch hohe Frequenzen entstehen und direkt auf die geschädigten Muskeln einwirken, reduzieren durch Gegenirritation die Schmerzempfindung. Bei chronischen Beschwerden kann die Reizstromtherapie zudem eine nachhaltige Kräftigung der betroffenen Muskulatur bewirken, wenn sie über einen Zeitraum von mindestens sechs Wochen täglich zur Anwendung kommt.

6.3. Lokale Vibrationstherapie gegen Muskelschmerzen

Um die Schmerzen zu reduzieren und die Muskulatur gezielt zu stimulieren, hat sich auch die Therapie mit Schallwellengeräten erfolgreich bewährt. Diese übertragen Vibrationen mehrere Zentimeter tief in das schmerzende Muskelgewebe und erhöhen die Durchblutung. Mit dem verbesserten Blutfluss werden die Zellen vermehrt mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt, die sie benötigen, um die kleinen Verletzungen in den Muskeln zu reparieren. Die lokale Vibrationstherapie hat zudem eine ähnliche Wirkung wie die Reizstromtherapie, da der Wärmereiz eine Gegenirritation erzeugt und die Schmerzempfindungen herabsetzt. Im Gegensatz zur Reizstromtherapie eignet sich die lokale Vibrationstherapie mit NOVAFON Schallwellengeräten  aufgrund der einfachen Bedienung und der kompakten Grösse auch für den Privatgebrauch. Dies bedeutet, dass die Patienten zusätzlich zu den physiotherapeutischen Behandlungen selbst dazu beitragen können, die Heilungsprozesse zu beschleunigen und die Muskeln gezielt zu stimulieren. Für Menschen, die aufgrund von beruflichen Tätigkeiten oder sportlichem Intensivtraining einem erhöhten Risiko für Verspannungen, Muskelkater oder Muskelverhärtungen ausgesetzt sind, bietet sich die regelmässige Anwendung von NOVAFON Schallwellengeräten als sanfte und ganzheitliche Massnahme zur Vorbeugung von Schmerzen an.

7. Wichtige Massnahmen und Hausmittel zur Linderung und Vorbeugung von Muskelschmerzen

Ein Muskelkater sowie schmerzhafte Verspannungen im Nacken- und Rückenbereich klingen in der Regel nach einigen Tagen von selbst ab. Dies setzt allerdings eine vollständige Regeneration des gereizten, überdehnten oder verhärteten Muskelgewebes voraus. Daher sollten Betroffene darauf achten, die schmerzenden Körperteile in der akuten Schmerzphase nicht zusätzlich stark zu belasten und konsequent zu schonen. Für Athleten gilt es, sportliches Training auszusetzen oder zu reduzieren, bis die Muskelkater-Schmerzen deutlich zurückgegangen sind. Die zu frühe Belastung eines verletzten Muskels kann erneute Gewebeschädigungen und damit verbundene Vernarbungen und irreversible Verknöcherungen nach sich ziehen. Daher ist die vollständige Heilung Grundvoraussetzung für die unbedenkliche Wiederaufnahme der sportlichen Aktivität. Ein stützender Verband kann die betroffenen Muskeln zusätzlich vor starker Beanspruchung im Rahmen alltäglicher Tätigkeiten schützen.

Zur sanften Behandlung einer akuten, aber harmlosen Myalgie haben sich einige Hausmittel erfolgreich bewährt. Schmerzstillende und abschwellende Salben mit Kampfer oder Johanniskrautextrakt sowie kalte Umschläge mit Beinwell oder Echinacea-Tinktur empfinden viele Betroffene als äusserst wohltuend. Auch Franzbranntwein lindert die Beschwerden, da er die Durchblutung anregt, eine kühlende Wirkung entfaltet und Verspannungen löst. Bei länger anhaltenden oder chronischen Schmerzen der Muskulatur sind Wärmebehandlungen besonders effektiv. Warme Vollbäder mit ätherischem Melissen-, Rosmarin- oder Lavendelöl sind ebenso zu empfehlen wie regelmässige Saunagänge, Moorschlamm- oder Fangopackungen, feuchtwarme Kompressen und Wärmepflaster.

Um die Regenerationsprozesse in den Muskelzellen zu unterstützen, sollte grundsätzlich auf eine ausgewogene Ernährung geachtet werden, die den Körper mit ausreichenden Mengen an Mineralstoffen versorgt. Vor allem magnesiumreiche Nahrungsmittel wie Nüsse und Kerne, Vollkornprodukte, Haferflocken und grüne Gemüsesorten sollten auf dem täglichen Speiseplan stehen. Zusätzlich sollten Sitz- und Arbeitsmöbel, Matratze, Lattenrost und Kissen eine ergonomische Körperposition unterstützen, um Fehlhaltungen und Verspannungen nachhaltig zu verhindern. Sowohl bei erhöhter Anfälligkeit auf akute Myalgien als auch bei chronischen Beschwerden kommt dem gezielten Stressabbau eine zentrale Rolle zu. Sanfte Sportarten wie Yoga und Thai-Chi sowie autogenes Training, progressive Muskelrelaxion und Meditation helfen, stressbedingte Verspannungen zu lösen und unterstützen die Genesung bei chronischen Grunderkrankungen jeder Art. Auch eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D beeinflusst den Heilungserfolg massgeblich, da dieser Nährstoff das Immunsystem stärkt. Durch regelmässige Spaziergänge oder sanfte sportliche Betätigung an der frischen Luft kann der Körper UV-Licht optimal verwerten und zu Vitamin D umwandeln. Viel Bewegung im Alltag trägt zudem massgeblich dazu bei, den natürlichen Stoffwechsel der Muskulatur aufrecht zu erhalten und den Muskeltonus zu harmonisieren.

8. Häufig gestellte Fragen

Wie entstehen Muskelschmerzen?

Myalgien entwickeln sich als Folge von Verletzungen von Muskelfasern. Diese können durch falsche Körperhaltungen, Fehlstellungen oder Verletzungen des Bewegungsapparats und Training ohne ausreichendes Aufwärmen und Dehnen ebenso entstehen wie als Begleitsymptom verschiedenster Erkrankungen.

Welche Ursachen kommen für chronische Myalgien in Betracht?

Starke, unerklärliche und lang andauernde Schmerzen in der Muskulatur können auf Infektionen, Entzündungen, systemische Krankheiten oder Autoimmunerkrankungen hindeuten.

Wie fühlen sich Muskelschmerzen an?

Die Schmerzen können stechend, brennend oder elektrisierend sein. Bei chronischen Beschwerden treten als Begleitsymptome häufig Missempfindungen, Muskelkrämpfe und motorische Probleme auf.

Bedarf akuter Muskelschmerz einer Behandlung?

Die mit einem Muskelkater und Verspannungen verbundenen Schmerzen lassen in den meisten Fällen nach einigen Tagen von selbst nach. Wichtig ist die konsequente Schonung der betroffenen Muskelpartie.

Wie werden chronische Myalgien behandelt?

Die Behandlung richtet sich immer nach der jeweiligen Ursache. Grunderkrankungen müssen je nach Art medikamentös, orthopädisch oder zahnärztlich behandelt werden.

Welche Therapiemöglichkeiten zeigen bei chronischen Myalgien Erfolg?

Krankengymnastik und Muskeltraining über einen längeren Zeitraum stärken die betroffenen Muskelpartien. Um eine Schmerzreduktion und eine Heilung zu fördern zu bewirken, gelten die Reizstromtherapie, die lokale Vibrationstherapie, Massagen und die Akupunktur als besonders effektiv.

Welche Hausmittel helfen bei Myalgien?

Kühlende Salben und kalte Umschläge mit Pflanzenextrakten sowie Franzbranntwein eignen sich zur Linderung von Muskelkater-Schmerzen. Chronische Myalgien jeder Art können mit Wärmebehandlungen gelindert werden. Eine magnesiumreiche Ernährung, Massnahmen zum gezielten Stressabbau, sanfte Sportarten und Bewegung an der frischen Luft kräftigen die Muskeln und bewirken eine nachhaltige Verbesserung des Muskeltonus.

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Die Frozen Shoulder, in der Fachsprache als adhäsive Kapsulitis bezeichnet, beschreibt eine mit Schmerzen und Bewegungseinschränkungen einhergehende Schultergelenkkapselentzündung. Sie kann als eigenständiges Krankheitsbild ebenso auftreten wie als Folge von Verletzungen und Erkrankungen der Schulter.

Wie Sie diesen Artikel lesen:

Sie möchten sich über die konservativen und alternativen Therapiemöglichkeiten informieren, um bei Ihren Patienten die Beschwerden einer Frozen Shoulder nachhaltig zu lindern?

– Lesen Sie in Kapitel 6 alles Wissenswerte zu den schulmedizinischen und bewährten alternativen Behandlungsmöglichkeiten.

– In Kapitel 7 finden Sie wichtige Informationen über weitere wichtige Maßnahmen, um mit Ihren Patienten Verhaltensregeln für den häuslichen Alltag zu erörtern.

Sie leiden unter einer Schultersteife und möchten sich darüber informieren, wie die Erkrankung entsteht, welchen Verlauf sie nimmt und wie sie sich behandeln lässt?

– In Kapitel 3 lesen Sie, wie es zur Entstehung einer Schultersteife kommt.

– Kapitel 4 erläutert, welche Beschwerden für die verschiedenen Krankheitsstadien typisch sind.

– In den Kapiteln 6 und 7 erfahren Sie, welche Behandlungsmöglichkeiten heute zur Verfügung stehen und was Sie selbst tun können, um eine schnelle und langfristige Heilung zu unterstützen.

 

Inhaltsverzeichnis: 

1. Häufigkeit und Verbreitung der Frozen Shoulder

2. Formen der Frozen Shoulder

3. Mögliche Ursachen einer adhäsiven Kapsulitis

4. Symptome und Verlauf der Frozen Shoulder

4.1. Die drei Stadien einer Frozen Shoulder und deren spezifische Symptome

4.1.1. Stadium I – das schmerzhafte „Einfrieren“

4.1.2. Stadium II – die „Einsteifung“ mit zunehmender Bewegungsunfähigkeit

4.1.3. Stadium III – das Auftauen und Abklingen der Beschwerden

5. Möglichkeiten der Diagnose einer Schultersteife

6. Behandlung und Therapie einer Frozen Shoulder

6.1. Medikamentöse Behandlung einer Schultersteife

6.3. Operative Behandlungsmöglichkeit bei Frozen Shoulder

6.4. Zellbiologische Regulationstherapie zur nachhaltigen Heilung einer Frozen Shoulder

6.5. Eine Schultersteife durch lokale Vibrationstherapie sanft heilen

7. Was können Betroffene selbst tun?

7.1. Effektive Übungen gegen Frozen Shoulder

7.2. Schultersteife mit der richtigen Ernährung entgegenwirken

8. Häufig gestellte Fragen

 

1. Häufigkeit und Verbreitung der Frozen Shoulder

Das Frozen-Shoulder-Syndrom, im deutschen Sprachraum auch unter dem Begriff der Schultersteife bekannt, ist eine relativ häufige degenerative Erkrankung. Sie betrifft vor allem Menschen ab einem Alter von vierzig Jahren, wobei deutlich mehr Frauen an einer Frozen Shoulder erkranken als Männer. Schätzungen zufolge leiden in den westlichen Industrienationen zwischen zwei und fünf Prozent der Bevölkerung im Laufe ihres Lebens an den Symptomen einer Schultersteife. Besonders weit verbreitet ist die Frozen Shoulder unter Diabetes-Patienten. Zwischen zehn und zwanzig Prozent aller Diabetiker entwickeln aufgrund von Stoffwechselstörungen eine Schultergelenkkapselentzündung.

2. Formen der Frozen Shoulder

Abhängig von den Ursachen der Erkrankung unterscheiden Mediziner zwischen zwei Ausprägungen der adhäsiven Kapsulitis. Die primäre oder idiopathische Form bezeichnet eine eigenständige Krankheit, über deren genaue Ursachen sich die Wissenschaftler bis heute nicht einig sind. Sie tritt deutlich häufiger auf als die sekundäre Ausprägung der Schultersteife. Die sekundäre Schulterkapselentzündung entwickelt sich immer als Folge einer Erkrankung der Schulter, die mit Gewebeveränderungen im Bereich der Knorpel oder Sehnen im Schultergelenk einhergeht.

3. Mögliche Ursachen einer adhäsiven Kapsulitis

Wissenschaftler vermuten, dass bei der primären Form der Schultersteife verschiedene auslösende Faktoren eine Rolle spielen. Die genauen Ursachen einer primären Frozen Shoulder sind jedoch nicht ausreichend erforscht. Der Erkrankung liegen unspezifische entzündliche Prozesse im Bereich von Gelenkkapsel und Gelenkschleimhaut der Schulter zugrunde. Für die Beweglichkeit der Schulter ist das Humeroscapulargelenk, die Verbindung zwischen Oberarmknochen und Schulterblatt, hauptverantwortlich. Es wird durch die Gelenkkapsel sowie die umgebende Muskulatur geführt. Daher können bereits minimale Gewebeveränderungen an der Gelenkkapsel und in den dort befindlichen Muskeln und Faszien äußerst negative Auswirkungen auf die Beweglichkeit des gesamten Schulterbereichs haben.

Die Entzündung, die eine Frozen Shoulder primärer Ausprägung verursacht, entsteht aufgrund einer gestörten oder eingeschränkten Nährstoffversorgung der Zellen in der Muskulatur und im Bindegewebe, die die Gelenkkapsel umgeben. Die entzündlichen Prozesse entwickeln sich einerseits aufgrund des gestörten Nährstofftransports, andererseits durch einen verminderten Abtransport von Stoffwechselnebenprodukten. Dies hat zur Folge, dass die Zellen aufgrund des langfristigen Nährstoff- und Sauerstoffmangels Zucker zu Milchsäure vergären. Die Milchsäure entfaltet im Gewebe eine toxische Wirkung, die zu einer chronischen, mit Schmerzen einhergehenden Übersäuerung und Entzündung führt. Der Frozen Shoulder liegen also eine über einen längeren Zeitraum bestehende lokale Fehlregulation des Zellstoffwechsels und damit verbundene Umbauprozesse im Gewebe der Gelenkkapsel zugrunde.

Da die Frozen Shoulder vor allem unter Frauen nach der Menopause weit verbreitet ist, gelten Veränderungen im Hormonhaushalt als wahrscheinlicher Auslöser dieser Gewebeveränderungen. Auch hormonelle Störungen, die im Rahmen einer Schilddrüsenerkrankung auftreten, kommen als Ursachen der primären Form der Schultersteife in Betracht. Durch den hohen Anteil der Betroffen unter Diabetikern werden auch Stoffwechselstörungen als mögliche Ursachen der Erkrankung diskutiert. Mediziner gehen davon, dass genetische Einflüsse eine ebenso bedeutende Rolle in der Entstehung der entzündlichen Gewebeveränderungen spielen.

Seltener entwickelt sich eine Frozen Shoulder in sekundärer Ausprägung als Folge von Erkrankungen oder Verletzungen im Schulterbereich. Zu den häufigsten Grunderkrankungen zählt die sogenannte Kalkschulter. Diese entsteht durch Kalkablagerungen, die sich in den Sehnen im Bereich des Schultergürtels ansammeln. Auch ein krankhafter Knorpelverschleiß, wie er für das Krankheitsbild der Omarthrose typisch ist, kann eine Frozen Shoulder begünstigen. Ebenso tritt die sekundäre Form der Erkrankung als Folge von Verletzungen der Schulter auf, die durch Unfälle verursacht werden. Vor allem nach Frakturen der Schulterpfanne oder des Oberarmkopfes kann sich eine sekundäre Schultersteife entwickeln, da diese Knochen den Aufbau und die Funktion der Gelenke im Schulterbereich wesentlich beeinflussen. Es ist zudem möglich, dass eine Frozen Shoulder der sekundären Ausprägung als Folge von Komplikationen nach einem operativen Eingriff oder von Infektionen auftritt. Auch nach einem langen Zeitraum, in dem die Schulter aus gesundheitlichen Gründen ruhiggestellt werden musste, kann sich eine sekundäre adhäsive Kapsulitis entwickeln.

4. Symptome und Verlauf der Frozen Shoulder

Der Krankheitsbeginn einer Frozen Shoulder ist von Verklebungen des Kapselgewebes gekennzeichnet, das das Schultergelenk umgibt. Die Verklebungen in den Muskeln und Faszien führen allmählich zu einer Vernarbung des betroffenen Gewebes. Dies hat zur Folge, dass die Gelenkhülle zunehmend verschrumpft, was sich in den für die Erkrankung typischen Bewegungseinschränkungen manifestiert. Charakteristisch für eine Frozen Shoulder ist die Tatsache, dass sich die Erkrankung über einen Zeitraum von sechs Monaten bis zu zwei Jahren entwickelt und selbstlimitierend ist. Die lange Krankheitsphase ist jedoch mit starken Schmerzen und Steifigkeit verbunden, die die Lebensqualität der Patienten erheblich negativ beeinflussen.

4.1. Die drei Stadien einer Frozen Shoulder und deren spezifische Symptome

Eine adhäsive Kapsulitis entwickelt sich nicht über Nacht, sondern ist von einem langsamen und in der Regel schleichenden Verlauf gekennzeichnet. Dieser wird in drei Stadien unterteilt, welche von jeweils unterschiedlichen Symptomen geprägt sind. Durchschnittlich beträgt die Gesamtdauer aller drei Phasen etwa dreißig Monate. Auffallend ist, dass bei rund einem Viertel der Patienten beide Schultern kurz nacheinander von den entzündlichen Prozessen befallen werden.

4.1.1. STADIUM I – DAS SCHMERZHAFTE „EINFRIEREN“

Das erste Stadium wird in der medizinischen Fachsprache als „Freezing Phase“ bezeichnet und macht sich durch das Auftreten von Schmerzen in der betroffenen Schulter bemerkbar. Dies treten als Ruheschmerzen auf, typischerweise vor allem während der Nachtruhe. Die Intensität der Schmerzen nimmt innerhalb von wenigen Monaten kontinuierlich zu. Im weiteren Verlauf dieses Krankheitsstadiums leiden die Patienten zunehmend auch an mitunter heftigen Schmerzen, wenn sie die betroffene Schulter bewegen oder belasten. Es ist möglich, dass es bereits in der Einfrierungsphase zu ersten Bewegungseinschränkungen kommt, wobei diese im ersten Stadium nicht im Vordergrund stehen.

4.1.2. STADIUM II – DIE „EINSTEIFUNG“ MIT ZUNEHMENDER BEWEGUNGSUNFÄHIGKEIT

Im zweiten Stadium, das von Medizinern „Plateau Phase“ genannt wird, lassen die Schmerzen allmählich nach. Der Rückgang der Schmerzen ist mit dem Abklingen der akuten Entzündung der Gelenkkapsel verbunden. Dafür macht sich in dieser Krankheitsphase eine kontinuierlich zunehmende Einschränkung der Bewegungsfähigkeit der betroffenen Schulter bemerkbar. Diese sogenannte Einsteifung führt dazu, dass sich das Ellenbogengelenk kaum mehr auf Schulterhöhe anheben lässt. Gleichzeitig stellen die Patienten fest, dass sich die Hand, wenn der Ellenbogen am Körper anliegt und der Unterarm gleichzeitig waagrecht ausgestreckt wird, nicht mehr nach außen führen lässt. Auch das Kreisen des Armes wird zunehmend unmöglich. Die eingeschränkte Bewegungsfähigkeit bedingt häufig einen Abbau von Muskelgewebe oder eine Verkürzung von Muskelfasern in der Schulter. Die Einsteifungsphase der Frozen Shoulder erstreckt sich über einen Zeitraum von vier Monaten bis zu einem Jahr. Viele Betroffene sind durch die Schultersteifheit so weit beeinträchtigt, dass sie alltägliche Tätigkeiten nicht mehr ausführen können oder sogar vorübergehend berufsunfähig sind.

4.1.3. STADIUM III – DAS AUFTAUEN UND ABKLINGEN DER BESCHWERDEN

Das dritte und letzte Stadium der Frozen Shoulder wird auch als „Thawing Phase“ bezeichnet und ist von einem allmählichen „Auftauen“ der Schulter gekennzeichnet. In dieser Phase bemerken die Patienten, dass sie die Beweglichkeit der betroffenen Schulter allmählich zurückerlangen. Obwohl sich die Steifigkeit löst, kann es noch Jahre dauern, bis die Beweglichkeit der Schulter gänzlich wiederhergestellt ist. Obwohl die Erkrankung in der Thawing Phase von selbst ausheilt, kommt einer begleitenden Physiotherapie in diesem Stadium eine wichtige Rolle zu. Nur eine Therapie wirkt einer dauerhaften Muskelschwächung und Vernarbung des geschädigten Gewebes entgegen. Viele Patienten klagen auch nach dem Ende der dritten Phase über Beschwerden, die bei ausbleibender Behandlung häufig ein über mehrere Jahre anhaltendes Schulter-Arm-Syndrom bedingen.

5. Möglichkeiten der Diagnose einer Schultersteife

Da eine Frozen Shoulder mit Ruheschmerzen sowie den für das zweite Stadium typischen Bewegungseinschränkungen einhergeht, lässt sich die Erkrankung in den meisten Fällen durch eine Anamnese und anschließende Untersuchung zweifelsfrei diagnostizieren. Allerdings kann es notwendig sein, weiterführende Diagnoseverfahren anzuwenden, um die genauen Ursachen der Erkrankung definieren zu können. Dies ist besonders von Bedeutung, wenn der Arzt eine mitunter ernsthafte Grunderkrankung vermutet. Bildgebende Diagnoseverfahren wie eine Sonographie oder Röntgenuntersuchung geben Aufschluss über die Ausprägung der entzündlichen Prozesse im betroffenen Gewebe. Gleichzeitig kann dadurch bestimmt werden, ob es sich tatsächlich um eine Frozen Shoulder oder andere Schultererkrankung handelt, die ähnliche Symptome hervorruft – wie etwa eine Kalkschulter, Omarthrose oder Schleimbeutelentzündung. Bei Bedarf kann zusätzlich eine Magnetresonanztomographie oder Computertomographie durchgeführt werden. Besteht der Verdacht auf einen Diabetes mellitus oder eine Schilddrüsenfehlfunktion, wird der behandelnde Arzt eine Blutuntersuchung anordnen, um die Blutzuckerwerte sowie den Hormonstatus zu bestimmen.

6. Behandlung und Therapie einer Frozen Shoulder

Die konservative Behandlung einer Frozen Shoulder stützt sich auf mehrere Säulen und umfasst abhängig von Stadium und Ausprägung der Erkrankung schulmedizinische Ansätze ebenso wie physiotherapeutische Maßnahmen. Die schulmedizinische Behandlung zielt in erster Linie darauf ab, die Schmerzen zu reduzieren und den Krankheitsverlauf zu verkürzen. Nur selten wird ein operativer Eingriff notwendig. Heute stehen in der Physiotherapie verschiedene moderne und sanfte Verfahren zur Verfügung, die dank ihrer ursächlichen und ganzheitlichen Wirkungsweise in vielen Fällen eine schnelle und nachhaltige Heilung erzielen.

6.1. Medikamentöse Behandlung einer Schultersteife

Im ersten Stadium der Frozen Shoulder kommt Arzneistoffen, die eine schmerzstillende und entzündungshemmende Wirkung entfalten, aus schulmedizinischer Sicht eine zentrale Rolle zu. Als Medikamente erster Wahl gelten Wirkstoffe aus der Gruppe der nichtsteroidalen Antirheumatika oder NSAR, vor allem Acetylsalicylsäure, Iboprufen und Diclofenac. Sie stehen in Form von Tabletten zur oralen Einnahme ebenso zur Verfügung wie als Salben, die direkt auf die schmerzende Körperregion aufgetragen werden. In vielen Fällen wird der behandelnde Orthopäde zusätzlich den Einsatz von Kortison vorschlagen, das direkt in die entzündete Gelenkschleimhaut injiziert wird. Mit einer medikamentösen Behandlung lässt sich eine schnelle Schmerzlinderung erzielen. Die Wirkung der Kortison-Injektionen hält in der Regel etwa sechs Wochen an. Danach muss die Behandlung wiederholt werden, wobei der Einsatz von Kortison über einen längeren Zeitraum mit Nebenwirkungen verbunden sein kann.

6.2. Konservative Therapie einer Schultersteife

In der zweiten und dritten Phase der Frozen Shoulder ist eine physiotherapeutische Behandlung unumgänglich, um die Beweglichkeit der Schulter wiederherzustellen und das Risiko für dauerhafte Einschränkungen oder einseitige Bewegungsmuster zu minimieren. Krankengymnastik und sanftes Bewegungstraining sind ab der zweiten Krankheitsphase die wichtigsten Grundvoraussetzungen für eine gezielte Mobilisierung der betroffenen Muskulatur, die das Schultergelenk umgibt. Unterstützend hat sich die manuelle Therapie zur nachhaltigen Schmerzlinderung in vielen Fällen erfolgreich bewährt.

6.3. Operative Behandlungsmöglichkeit bei Frozen Shoulder

Nur wenn konservative Therapiemaßnahmen und die medikamentöse Behandlung nicht den gewünschten Erfolg erzielen oder die Symptome im Verlauf der Erkrankung an Intensität zunehmen, wird der behandelnde Arzt einen minimal-invasiven operativen Eingriff vorschlagen. In der Regel geschieht dies, wenn nach spätestens sechs Monaten der Behandlung keine deutliche Besserung eingetreten ist. Die meisten Chirurgen führen heute eine sogenannte arthroskopische Arthrolyse unter Vollnarkose durch, um die Schmerzen zu reduzieren und die Beweglichkeit der Schulter zu verbessern. Im Rahmen eines solchen Eingriffs wird die Gelenkkapsel vom Oberarmknochen gelöst und längs eingeschnitten. Dies erzielt eine Lösung der Verklebungen und damit verbunden eine Verkürzung des Krankheitsverlaufs. Damit die Operation den gewünschten Erfolg bringt, muss direkt im Anschluss eine physiotherapeutische Behandlung begonnen werden. Dadurch kann der Patient das neue Bewegungspotential langfristig erhalten und so weit ausbauen, dass die ursprüngliche Bewegungsfähigkeit nach und nach wiederhergestellt wird. Das physiotherapeutische Bewegungstraining nach einer Operation der Frozen Shoulder erfolgt mithilfe einer Motorschiene und unter Anwendung spezieller Schmerzkatheter.

6.4. Zellbiologische Regulationstherapie zur nachhaltigen Heilung einer Frozen Shoulder

Die zellbiologische Regulationstherapie, auch unter dem Begriff Matrixtherapie bekannt, ist ein hochmodernes und gänzlich schmerzloses Therapiekonzept, das sich als sanfte Alternative zur medikamentösen und operativen Behandlung der Frozen Shoulder erfolgreich bewährt. Sie hat zum Ziel, die geschädigten Zellen und das umgebende Gewebe von entzündlichen Stoffen zu befreien. Dazu kommen Geräte zum Einsatz, die eine biomechanische Stimulation bewirken und gestörte Eigenschwingungen der Muskulatur wieder normalisieren. Damit verbunden sind eine erhöhte Aktivität der Muskelfasern und Verbesserung der passiven Mikrozirkulation – also des Nährstoff- und Sauerstofftransports in der extrazellulären Matrix. Dadurch können natürliche Stoffwechselwechselprozesse im entzündlich veränderten Gewebe der Schultergelenkkapsel wieder in Gang kommen. Für eine optimale Wirkung sind mindestens sechs Behandlungssitzungen zu je dreißig Minuten notwendig.

6.5. Eine Schultersteife durch lokale Vibrationstherapie sanft verbessern

Eine ähnliche Wirkung entfaltet auch die lokale Vibrationstherapie mit NOVAFON Schallwellengeräten. Diese erzeugen Vibrationen, die mehrere Zentimeter tief in das entzündete Gewebe dringen und dort durch Stimulation gestörte Stoffwechselprozesse wiederherstellen. Die Schwingungen erhöhen den Blutfluss, wodurch unterversorgten Zellen wieder ausreichende Mengen an Nährstoffen und Sauerstoff zugeführt werden. Gleichzeitig bedeuten die Stimulation und verbesserte Durchblutung, dass Entzündungssekrete aus dem veränderten extrazellulären Gewebe transportiert und schließlich ausgeschieden werden können. Im Gegensatz zur zellbiologischen Regulationstherapie kann die lokale Vibrationstherapie zusätzlich zu den physiotherapeutischen Behandlungen auch von den Patienten im häuslichen Alltag selbst durchgeführt werden. NOVAFON Schallwellengeräte kommen in verschiedenen Alltagssituationen zum Einsatz, um ihre schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung zu entfalten. Schon einige Minuten täglich reichen aus, um den Krankheitsverlauf einer Frozen Shoulder gänzlich ohne medikamentöse Behandlung positiv zu beeinflussen und die Heilung des geschädigten Gewebes zu beschleunigen.

7. Was können Betroffene selbst tun?

Von einer Frozen Shoulder betroffene Menschen können durch einfache Maßnahmen wesentlich zu einem schnellen Heilungserfolg beitragen. Besonders dann, wenn sanfte und ganzheitliche Therapiemaßnahmen zur Anwendung kommen, sind eine konsequente Änderung der Lebensgewohnheiten und regelmäßig durchgeführten Übungen von großer Bedeutung. Diese Maßnahmen unterstützen die Wiederherstellung natürlicher Stoffwechselvorgänge in den Zellen, um die Reparaturmechanismen im geschädigten Gewebe aktiv anzuregen.

7.1. Effektive Übungen gegen Frozen Shoulder

Wer durch sanfte Übungen im Alltag immer wieder für Bewegung der erkrankten Schulter sorgt, verbessert die Beweglichkeit dieses Körperbereichs in hohem Maße. Dabei ist es wichtig, alle trotz der Erkrankung noch möglichen Winkel der Gelenkbewegung optimal auszunutzen und dadurch die Durchblutung der Gelenkkapsel zu fördern. Der Schmerzimpuls dient als wichtiger Anhaltspunkt, um den Dehnungseffekt gezielt zu steuern. Gleichzeitig sollten auch die Verklebungen in den Zellzwischenräumen im Bindegewebe gelöst werden. Dies wird am besten durch Druckmassagen erzielt, die den Stoffwechsel in den Faszien verbessern.

Um die Beweglichkeit der Schulter wiederherzustellen und das Auftauen zu unterstützen, hat sich eine Übung bewährt, die die verkürzten Muskelfasern und Faszien im Bereich des Schultergelenks wieder in die Länge zieht und gestörte Stoffwechselprozesse wieder in Gang bringt. Legen Sie sich dazu auf den Bauch und den Arm der betroffenen Seite nach individuellem Schmerzempfinden nach außen. In der akuten Schmerzphase ist es oft nur möglich, den Arm entlang des Körpers am Boden abzulegen. Mit dem Arm der anderen Seite drücken Sie Ihren Körper in die Höhe und langsam in die Dehnung der erkrankten Schulter hinein. Diese sollte während der gesamten Übung immer am Boden aufliegen. Wenn das Schmerzempfinden es zulässt und der Arm etwas weiter nach außen gestreckt werden kann, bewegen Sie auch das Bein der anderen Seite in die Dehnung. Wie flach Ihr Körper während der Übung auf dem Boden bleibt, entscheiden Sie selbst anhand der individuellen Schmerzen. Dabei sollten Sie immer darauf achten, dass die Schmerzen zwar durchaus heftig, jedoch nicht unerträglich sein dürfen. Wiederholen Sie diese Übung einige Male und führen Sie sie idealerweise morgens und abends durch.

Die entzündungslindernde Wirkung dieser effektiven Übung wird durch einfache Druckmassagen für die verklebten Faszien, also das entzündete Bindegewebe um die Gelenkkapsel, unterstützt und verstärkt. Diese können als Rollmassagen mit einer Faszienkugel oder einem nicht zu harten Kunststoffball ausgeführt werden. Um die Selbstheilung im erkrankten Bindegewebe anzuregen, sollten die Rollmassagen auf der Vorder- und Hinterseite der betroffenen Schulter zur Anwendung kommen. Auf der Vorderseite rollen Sie die kleine Kugel oder den Ball in spiralförmigen und langsamen Bewegungen unter möglichst hohem Druck in die unter dem Schlüsselbein gelegene Kuhle hinein. Suchen Sie jene Stelle, die bei Druckeinwirkung am stärksten mit Schmerzen reagiert und rollen Sie dort langsam und wiederholt ab. Die Hinterseite einer Frozen Shoulder können Sie gezielt aktivieren, indem Sie eine etwas größere Kugel zwischen Ihr Schulterblatt und eine Wand klemmen. Suchen Sie durch das langsame Rollen der Kugel wieder die druckempfindlichste Stelle und massieren Sie diese einige Minuten lang mit langsamen Bewegungen. Diese Rollmassagen sollten Sie mehrmals täglich durchführen, um eine nachhaltige Lösung der Verklebungen zu erzielen.

7.2. Schultersteife mit der richtigen Ernährung entgegenwirken

Dauerhaft ungünstige und einseitige Ernährungsgewohnheiten sind an der Entwicklung von Stoffwechselerkrankungen maßgeblich beteiligt. Da diese die Entstehung einer Frozen Shoulder begünstigen, spielt in der ganzheitlichen und sanften Therapie einer Schultersteife auch eine konsequente Ernährungsumstellung eine wesentliche Rolle. Dabei ist in erster Linie darauf zu achten, welche Lebensmittel ein entzündungsförderndes oder entzündungshemmendes Potential besitzen. Tierische Erzeugnisse, vor allem Fleisch und Wurstwaren, aber auch Eier und Milchprodukte, enthalten Arachidonsäure. Diese wird im Körper zu Enzymen verstoffwechselt, die Entzündungen begünstigen. Omega-3-Fettsäuren hingegen sind in der Lage, entzündliche Prozesse zu stoppen. Diese wertvollen Nährstoffe sind in hochwertigen kaltgepressten Pflanzenölen, Nüssen und Samen sowie fettem Seefisch aus Wildfang in hohen Mengen enthalten. Grundsätzlich ist zu beachten, dass der Speiseplan überwiegend pflanzliche Lebensmittel enthalten sollte. Diese wirken aufgrund ihres hohen Mineralstoffgehaltes im Körper basisch, das heißt, sie unterstützen dessen Entsäuerung. Besonders zu empfehlen sind neben Obst und Gemüse auch Trockenfrüchte, Vollkorn- und Pseudogetreidesorten sowie Hülsenfrüchte. In der akuten Schmerzphase kann die tägliche Einnahme von zwei Esslöffeln Apfelessig in einem Glas Wasser die Entsäuerung und Ausscheidung von entzündungsfördernden Stoffen zusätzlich anregen. Gleichzeitig entfaltet Apfelessig auch eine effektive schmerzlindernde Wirkung.

8. Häufig gestellte Fragen

Was ist eine Frozen Shoulder?

Frozen Shoulder ist die geläufige Bezeichnung für die Schultersteife, die mit Schmerzen und Bewegungseinschränkungen einhergeht.

Wodurch wird eine Schultersteife verursacht?

Die genauen Auslöser nicht nicht gänzlich erforscht. Wissenschaftler vermuten, dass Stoffwechselerkrankungen, vor allem Diabetes, sowie hormonelle Störungen und genetische Faktoren die Erkrankung begünstigen.

Welche Symptome sind typisch für eine Schultersteife?

Im ersten Stadium äußerst sich die Krankheit in Ruheschmerzen, die vor allem nachts auftreten. Später gehen die Schmerzen zurück, während sich eine zunehmende Steifigkeit der Schulter bemerkbar macht.

Wie wird die Frozen Shoulder behandelt?

Die Gabe von nichtsteroidalen Antirheumatika und Kortison-Injektionen stehen in der schulmedizinischen Behandlung im Vordergrund. Gleichzeitig wird der Orthopäde eine konservative Physiotherapie mit Krankengymnastik und Bewegungstraining verordnen, um die Muskulatur der betroffenen Körperregion gezielt zu mobilisieren. Bleibt der Behandlungserfolg aus, kommen operative Maßnahmen zum Einsatz.

Welche sanften Therapiemöglichkeiten stehen zur Verfügung?

In der Physiotherapie gewinnen die zellbiologische Regulationstherapie und die lokale Vibrationstherapie als ganzheitliche und nebenwirkungsfreie Behandlungskonzepte immer mehr an Bedeutung.

Welche Maßnahmen sind für Patienten empfehlenswert?

Dehnungsübungen und Faszien-Druckmassagen lösen die Verklebungen und unterstützen die Reparaturmechanismen im geschädigten Gewebe. Damit die Zellen sich optimal regenerieren können, sind Umstellungen der Ernährung zugunsten einer umfassenden Entsäuerung des Organismus von großer Bedeutung.

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Die Arthrose bezeichnet eine degenerative Gelenkerkrankung, die mit dem Verlust von Knorpelgewebe einhergeht. Unbehandelt verursacht sie neben starken Schmerzen auch zunehmende Einschränkungen der Bewegungsfähigkeit. Eine frühzeitige Behandlung kann das Fortschreiten dieser Erkrankung verhindern.

Wie Sie diesen Artikel lesen:

Sie leiden unter Arthrose und möchten sich über die Grundlagen Ihrer Erkrankung sowie wirksame Behandlungsmöglichkeiten informieren?

– Lesen Sie in den Kapiteln 2 bis 4 alles Wissenswerte über Ursachen, Risikofaktoren, Verlauf und Diagnose.

– Kapitel 5 enthält wichtige Informationen über konservative und ganzheitliche Behandlungsmöglichkeiten.

– Erfahren Sie in den Kapiteln 6 und 7, was Sie selbst tun können, um den Verlauf der Erkrankung zu verzögern und den Erfolg der Behandlung gezielt zu unterstützen.

Sie suchen nach fundierten Informationen über moderne Therapieoptionen und ganzheitliche Behandlungsmöglichkeiten, um das Leiden Ihrer Patienten zu lindern und den Verlauf der Erkrankung zu verzögern?

– Kapitel 6 fasst alle konservativen und bewährten alternativen Behandlungsmaßnahmen übersichtlich zusammen.

– Lesen Sie in den Kapiteln 7 und 8, was Sie Ihren Patienten raten sollten, damit diese den Behandlungserfolg ihrerseits aktiv unterstützen.

 

Inhaltsverzeichnis:

1. Die Arthrose – Häufigste Gelenkerkrankung weltweit

2. Ursachen, Auslöser und Risikofaktoren

2.1. Organische Ursachen der Arthrose

2.2. Auslöser der primären und sekundären Arthrose

3. Symptome und Verlauf der Arthrose

4. Formen der Arthrose und deren spezifische Symptome

5. Diagnose der Arthrose

6. Behandlung und Therapiemöglichkeiten

6.1. Medikamentöse Behandlung

6.2. Physiotherapeutische Behandlungsmethoden

6.2.1. Die positive Wirkung von Wärme, Kälte und Strom

6.2.2. Die Lokale Vibrationstherapie bei Arthrose

6.3. Orthopädische Hilfsmittel für Arthrose-Patienten

6.4. Operative Behandlung der Arthrose

7. Auswirkung der Ernährung auf das Krankheitsgeschehen

7.1. Basenüberschüssige Ernährung zum Schutz der Gelenke

7.2. Durch Gewichtsreduktion Krankheitsverlauf positiv beeinflussen

7.3. Die wichtigsten Nährstoffe für gesunde Gelenke auf einen Blick

8. Bewegung als wichtige Maßnahme gegen das Fortschreiten der Arthrose

9. Häufig gestellte Fragen

 

1. Die Arthrose – Häufigste Gelenkerkrankung weltweit

Die Arthrose, auch unter den Begriffen „Osteoarthrose“ und „Gelenkverschleiß“ bekannt, gilt weltweit als die häufigste Erkrankung der Gelenke. Sie betrifft vor allem Menschen ab dem fünften Lebensjahrzehnt, kann aber auch in jüngeren Lebensjahren auftreten. Ab einem Alter von über 65 Jahren sind rund 90 Prozent aller Menschen von einer oder mehreren Formen der Arthrose betroffen. Bereits im vierten Lebensjahrzehnt entwickelt fast ein Viertel aller Menschen in den westlichen Industrienationen erste Symptome, die auf einen schleichenden Gelenkverschleiß hindeuten. In den meisten Fällen treten die ersten Beschwerden jedoch im Alter zwischen 50 und 60 Jahren auf.

Im Folgenden wird eine Statistik von der Anzahl der Hauptdiagnosen von Polyarthritis und Arthrose in deutschen Krankenhäusern nach Altersgruppe im Jahr 2016 aufgezeigt.

Häufig wird die Arthrose fälschlicherweise mit der (rheumatoiden) Arthritis verwechselt. Während es sich dabei jedoch eine chronisch-entzündliche Autoimmunerkrankung handelt, wird die Arthrose den degenerativen, also verschleißbedingten Krankheiten, zugeordnet. Allerdings können in den betroffenen Gelenken aufgrund des mit einer Arthrose verbundenen Knorpelverschleißes wiederholt Begleitentzündungen auftreten, die Schmerzen und Schwellungen verursachen.

2. Ursachen, Auslöser und Risikofaktoren

Grundsätzlich ist ein gewisser Verschleiß der Gelenke mit zunehmendem Alter durchaus normal. Bei einer Arthrose geht dieser jedoch über das altersübliche Maß hinaus und führt zu einem fortschreitenden Verlust von Knorpelsubstanz. Die Knorpelmasse ist wie die knöchernen Gelenkflächen, die Gelenkkapsel, Gelenkmembran und die mit der Gelenkflüssigkeit gefüllten Bestandteile an einer reibungslosen und schmerzfreien Bewegung maßgeblich beteiligt. Kommt es in einem dieser Teile zu degenerativen Prozessen, hat dies direkte negative Auswirkungen auf die Funktionsweise des gesamten Gelenks.

2.1. Organische Ursachen der Arthrose

Die genauen organischen Ursachen der degenerativen Prozesse in der Knorpelsubstanz sind bis heute nicht eindeutig erforscht. Vermutet wird ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren, die mechanischer und biologischer Natur sind. Dem Knorpelverschleiß liegt eine wissenschaftlich noch nicht ausreichend erklärbare Stoffwechselstörung des empfindlichen Gleichgewichts zwischen Aufbau und Abbau von Knorpelmasse zugrunde. Diese Störung führt allmählich zu Schädigungen und Veränderungen des Knorpelgewebes. Dessen Struktur wird zunehmend weicher, dünner und anfälliger für Risse.

Die Gewebeveränderung setzt eine Kettenreaktion in Gang. Der Verlust von schützendem Knorpelgewebe hat das Freiliegen von Knochenmaterial an verschiedenen Stellen des Gelenks zur Folge. Die Gelenkinnenhaut reagiert darauf mit einer Entzündung, die je nach Stadium der Arthrose mit starken Schmerzen, Schwellung des betroffenen Bereiches sowie allmählichen Einschränkungen der Bewegungsfähigkeit des Gelenks verbunden ist.

2.2. Auslöser der primären und sekundären Arthrose

Abhängig von den Auslösern und begünstigenden Faktoren unterscheiden Wissenschaftler zwischen zwei Formen der Erkrankung.

Die primäre oder idiopathische Arthrose lässt keine definierbaren Ursachen oder Auslöser erkennen. Diese Form gilt als typische Alterserscheinung, der eine natürliche Degeneration von Gewebe zugrunde liegt. Die Symptome der primären Arthrose treten meist ab einem Alter von etwa fünfzig Jahren erstmals auf.

Die sekundäre Arthrose kann sich auch in jüngerem Lebensalter manifestieren und ist die direkte Folge verschiedener bekannter Auslöser. In den meisten Fällen hängen diese mit einem ungünstigen Lebensstil und einer einseitigen Ernährung zusammen. Menschen mit Übergewicht sind einem besonders hohen Risiko ausgesetzt, an Arthrose zu erkranken. Übermäßiges Körpergewicht bedeutet für den gesamten Bewegungsapparat, besonders jedoch für die Gelenke im Knie- und Hüftbereich, eine erhebliche Überbelastung. Auch Stoffwechselerkrankungen, die sich in erster Linie durch eine langfristige Fehlernährung entwickeln, sind als Risikofaktoren und häufige Ursachen der sekundären Arthrose bedeutsam. Auffallend ist, dass viele Menschen mit Diabetes mellitus, Rheuma oder Gicht gleichzeitig auch an Arthrose leiden.

Die Gesundheit des gesamten Bewegungsapparats beeinflusst maßgeblich, ob ein Mensch an einer Sekundärarthrose erkrankt oder nicht. Langfristige Fehlhaltungen, orthopädische Beschwerden und körperliche Überbelastungen, die beim Ausführen verschiedener beruflicher Tätigkeiten unvermeidbar sind, sind wie falsche Ernährungsgewohnheiten häufige Auslöser von Gelenkverschleiß. Wer berufsbedingt häufig kniet, täglich stundenlang stehen, sich bücken und/oder schwere Lasten heben und bewegen muss, trägt ein hohes Arthrose-Risiko in sich. Auch Hobby- und Berufssportler, die ihre Gelenke durch einseitige Bewegungsmuster oder unnatürliche Körperhaltungen beim Training belasten, entwickeln häufig eine Arthrose. Ebenso ist es möglich, dass mangelnde Bewegung an der Entstehung der Erkrankung ursächlich beteiligt ist. Vor allem Menschen, die durch ihre Bürotätigkeiten täglich stundenlang sitzen und in ihrer Freizeit körperlich wenig aktiv sind, sind von Arthrose betroffen. In den Füßen kann sich eine Arthrose entwickeln, wenn über viele Jahre hinweg schlecht sitzendes Schuhwerk oder Pumps mit hohen Absätzen getragen wurden.

Gelenkverschleiß kann auch als Begleiterscheinung oder Folge von verletzungs- beziehungsweise unfallbedingten Schädigungen von Knochensubstanz auftreten. Insbesondere nach Knochenbrüchen, die schlecht verheilt sind, manifestiert sich oft noch Jahre oder sogar Jahrzehnte später an der betroffenen Stelle ein Gelenkverschleiß.

3. Symptome und Verlauf der Arthrose

Das Krankheitsbild der Arthrose kennt viele Gesichter und ist mit vielfältigen Beschwerden verbunden, die die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen können. Schmerzen und Einschränkungen der Bewegungsfähigkeit stehen im Vordergrund. Die Ausprägung und Intensität der Symptome richten sich daran, wie weit die Erkrankung fortgeschritten ist. Je nach Verlauf macht sich der Gelenkverschleiß durch unterschiedliche Beschwerden bemerkbar, die kontinuierlich zunehmen.

Nach der Outerbridge-Klassifikation wird der Verlauf der Arthrose in vier Stadien unterteilt:

– Stadium I ist von einer Erweichung der Knorpelsubstanz gekennzeichnet, deren Oberfläche ist jedoch noch intakt. In dieser Frühphase stellen die Betroffenen keinerlei Anzeichen fest. Die Veränderungen im Knorpelgewebe sind lediglich auf einem Röntgenbild sichtbar, die Erkrankung ist klinisch sonst unauffällig.

– Stadium II geht mit einem oberflächlichen, von Einrissen gekennzeichneten Knorpelschaden einher. Dieser macht sich allmählich durch erste Symptome bemerkbar. Ab dem zweiten Stadium wird die Erkrankung als „aktivierte Arthrose“ bezeichnet. Steife- und Spannungsgefühle, Knackgeräusche bei Bewegung des betroffenen Gelenks, Anlaufschmerzen nach Ruhe und zu Beginn jeder Bewegung sowie leichte Belastungsschmerzen sind erste deutliche Hinweise für eine Arthrose. Viele Patienten klagen in dieser Phase auch über Wetterfühligkeit.

– In Stadium III sind die Schädigungen tiefergreifend. Durch die fortschreitende Zerstörung des Knorpelgewebe bedingen abgestorbene Zellen eine Entzündungsreaktion in der Gelenkinnenhaut. Diese wird als reaktive Synovitis bezeichnet und geht mit Schwellungen, starken Schmerzen, Überwärmung und Rötung der betroffenen Bereiche einher. Phasen mit großen Schmerzen werden von schmerzarmen Perioden abgelöst. Bei ausbleibender Behandlung geht die Entzündung auf den gesamten Gelenkapparat über. Dies ist mit intensiven Dauerschmerzen verbunden, die auch in Ruheposition des betroffenen Gelenks bestehen bleiben. Als Folge der zunehmenden Instabilität des Gelenks leiden die Betroffenen unter erheblichen Bewegungseinschränkungen.

– In Stadium IV verschwindet die schützende Knorpelsubstanz gänzlich, sie ist bis zu den Knochenflächen abgenutzt. Das Spätstadium wird von Medizinern daher als „Knorpelglatze“ bezeichnet. Dieser Prozess begünstigt im betroffenen Gelenk Veränderungen von Knochenmaterial, die zu Verformungen führen. Ärzte sprechen in solchen Fällen von einer Arthrosis deformans. Die Patienten nehmen durch die deutlich eingeschränkte Mobilität und die stark ausgeprägten Dauerschmerzen Schonhaltungen ein, die zu Muskelverkürzungen führen und die Funktion des gesamten Bewegungsapparats beeinträchtigen.

4. Formen der Arthrose und deren spezifische Symptome

Die degenerativen Prozesse, die der Arthrose zugrunde liegen, können theoretisch in jedem Gelenk auftreten. Allerdings sind vor allem jene Gelenke betroffen, die durch alltägliche Tätigkeiten oder das Tragen des gesamten Körpergewichts besonders belastet werden. Mediziner unterscheiden je nach Lokalisation des Gelenkverschleißes mehrere Arten der Erkrankung:

– Die Hand- und Fingerarthrose zeigt sich besonders häufig im Daumensattelgelenk, im Handgelenk und in Mittel- und Endgelenken der Finger. Diese Form der Erkrankung betrifft vor allem Frauen nach der Menopause. Die Patienten leiden nicht nur unter morgendlicher Steifigkeit und Schmerzen in den Fingern, sondern oft auch unter Kälteempfindlichkeit. Neben hormonellen Einflüssen dürften erbliche Faktoren eine Rolle spielen, da Häufungen in Familien zu beobachten sind. Im Spätstadium treten aufgrund der knöchernen Verdickungen seitlich der Fingergelenke die charakteristischen Achsabweichungen der Finger auf.

– Ist das Hüftgelenk betroffen, sprechen Mediziner von der sogenannten Coxarthrose. Bei dieser Form der Erkrankung kommt es zur Zerstörung von Knorpelgewebe im Bereich von Hüftpfanne oder Hüftkopf. Charakteristisch für diese Form sind kontinuierlich zunehmende Schmerzen im Bereich der Leiste sowie ein Schweregefühl in den Beinen.

– Liegt eine sogenannte Omarthrose vor, zeigt sich die Zerstörung von Knorpelsubstanz im Schultergelenk. Diese Form der Erkrankung äußert sich in starken Schmerzen beim Anheben des Armes der betroffenen Körperhälfte. Dies ist mit erheblichen Einschränkung der Beweglichkeit verbunden. Im fortgeschrittenen Krankheitsstadium können alltägliche Tätigkeiten aufgrund der Schmerzen und Steifheit des Schultergelenks kaum mehr ausgeführt werden.

– Bei Menschen, die unter der Gonarthrose leiden, finden die degenerativen Prozesse im Kniegelenk statt. Diese haben direkte negative Auswirkungen auf viele Körperbewegungen, denn jede Belastung des Knies löst heftige Druckschmerzen aus. Insbesondere beim Treppensteigen leiden die Betroffenen unter starken Schmerzen.

– Im Sprunggelenk macht sich die Arthrose durch Schwellungen und Belastungsschmerzen bemerkbar. Die Patienten sind nur noch eingeschränkt in der Lage, den Fuß abzurollen.

– Auch in den Wirbelgelenken kann sich eine Arthrose entwickeln. Typisch für diese Ausprägung der Erkrankung ist das von den Jahreszeiten abhängige Auftreten der Schmerzen.

Es ist möglich, dass gleichzeitig Gelenke in verschiedenen Körperregionen betroffen sind. In solchen Fällen liegt eine sogenannte Polyarthrose vor. Geschieht der Gewebeabbau nur in einem Gelenk, sprechen Mediziner von der Monarthrose.

5. Diagnose der Arthrose

Um die richtige Behandlung einleiten zu können, muss der Arzt genau beurteilen, ob es sich um eine Arthrose oder eine rheumatoide Arthritis, die mit ähnlichen Symptomen einhergeht, handelt. Bildgebende Diagnoseverfahren wie Röntgen, Ultraschall, Magnetresonanztomographie (MRT) und Computertomographie (CT) geben Aufschluss über die Art der Gewebeveränderungen in den Gelenken sowie das Stadium, in dem sich die Erkrankung befindet. Welches Verfahren zum Einsatz kommt, wird in jedem Fall individuell entschieden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, im fortgeschrittenen Stadium durch Analysen von Blut, Urin oder Gelenkflüssigkeit detaillierte Informationen über die Entzündungsprozesse zu erhalten, um diese gezielt zu behandeln.

6. Behandlung und Therapiemöglichkeiten

Die Arthrose gilt als nicht-heilbare Erkrankung, da der Verlust von Knorpelmasse nicht rückgängig gemacht werden kann. Die konservative Behandlung zielt daher darauf an, die Beweglichkeit der Gelenke so gut möglich zu erhalten und den Krankheitsverlauf zu verzögern. Gleichzeitig nimmt auch die symptomatische Behandlung der Arthrose einen wichtigen Stellenwert ein.

6.1. Medikamentöse Behandlung

Um die Beschwerden für die Betroffenen erträglich zu machen, kommen in der Schulmedizin verschiedenen Arzneistoffe mit entzündungshemmender und schmerzlindernder Wirkung zur Anwendung. Präparate erster Wahl, die oral verabreicht werden, sind nichtsteroidale Antirheumatika wie Ibuprofen oder Acetylsalicylsäure. Auch Salben mit Diclofenac entfalten eine schmerzdämpfende Wirkung. Bei schwerer Ausprägung stehen Cortisoninjektionen zur Verfügung. Aufgrund der starken Nebenwirkungen von Cortison dürfen diese allerdings nur zeitlich begrenzt zum Einsatz kommen. Als intraartikuläre Therapieform zeigt das Injizieren von Hyaluronsäure direkt in das erkrankte Gelenk in vielen Fällen eine positive Wirkung auf die Beschaffenheit der Knorpelsubstanz. Auch der Wirkstoff Glucosaminsulfat wird erfolgreich eingesetzt, um Stoffwechsel- und Regenerationsprozesse im geschädigten Knorpelgewebe zu fördern.

6.2. Physio- und ergotherapeutische Behandlungsmethoden

In der Ergotherapie kommen verschiedene Maßnahmen zum Einsatz, um die Bewegungsfähigkeit der Patienten zu verbessern und die Schmerzen nachhaltig zu lindern. Die  Ergo- oder Physiotherapie zielt zudem darauf ab, durch Schonhaltungen verursachtem Muskelschwund entgegenzuwirken. Der Krankengymnastik sowie von den Patienten auch zuhause konsequent durchgeführten Übungen kommt dabei eine wichtige Rolle zu. Auch manuelle Therapieformen sind ein wichtiger Bestandteil der physiotherapeutischen Behandlung, da sie Störungen in den Muskeln, Gelenken und Nervenverbindungen beheben können.

6.2.1. DIE POSITIVE WIRKUNG VON WÄRME, KÄLTE UND STROM

Viele Physiotherapeuten setzen unterstützend verschiedene physikalische Therapiemaßnahmen als sanfte, nebenwirkungsfreie und ganzheitliche Alternativen zur langfristigen Einnahme von Schmerzmitteln ein. Wärme- und Kälteanwendungen sowie durch Reizstrom erzeugte Impulse entfalten eine äußerst positive Wirkung auf die Durchblutung des geschädigten Gewebes. Bei akuten Schmerzen sind vor allem Kältebehandlungen mit Eisluft, Kompressen oder Umschläge mit Tonerde empfehlenswert, denn sie wirken abschwellend und reduzieren Schmerzen und Entzündungen. Wärmeanwendungen hingegen sind sinnvoll, um das Wohlbefinden zu verbessern und die verspannte Muskulatur zu stärken und zu lockern. Reizstrom wird ebenfalls erfolgreich eingesetzt, um die Schmerzen zu reduzieren und den Blutfluss zu den geschädigten Knorpeln zu erhöhen.

6.2.2. DIE LOKALE VIBRATIONSTHERAPIE BEI ARTHROSE

Auch Vibrationen, die mithilfe von Schallwellengeräten direkt in das geschädigte und entzündete Gewebe dringen, beeinflussen das Schmerzempfinden auf positive Weise. Viele Schmerztherapeuten nutzen NOVAFON Schallwellengeräte nicht nur während der Therapiesitzungen, sondern raten ihren Patienten insbesondere, diese zuhause gezielt einzusetzen. Durch eine tägliche Anwendung kann der Schmerz besser in den Griff bekommen werden. Die handlichen Schallwellengeräte erzeugen Vibrationen, die gezielt und lokal in der Region der erkrankten Knorpelsubstanz wirken. Die Vibrationen überlagern den Schmerz, der durch die Arthrose ausgelöst wird, da vom Gehirn nur noch der Vibrationsreiz wahrgenommen wird. Diese Reizüberlagerung dauert oft über die Behandlung hinaus an (Gate-Control-Theorie). Gleichzeitig entfaltet die Lokale Vibrationstherapie auch eine mobilisierende Wirkung, die die Steifigkeit der Gelenke reduziert. Da die Vibrationensreize Schmerzen überlagern und dadurch lindern, sind NOVAFON Schallwellengeräte auch für Arthrose-Betroffene sinnvoll, die eine langfristige Einnahme von Schmerzmitteln vermeiden möchten.

6.3. Orthopädische Hilfsmittel für Arthrose-Patienten

In vielen Fällen ist es sinnvoll, wenn die Behandlung von einer orthopädischen Betreuung unterstützt wird. Der behandelnde Orthopäde kann abhängig vom betroffenen Gelenk den Einsatz verschiedener Hilfsmittel vorschlagen, die den Alltag der Patienten erheblich erleichtern. Dazu gehören Gehhilfen, Orthesen sowie Bandagen und Fingerschienen. Ist das Sprunggelenk erkrankt, bieten sich neben Fersenkeilen auch Pufferabsätze an, die durch eine integrierte Rampe das Abrollen der Sohle erleichtern.

6.4. Operative Behandlung der Arthrose

Erst wenn die genannten Behandlungsansätze nicht den gewünschten Erfolg erzielen, kann ein chirurgischer Eingriff in Erwägung gezogen werden. Dazu stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Im Rahmen einer Arthrose-Operation können an verschiedenen Gelenken Knorpelglättungen und Abtragungen von knöchernen Neubildungen vorgenommen werden. Bei einer fortgeschrittenen Gonarthrose haben sich Umstellungsoperationen zur Achsenkorrektur erfolgreich bewährt. Ist das Daumensattelgelenk betroffen, kann der Arzt eine sogenannte Arthroplastik vorschlagen, durch die defektes Knorpelgewebe entfernt wird. Bei einer fortgeschrittenen Arthrose von Fingerendgelenken ist in manchen Fällen eine chirurgische Versteifung, eine sogenannte Arthrodese, angezeigt. Ist die Beweglichkeit stark eingeschränkt, ist eine Endoprothese, das heißt ein künstliches Gelenk, oft die letzte Hoffnung auf eine Verbesserung der Lebensqualität.

7. Auswirkung der Ernährung auf das Krankheitsgeschehen

Die Art der Ernährung spielt eine wesentliche Rolle in der Vorbeugung der Arthrose und kann den Verlauf der Erkrankung äußerst positiv beeinflussen. Viele ganzheitliche Mediziner und Heilpraktiker sprechen sich sogar dafür aus, dass sich die Arthrose als mögliche Folge einer langfristig einseitigen Ernährung entwickelt. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass die Ernährungsgewohnheiten auf mehreren Ebenen einen direkten Einfluss auf die Gesundheit der Gelenke nehmen.

7.1. Basenüberschüssige Ernährung zum Schutz der Gelenke

Der Organismus kann seine volle Funktionsfähigkeit nur in einem leicht basischen Milieu erhalten. Als Nebenprodukte der Verdauung von tierischen Fetten, Zucker und Weißmehl entstehen hohe Mengen an Säuren. Um einen Überschuss dieser zellschädigenden Säuren auszugleichen, muss der Körper basisch wirkende Mineralstoffe wie Calcium und Magnesium einsetzen, die vor allem im Bewegungsapparat eingelagert sind. Dies verursacht auf Dauer einen Nährstoffmangel im Gewebe, der unter anderem auch den Neuaufbau gesunder Knorpelmasse erschwert. Gleichzeitig werden die überschüssigen Säuren, die der Organismus aufgrund der einseitigen Ernährung irgendwann nicht mehr neutralisieren kann, in den Zellen eingelagert und verursachen dort Entzündungsprozesse.

7.2. Durch Gewichtsreduktion Krankheitsverlauf positiv beeinflussen

Auch Übergewicht übt einen äußerst negativen Einfluss auf die Gelenke aus. Diese werden durch das hohe Gewicht mechanisch überbelastet, was deren Verschleiß beschleunigt. Auch die Wirkung der Fettzellen spielt eine wichtige Rolle im Krankheitsgeschehen, da diese Botenstoffe abgeben, die schmerzhafte Entzündungen auslösen und vorantreiben. Eine konsequente Gewichtsreduktion gilt daher als wichtigste Maßnahme, um den Therapieerfolg zu unterstützen und den Verlauf der Arthrose positiv zu beeinflussen. Dies bedeutet in erster Linie, kalorienreduziert zu essen und auf eine basenüberschüssige Ernährung zu achten. Auf tierische Fette, auch jene in Milchprodukten, sollten Arthrose-Patienten weitgehend verzichten. Auch Zucker, Süßigkeiten, Weißmehlprodukte und Fertigbackwaren werden idealerweise gänzlich vom Speiseplan gestrichen. Diese Nahrungsmittel sollten durch nährstoffreiche und komplexe Kohlenhydrate ersetzt werden. Besonders empfehlenswert bei Arthrose sind Vollwertgetreideprodukte, Naturreis, Pseudogetreide wie Amaranth oder Quinoa sowie Kartoffeln. Hirse wird vom Körper besonders stark basisch verstoffwechselt. Sie ist daher eine wichtige und darüber hinaus vielseitig einsetzbare Zutat einer Vollwertküche, die der Gesundheit der Gelenke zugutekommt.

7.3. Die wichtigsten Nährstoffe für gesunde Gelenke auf einen Blick

– Eine ausreichende Versorgung des Körpers mit Vitamin C ist unentbehrlich, um die Erkrankung aufzuhalten. Dieser Nährstoff ist an der Kollagensynthese und damit am Aufbau von Knorpelmasse maßgeblich beteiligt. Da er hitzeempfindlich ist, kann er dem Körper nur durch den täglichen Verzehr mehrerer Portionen Obst- und Gemüserohkost zugeführt werden. Hervorragende Quellen sind neben Kiwis, Paprikaschoten und Beeren vor allem Sanddorn, Petersilie und Hagebutten. In unterschiedlicher Konzentration ist Vitamin C jedoch in allen Obst-, Gemüse- und Blattgemüsesorten enthalten.

– Das Spurenelement Mangan wird für den Aufbau und Gesunderhaltung von Bindegewebe benötigt und schützt die Zellen des Knorpelgewebes vor oxidativem Stress. Es ist in Nüssen, Vollwertgetreide, vor allem Hafer, sowie Keimlingen wie etwa Gartenkresse enthalten.

– Ebenso bedeutend für gesunde Stoffwechselprozesse im Knorpelgewebe sind die Spurenelemente Zink, Kupfer und Selen. Durch den regelmäßigen Verzehr von Nüssen, Samen, Fisch aus Wildfang sowie Hülsenfruchten und Hafer ist eine optimale Versorgung gewährleistet.

– Omega-3-Fettsäuren hemmen Entzündungsprozesse im gesamten Organismus und entfalten auch bei Arthrose ihre zellschützende und schmerzlindernde Wirkung. Sie sind vor allem in Nüssen und Samen, daraus gewonnenen hochwertigen Pflanzenölen sowie fettem Meeresfisch wie Makrele und Lachs enthalten. Stehen Nüsse und Samen sowie wertvolle Pflanzenöle auf dem täglichen Speiseplan, steht dem Organismus auch genug Vitamin E, einem weiteren zellschützenden Nährstoff, zur Verfügung.

– Entzündungshemmend wirkt auch Vitamin K. Brokkoli, Blumenkohl, Spinat und anderes Blattgemüse enthalten hohe Mengen dieses Nährstoffs.

– Um der Zerstörung von Zellgewebe in der Knorpelsubstanz entgegenzuwirken, ist auch eine ausreichende Versorgung mit Beta-Carotin wichtig. Es ist in allen gelben und orangefarbenen Obst- und Gemüsesorten enthalten.

– Die Pflanzenstoffe Allizin, Allojen sowie Diallylsulfid wirken im Körper stark entzündungshemmend. Sie sind Bestandteil aller Lauchgewächse wie Lauch und Schnittlauch, Knoblauch und Zwiebeln. Ihre optimale Wirkung entfalten diese Substanzen, wenn der geschnittene Lauch vor dem Verzehr oder der Weiterarbeitung etwa zehn Minuten stehengelassen wird.

– Vitamin D unterstützt die körpereigene Synthese von Interleukin, einem Immun-Botenstoff, der Entzündungsreaktionen bremst. Zudem stärkt Vitamin D die Gesundheit von Knochen und Knorpeln. Dieser Nährstoff ist zwar in Pilzen und fettem Seefisch enthalten, kann dem Körper jedoch mit der Ernährung alleine nicht in ausreichenden Mengen zugeführt werden. Der Organismus produziert das Sonnenvitamin aus UV-Licht und Cholesterin selbst. Nur regelmäßige Bewegung an der frischen Luft macht die Synthese von optimal bioverfügbarem Vitamin D möglich.

8. Bewegung als wichtige Maßnahme gegen das Fortschreiten der Arthrose

Viele Patienten empfinden sportliche Betätigung und Arthrose als Widerspruch. Sanfte und regelmäßige körperliche Bewegung ist jedoch unentbehrlich, um den Verlauf der Erkrankung zu verzögern. Körperliche Aktivität verbessert die Durchblutung und damit verbunden die Nährstoffversorgung der Gelenkinnenhaut. Als sanfte Sportarten für Arthrose-Patienten eignen sich Wandern, Schwimmen, Nordic Walking und Wassergymnastik. Das sportliche Programm sollte jedoch vorher mit dem behandelnden Arzt besprochen werden.

9. Häufig gestellte Fragen

Was ist eine Arthrose?

Die Arthrose ist eine degenerative Erkrankung chronischen Verlaufs, die mit einer Zerstörung von Knorpelgewebe in den Gelenken einhergeht. Sie kann theoretisch in allen Gelenken des Körpers auftreten, betrifft jedoch meist jene, die durch ihre Lage besonderen Belastungen ausgesetzt sind.

Welche Gelenke können von Arthrose betroffen sein?

In den meisten Fällen tritt die Erkrankung in verschiedenen Fingergelenken, im Knie, im Schulter- oder Hüftgelenk auf.

Was ist der Unterschied zwischen Arthrose und Arthritis?

Die Arthrose entwickelt sich als Folge von altersbedingtem Verschleiß und ist mit einer bis zu einem gewissen Grad natürlichen Abnutzung von Knorpelmasse verbunden. Die Arthritis hingegen wird zu den Autoimmunerkrankungen gezählt und ist von chronisch-entzündlichen Prozessen gekennzeichnet.

Welche Symptome sind typisch?

Abhängig vom Krankheitsstadium leiden die Patienten an Belastungs- und Anlaufschmerzen von unterschiedlicher Intensität in den betroffenen Gelenken. Begleitet werden diese von Steifigkeit, Wetterfühligkeit und Schwellungen.

Wie wird die Arthrose behandelt?

Schmerzmittel, Cortison und verschiedene Substanzen zur Stärkung der Knorpelsubstanz reduzieren die Schmerzen und wirken Entzündungsprozessen entgegen. Bei fortgeschrittenem Krankheitsverlauf mit eingeschränkter Beweglichkeit kann ein operativer Eingriff in Erwägung gezogen werden.

Kann man Arthrose ganzheitlich behandeln?

Ganzheitliche Maßnahmen entfalten auf vielen Ebenen eine positive Wirkung. Dazu zählen Massagen, Wärme- und Kälteanwendungen, Strom und Schallwellen. Eine basenüberschüssige Ernährung mit hoher Nährstoffdichte fördert den Aufbau gesunder Knorpelmasse und kann den Krankheitsverlauf deutlich verzögern oder sogar aufhalten.

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Stechende Fußschmerzen sind meist auf einen Fersensporn zurückzuführen. Die knöcherne Gewebsveränderung selbst stellt keine Erkrankung dar, bedingt jedoch oft eine Entzündung des Sehnengewebes. Im Folgenden erfahren Sie, welche Behandlungsmaßnahmen eine Linderung oder sogar Heilung bewirken können.

Inhaltsverzeichnis

Fersensporn – Definition und medizinische Bezeichnung

Wie entwickelt sich ein Fersensporn?

Mögliche Auslöser und Risikofaktoren

Möglichkeiten der schulmedizinischen Behandlung von Fersensporn-Schmerzen

Nutzen und Risiken einer Fersensporn-Operation

Physikalische Therapiemöglichkeiten bei Fersensporn-Schmerzen

Anwendung der lokalen Vibrationstherapie bei Fersensporn-Schmerzen

Behandlung mit NOVAFON

Effektive Übungen zur Kräftigung der Fußmuskulatur

Bewährte Hausmittel zur Linderung von Fersensporn-Schmerzen

Wichtige Maßnahmen und Tipps gegen Fersensporn-Schmerzen

Häufig gestellte Fragen rund um das Thema Fersensporn

Fersensporn – Definition und medizinische Bezeichnung

Der Fersensporn beschreibt einen knöchernen, am unteren Fersenbein auftretenden Auswuchs, der ein dornartiges Aussehen aufweist. In der medizinischen Fachsprache ist für diese kalkhaltige Ausziehung der Begriff Kalkaneussporngebräuchlich. Er entwickelt sich in den meisten Fällen an jener Stelle des Fußgewölbes, an der Fersenknochen und Plantarfaszie miteinander verbunden sind. Der Auswuchs wird nur wenige Millimeter lang und ist von außen nicht zu erkennen. Lediglich eine Röntgenuntersuchung gibt Aufschluss darüber, ob ein Fersensporn vorliegt. Da er jedoch häufig keine Beschwerden verursacht, bleibt er in vielen Fällen über einen langen Zeitraum hin unbemerkt. Bei geschätzten fünfzehn bis zwanzig Prozent aller Erwachsenen bildet sich im Laufe des Lebens ein Fersensporn heraus. Nur etwa der Hälfte leidet an den charakteristischen Schmerzen, die mit dieser knöchernen Gewebeveränderung einhergehen.

Wie entwickelt sich ein Fersensporn?

Ein Fersensporn entsteht immer als Folge von Mikroverletzungen im Gewebe von Muskelsehnen im Bereich der Ferse und tritt meist an der Sehnenplatte unter dem Fuß auf. Die Verletzungen entstehen durch eine über Jahre andauernde Überbelastung oder erhöhte Spannung der Muskelfasern in der betroffenen Körperregion. Der Organismus reagiert auf die winzigen Einrisse zunächst, indem er versucht, diese durch die Einlagerung von Kalk beziehungsweise Knochenmaterial zu reparieren. Dauert die übermäßige Belastung der Fersen weiter an, bildet sich an dieser Stelle allmählich ein aus Knochenmaterial bestehendes Gewächs. Durch die ständige Reizung, die der dornartige Knochenauswuchs auf das umliegende Weichgewebe ausübt, kommt es schließlich zu einer Entzündungsreaktion. Das Knochengewächs selbst verursacht keinerlei Beschwerden. Erst wenn sich der Entzündungsherd auf das umliegende Gewebe der Sehnen ausgeweitet hat und eine sogenannte Plantarfasziitis bedingt, nehmen die Betoffenen die charakteristischen Schmerzen wahr.

Mögliche Auslöser und Risikofaktoren

Die einem Fersensporn zugrundeliegenden Muskelrisse können vielfältige Ursachen haben. In vielen Fällen entstehen Sie als Folge einer langfristigen Fehlbelastung im Rahmen des sportlichen Trainings. Vor allem bei Menschen, die vor und nach der sportlichen Aktivität keine Dehnungsübungen durchführen, leiden häufig unter Fersenschmerzen. Regelmäßiges Laufen auf einem harten Untergrund wie asphaltierten Straßen erhöht das Risiko für einen Fersensporn in besonders hohem Maße. Dies gilt auch für das häufige Tragen von engen Schuhen mit dünnen, kaum dämpfenden oder unzureichend stützenden Sohlen. Langes tägliches Stehen und Arbeiten, die mit einer schweren körperlichen Belastung einhergehen, begünstigen die Entwicklung der knochenartigen Gewebeveränderung ebenfalls. Auch starkes Übergewicht bewirkt unter anderem eine andauernde Überbelastung der Muskulatur und Sehnen der Füße. In den meisten Fällen entwickelt sich die weit verbreitete plantare oder „untere“ Form des Fersensporns durch ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren. Die Schmerzen treten in der Regel im fünften und sechsten Lebensjahrzehnt erstmals auf. Dies liegt daran, dass die stoßdämpfenden Fettpolster unterhalb der Ferse, die die Druckeinwirkung auf das Fersenbein dämpfen, mit zunehmendem Alter allmählich abnehmen.

Nicht immer bildet sich ein Fersensporn ausschließlich durch eine Fehlbelastung der Fersenmuskulatur. Es kommt vor, dass eine Muskelschwäche oder eine im Bereich der Ferse verkürzte Muskulatur die Entstehung der Mikroverletzungen begünstigt. Auch mit Sehnenschwächen einhergehende Fehlstellungen der Füße wie etwa ein unbehandelter und bis ins Erwachsenenalter bestehender Knick-Senkfuß oder Plattfuß kommen als Ursachen eines Fersensporns in Betracht. Solche erblich bedingten Fehlstellungen liegen der Entstehung einer Haglund-Exotose, der weitaus selteneren Form des Fersensporns, zugrunde. Dabei handelt es sich um den sogenannten „oberen“ Fersensporn, der als knöchernes Überbein am Ansatz des Fersenbeins der Achillessehen deutlich erkennbar ist. Auch die Entstehung dieser Ausprägung wird durch das Tragen von schlecht sitzendem oder nicht stützendem Schuhwerk und übermäßiges Training begünstigt.

Möglichkeiten der schulmedizinischen Behandlung von Fersenschmerzen

Eine rechtzeitige Behandlung der Beschwerden, die mit einem Fersensporn einhergehen, ist nicht nur in Hinblick auf das Wohlbefinden der Patienten bedeutsam. Zu Beginn der Entzündung ist ein meist starkes Stechen zu spüren, später wird jede Bewegung der Füße von dumpfen Schmerzen begleitet. Die Patienten reagieren darauf häufig instinktiv mit einseitigen Schonhaltungen beim Gehen, die zu weiteren Schmerzsyndromen und Fußfehlstellungen führen können.

Die schulmedizinischen Behandlungsansätze konzentrieren sich auf die Gabe von Arzneistoffen, die schmerzstillende und entzündungshemmende Eigenschaften entfalten. Durch eine ärztlich verordnete medikamentöse Therapie lassen die starken Schmerzen in der Regel innerhalb weniger Tage nach. Arzneistoffe erster Wahl sind Präparate, die den Antiphlogistika zugeordnet werden. Als besonders wirksam erweisen sich Voltaren und Ibuprofen, da diese auch die Entzündungsprozesse rasch zum Abklingen bringen. In ausgeprägten Fällen müssen die schmerzlindernden Medikamente über einen längeren Zeitraum angewendet werden. Der behandelnde Arzt wird dann zusätzlich einen Magenschutz verschreiben. Darüber hinaus stehen in der Schulmedizin verschiedene, mit kühlenden und schmerzlindernden Wirkstoffen angereicherte Gels und Salben zur Verfügung. Werden diese regelmäßig auf die betroffene Stelle aufgetragen, erhöhen sie die positiven Eigenschaften der Schmerzmittel und beschleunigen den Behandlungserfolg. Leidet der Patient unter besonders hartnäckigen Schmerzen, kann der Einsatz von Kortison und Betäubungsmitteln in Erwägung gezogen werden. Der Arzt wird solche Arzneistoffe direkt in das entzündete Gewebe injizieren. Dort entfalten diese eine sofortige Wirkung. Allerdings eignen sich solche Medikamente aufgrund der unangenehmen und mitunter gesundheitsschädigenden Nebenwirkungen nicht für eine Dauertherapie. Kortisonspritzen dürfen auch deshalb nur sparsam zum Einsatz kommen, da sie die Beschaffenheit des Zellgewebes verändern und zum Abbau wichtiger Fettdepots führen. Unter dem Einfluss des Kortison werden Sehnen dadurch zunehmend spröde.

Unterstützend kommen in der konservativen Behandlung auch Fersenkissen zum Einsatz. Sie sind aus stoßdämpfenden Materialien wie Gel oder Silikon gefertigt und umgeben den Fersensporn mit einer Aussparung. Diese führt zu einer Entlastung des Sehnenansatzes, wodurch die Schmerzen nachlassen und die Entzündung allmählich zurückgeht. Wird eine Haglundferse diagnostiziert, muss die schulmedizinische Behandlung auch unbedingt die Korrektur der angeborenen Fußfehlstellung durch spezielle orthopädische Schuheinlagen beinhalten.

Nutzen und Risiken einer Fersensporn-Operation

Es kommt vor, dass ein Fersensporn mit so starken Schmerzen einhergeht, dass die Betroffenen in ihrer Bewegungsfähigkeit erheblich eingeschränkt sind. In solchen Fällen kann der Arzt einen operativen Eingriff unter Vollnarkose vorschlagen. Die Operation hat zum Ziel, die Druckeinwirkung auf die Sehne, die die Schmerzen bei einem Fersensporn verstärkt, zu reduzieren. Eine Lockerung erfolgt durch das Abtrennen eines Teils der betroffenen Sehne von der Sehnenplatte. Gleichzeitig werden die Kalkablagerungen chirurgisch entfernt. Ein solcher Schnitt geht mit irreparablen Schädigungen von Sehnengewebe, oft auch von Nervenfasern einher. In seltenen Fällen kann eine Fersensporn-Operation auch die Entstehung eines Senkfußes begünstigen. Die Phase der Regeneration und Nachbehandlung kann mehrere Monate in Anspruch nehmen. Eine Operation sollte bei einem Fersensporn daher nur in Ausnahmefällen in Erwägung gezogen werden. Die meisten Orthopäden nehmen heute zunächst verschiedene Therapiemöglichkeiten in Anspruch, die bei vielen Patienten auch ohne einen operativen Eingriff beachtliche Heilungserfolge erzielen.

Physikalische Therapiemöglichkeiten bei Fersensporn-Schmerzen

Physiotherapeuten und Heilpraktiker setzen in der Behandlung von Fersensporn-Schmerzen neben Krankengymnastik auf verschiedene physikalische Maßnahmen, die die Auflösung und den Abtransport der Kalkablagerungen und Entzündungssekrete bewirken. In diesem Zusammenhang haben sich vor allem die Stoßwellenbehandlung und die Röntgenreizbestrahlung oder Orthovoltbestrahlung als sanfte Behandlungsansätze bei einem Fersensporn erfolgreich bewährt. Bei der Stoßwellentherapie wirken stark gebündelte und den Schallwellen ähnelnde Druckwellen direkt auf das erkrankte Gewebe ein. Sie regen die Bildung von Zytokinen an und beschleunigen dadurch Regenerationsprozesse in den Zellen, die eine schnellere Heilung bewirken. Im Jahr 2016 veröffentliche das IQWiG (Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen) einen Vorbericht über die nachhaltig schmerzreduzierende Wirkung der Stoßwellentherapie im Rahmen einer Fersensporn-Behandlung. Eine lokale Betäubung vor jeder Sitzung ist notwendig, da die Behandlung schmerzhaft sein kann. Die Röntgenreiztherapie, die eine Reduktion der Entzündung bewirkt, geht hingegen nicht mit Schmerzen während der Behandlungssitzungen einher und mit einem geringeren Zeitaufwand verbunden. In einer von Wissenschaftlern des Franziskus Hospitals in Bielefeld durchgeführten Studie an Fersensporn-Patienten konnte die Effektivität der Röntgenreiztherapie betätigt werden. Diese Behandlungsmethode birgt jedoch den Nachteil einer gewissen Strahlenbelastung in sich und sollte daher nicht bei Patienten unter vierzig Jahren zur Anwendung kommen.

Fersenschmerzen können auch im Rahmen der Transkutanen Elektrischen Nervenstimulation, kurz TENS, wirksam therapiert werden. Dabei handelt es sich um eine Form der Reizstromtherapie. Die Impulse zweier Elektroden, die direkt auf die betroffenen Stellen geheftet werden, blockieren die Weiterleitung von Schmerzimpulsen an das Gehirn und sorgen dadurch für eine reduzierte Schmerzempfindung. Eine weitere Möglichkeit, Fersensporn-Schmerzen zu behandeln, bietet die pulsierende Magnetfeldtherapie. Diese Methode basiert auf der Wirkung dünner microchipgesteuerter Auflagen, die pulsierende Magnetimpulse aussenden. Diese stimulieren ebenfalls die Zellregeneration und bewirken dadurch, dass entzündungsbedingte Schwellungen und Schmerzen nachlassen.

Anwendung der lokalen Vibrationstherapie bei Fersensporn-Schmerzen

Zur Stärkung der Fußmuskulatur und Linderung von Fersenschmerzen wenden viele Physiotherapeuten und Heilpraktiker auch die lokale Vibrationstherapie als unterstützendes Hilfsmittel erfolgreich an. Dabei werden mechanische Vibrationen mehrere Zentimeter tief ins weiche Gewebe geleitet. Die von Schallwellengeräten ausgesendeten Vibrationen treffen auf einen entspannten Muskel und bewirken dessen Kontraktion. Dies hat direkte positive Auswirkungen auf das Kraftpotenzial und die Spannung der Muskelfasern des behandelten Bereichs. Gleichzeitig wird das Gewebe der Muskulatur und Sehnen besser durchblutet. Ein erhöhter Blutfluss bedeutet, dass der Zellstoffwechsel angeregt und dadurch wichtige Reparaturmechanismen in Gang gesetzt werden. Die lokale Vibrationstherapie wirkt zudem entspannend und entfaltet schmerzlindernde Eigenschaften ähnlich wie die TENS Therapie. Mit Novafon Schallwellengeräten lassen sich die Schmerzen, die durch einen Fersensporn ausgelöst werden, auch problemlos zuhause auf sanfte und nicht-invasive Weise therapieren.

 Behandlung der Ferse mit dem NOVAFON

Das NOVAFON kann zur Spannungsregulierung und zur Behandlung der Schmerzpunkte der Fußmuskulatur eingesetzt werden. Die Behandlung mit dem NOVAFON dauert insgesamt 10–15 Minuten je Seite und kann bis zu zweimal täglich wiederholt werden.

Effektive Übungen zur Kräftigung der Fußmuskulatur

Gestärkte Muskeln und Sehnen sind deutlich weniger anfällig für kleine Verletzungen und halten Belastungen durch Sport oder berufliche Tätigkeiten besser stand. Daher ist es für Menschen, die berufsbedingt oder aufgrund bestimmter Lebensgewohnheiten einem hohen Risiko für Fersensporn-Schmerzen ausgesetzt sind, besonders wichtig, regelmäßig verschiedene Übungen zur Kräftigung und Dehnung der Fußmuskeln durchzuführen. Diese werden von den behandelnden Orthopäden auch bei bereits ausgeprägten Beschwerden empfohlen, um die Schmerzen zu lindern und die Bewegungsfähigkeit wieder zu erhöhen. Gezielte Übungen bewirken eine verbesserte Durchblutung, stimulieren den Zellstoffwechsel und tragen maßgeblich zur Heilung bei.

Ganz gleich, ob zur Vorbeugung der Bildung eines Fersensporns oder bei bereits manifestierten Schmerzen – diese drei effektiven Übungen für zu Hause können Sie problemlos in Ihren Alltag integrieren. Bei konsequenter täglicher Durchführung über einige Monate ist mit einer deutlichen Schmerzreduktion und in vielen Fällen sogar mit einer Ausheilung der Entzündung zu rechnen. Wichtig ist, die drei hier vorgestellten Übungen zu kombinieren, um die gesamte Fuß- und Wadenmuskulatur nachhaltig zu kräftigen. Dabei gilt: die Übungen sollten ein Dehnungsgefühl hervorrufen, jedoch keinesfalls Schmerzen bereiten.

ÜBUNG 1: DEHNUNGSÜBUNG FÜR DIE PLANTARFASZIE UND FUSSSOHL

Kreuzen Sie zunächst den Knöchel des betroffenen Fußes über das gegenüberliegende Knie. Fassen Sie nun die Zehen mit der Hand und ziehen Sie diese nach oben. Wenn Sie im Gewölbe Ihres Fußes eine Dehnung spüren, halten Sie die Position zehn Sekunden lang, bevor Sie sie lösen. Für einen optimalen Dehnungseffekt sollten Sie diese Übung mindestens zehnmal wiederholen. Sie ist auch ideal geeignet, um Fersensporn-Schmerzen am Morgen zu lindern. Führen Sie sie dazu noch im Bett sitzend durch, bevor Sie aufstehen.

ÜBUNG 2: ÜBUNG ZUM DEHNEN DER ACHILLESSEHNE UND WADENMUSKULATUR

Um die Wadenmuskeln effektiv zu stärken, stellen Sie sich mit parallel nach vorne zeigenden Füßen und ausgestreckten Armen vor eine Stuhllehne oder eine Wand. Mit dem schmerzhaften Bein machen Sie nun einen Schritt nach hinten, wobei der Fuß gestreckt bleibt. Indem Sie Ihr Körpergewicht langsam nach vorne verlagern, spüren Sie eine Dehnung in der Achillessehne und den Wadenmuskeln Ihres hinteren Beines. Achten Sie während der Bewegung nach vorne darauf, dass die Fersen immer den Boden berühren und sich die Füße nicht nach außen drehen. Diese Übung sollten Sie drei bis sechs Mal pro Tag durchführen.

ÜBUNG 3: EINFACHE TREPPENÜBUNG FÜR EINE VERBESSERTE DURCHBLUTUNG DER FERSE

Die folgende Übung können Sie über den Tag verteilt immer wieder ohne großen Aufwand durchführen, wenn Sie sich bei einer Treppe befinden. Stellen Sie sich dazu mit Ihren Zehen auf eine Stufe. Die Fersen sollten dabei überstehen. Halten Sie sich am Geländer fest und senken Sie die Fersen nun langsam nach unten. Wenn Sie ein leichtes Ziehen verspüren, halten Sie diese Position etwa zwanzig bis dreißig Sekunden lang. Wiederholen Sie diese Übung zehn Mal.

Bewährte Hausmittel zur Linderung von Fersensporn-Schmerzen

Die Anwendung verschiedener Hausmittel kann den Erfolg der ärztlichen Behandlung unterstützen, indem sie Schmerzen reduziert und den Abtransport der Kalkablagerungen beschleunigt. Insbesondere Apfelessig hat sich in der natürlichen Behandlung der Schmerzen bewährt, da er das im Fersensporn enthaltene Calcium bindet. Es empfiehlt sich die äußere Anwendung durch mehrmals täglich durchgeführte Fußbäder oder Umschläge. Auch innerlich kann Apfelessig seine Wirkung entfalten. Trinken Sie über mehrere Wochen jeden Morgen ein Glas warmes Wasser mit einem Esslöffel Apfelessig, um die Schmerzen zu lindern.

Auch erwärmtes Kokosöl kann helfen, die Beschwerden zu lindern. Tragen Sie es abends vor dem Schlafengehen auf die betroffene Stelle auf. Auch tagsüber sollten Sie die Anwendung wiederholen, um die Entzündung zu reduzieren.Quarkumschläge und Kohlwickel tragen ebenfalls dazu bei, die Entzündung zu mindern und die Durchblutung zu verbessern. Vielen Fersensporn-Patienten kommt auch die stark entzündungshemmende Wirkung von Kurkuma zugute. Trinken Sie täglich eine Tasse Pflanzenmilch mit einem Teelöffel Kurkuma-Gewürz. Die Beigabe von etwas schwarzem Pfeffer erhöht die Fähigkeit des Darms, das entzündungshemmende Curcumin zu absorbieren.

Wichtige Maßnahmen und Tipps gegen Fersensporn-Schmerzen

Patienten können auch einiges dazu beitragen, um die Regeneration des geschädigten Gewebes zu fördern und einer weiteren Reizung der Sehne vorzubeugen. Geeignetem Schuhwerk mit einer gut stützenden und weichen Sohle sowie täglich getragenen Fersenkissen kommt eine besonders wichtige Rolle zu. Ideal sind Schuhe mit breiten Absätzen, die zwischen zwei und vier Zentimeter hoch sind. Verzichten Sie auf dünn besohlte Sandalen, Ballerinas und Turnschuhe sowie Badeschlappen oder Flip-Flops. Auch eine konsequente Schonung der Füße ist bei Fersensporn-Schmerzen unbedingt notwendig. Bei akuten Schmerzen sollten Sie alle Tätigkeiten und Sportarten, die die Füße belasten, ebenso meiden wie langes Stehen. Führen Sie gegebenenfalls eine Ernährungsumstellung durch, um Übergewicht zu reduzieren und dadurch eine dauerhafte Überbelastung der Füße zu vermeiden. Integrieren Sie Lebensmittel mit einem hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren und Antioxidantien in Ihren täglichen Speiseplan, denn diese Nährstoffe hemmen Entzündungsprozesse und fördern eine intakte Zellregeneration.

Häufig gestellte Fragen rund um das Thema Fersensporn

Fersensporn – Was ist das?

Ein Fersensporn ist ein dornartiger Fortsatz am Fersenbein, der durch Kalkablagerungen entsteht.

Welche Beschwerden verursacht ein Fersensporn?

Der Fersensporn selbst verursacht keine Beschwerden. Erst wenn es durch eine dauerhafte Belastung der Fersen zu einer Entzündung der umliegenden Sehnen kommt, leiden die Betroffenen unter Schmerzen.

Wodurch entsteht ein Fersensporn?

Durch Überbelastung oder Fußfehlstellungen bedingte Mikroverletzungen in Muskeln oder Sehnen des Fersenbereichs haben zur Folge, dass der Körper Kalk einlagert. Aus den Kalkansammlungen bildet sich allmählich ein knöcherner dornartiger Auswuchs.

Wie kann ich einem Fersensporn vorbeugen?

Das Tragen von gut sitzendem, nicht zu engem oder flachem Schuhwerk und das Vermeiden einer Überbelastung der Füße durch zu intensives Training, Übergewicht oder tägliches langes Stehen sind wichtige Vorbeugungsmaßnahmen.

Muss ein Fersensporn operiert werden?

Nur in Ausnahmefällen wird der Arzt eine Operation vorschlagen. In der Regel kann ein Fersensporn durch Schmerzmittel, Fersenkissen und physikalische Therapiemethoden wirksam behandelt werden.

Was kann ich selbst gegen Fersensporn-Schmerzen tun?

Übungen zur Dehnung und Kräftigung der Muskeln der Ferse, des Fußgewölbes und der Waden beeinflussen den Behandlungserfolg maßgeblich. Ergänzend können Behandlungen mit Apfelessig, Einreibungen mit Kokosöl sowie Quarkumschläge oder Kohlwickel eingesetzt werden, um die Schmerzen und Entzündung zu lindern.

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Starke Schmerzen, die sich über den unteren Rückenbereich ziehen, sind typische Symptome des sogenannten Iliosakralgelenk-Syndroms. Die Beschwerden sind auf eine Blockade dieses Gelenks zurückzuführen und können vielfältige Ursachen haben. Lesen Sie im Folgenden, wodurch Iliosakralgelenk-Schmerzen entstehen und welche Behandlungsmöglichkeiten zu deren Linderung zur Verfügung stehen.

Das Iliosakralgelenk: Aufgabe und Lokalisation

Das auf der rechten und linken Körperhälfte gelegene Iliosakralgelenk, auch unter den Bezeichnungen ISG, Kreuzdarmbeingelenk oder schlicht Sakralgelenk bekannt, verbindet die untere Wirbelsäule mit dem Becken. Damit schafft es eine Brücke zwischen dem Oberkörper und den Beinen. Aus diesem Grund beeinflusst das Iliosakralgelenk maßgeblich die Stabilität des gesamten Bewegungsapparats. Gleichzeitig gilt es aufgrund seiner festen Verankerung als das unbeweglichste Gelenk im gesamten Körper.

Iliosakralgelenk-Schmerzen: Ursachen und Auslöser

Obwohl das Iliosakralgelenk kaum Bewegungsspielraum besitzt, kann es als Folge von Kraft- und Gewalteinwirkungen oder durch eine Fehlhaltung geringfügig verschoben werden. Dadurch kommt es zu einer Blockade desselben, die starke Rückenschmerzen bedingt. Genau betrachtet handelt es sich bei einer solchen Blockade um eine Verschiebung der seitlichen Gelenksflächen im Bereich des Beckens. Dies führt zu einer vorübergehenden Störung der reibungslosen Kraftübertragung vom Rumpf auf die Beine. Da das Iliosakralgelenk steif und fest ist, überträgt sich die mit einer Blockade einhergehende Belastung auf die benachbarten Bänder und Muskelfasern. Als Folge kommt es zu Verspannungen und Muskelzerrungen, die die für das ISG-Syndrom typischen Rückenschmerzen bedingen.

Eine Iliosakralgelenk-Blockade kann durch verschiedene Faktoren ausgelöst werden. In den meisten Fällen entwickelt sich ein ISG-Syndrom durch eine Überbelastung der Muskulatur als Folge von falschem Training oder berufsbedingten Fehlhaltungen – vor allem durch ununterbrochene Schreibtischarbeit oder wiederholte einseitige Bewegungen. Auch Stürze und Unfälle, die mit Verrenkungen oder Knochenbrüchen einhergehen, bewirken häufig eine Verschiebung des Kreuzdarmbeingelenks. Ebenso ist es möglich, dass eine Blockade durch abrupte Bewegungen entsteht, wie etwa durch einen Schritt ins Leere oder falsche und schnelle Bewegungen beim Heben von schweren Lasten.

Als Ursache von Iliosakralgelenk-Schmerzen kommt auch eine Beinlängendifferenz in Betracht. Unterschiedlich lange Beine bedingen einen chronischen Beckenschiefstand, der zu einer Verschiebung der Gelenksflächen führt. Wissenschaftler vermuten, dass Bindegewebsschwächen beziehungsweise eine Lockerung von Bändern und Knorpelgewebe in dem betreffenden Bereich an der Entstehung von Iliosakralgelenk-Schmerzen ebenfalls ursächlich beteiligt sind. Dafür spricht die Tatsache, dass viele Frauen nach einer Schwangerschaft und Geburt an einem ISG-Syndrom leiden, da die Schwangerschaftshormone unter anderem auch eine Lockerung der die Gelenke umgebenden Bänder bewirken.

Auch verschiedene Krankheiten, die zu chronischen Entzündungen des Bewegungsapparats führen, können als Begleitsymptom Schmerzen im Bereich des Iliosakralgelenks hervorrufen. Vor allem Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, wie Mobus Bechterew und verschiedene Formen der Arthritis, gehen häufig mit Iliosakralgelenk-Schmerzen einher. Seltener ist ein ISG-Syndrom auf eine Infektion oder eine Tumorerkrankung zurückzuführen.

Symptome eines ISG-Syndroms

Ein ISG-Syndrom äußert sich in ziehenden Schmerzen, die im unteren Rücken und in den meisten Fällen einseitig auftreten und mehrere Wochen andauern können. Typischerweise klagen die Betroffenen über Ruheschmerzen. Dies bedeutet, dass sich die Beschwerden vor allem beim Sitzen und in Liegepositionen, aber auch durch längeres Stehen bemerkbar machen. Die Schmerzen ähneln jenen, die mit einem Bandscheibenvorfall einhergehen. Sie können im gesamten Hüftbereich zu spüren sein und strahlen häufig in das Gesäß, die Leiste und den Unterleib, mitunter sogar in die Beine und Füße aus.

Nach dem morgendlichen Aufstehen leiden viele Patienten unter besonders starken Iliosakralgelenk-Schmerzen, die jedoch durch etwas Bewegung allmählich nachlassen. Allerdings nehmen sie im Laufe des Tages durch körperliche Belastung wieder an Intensität zu. Durch die Beschwerden leiden die Betroffenen unter erheblichen Bewegungseinschränkungen. Viele Patienten nehmen als Folge Schonhaltungen ein, die durch eine einseitige Belastung weitere Muskelverspannungen in anderen Körperbereichen auslösen können.

Behandlungsmöglichkeiten bei Iliosakralgelenk-Schmerzen

Der Erfolg der Therapie eines ISG-Syndroms hängt maßgeblich von einer präzisen Diagnose ab. Der behandelnde Orthopäde wird zunächst genaue Untersuchungen der Wirbelsäule und des Beckens einleiten und verschiedene Bewegungstests durchführen, um die genauen Ursache der Schmerzen zu definieren. Die Behandlung richtet sich nach den Auslösern der Blockade. Liegt den Iliosakralgelenk-Schmerzen eine Erkrankung wie ein Mobus Bechterew, eine Arthrose oder Infektion zugrunde, muss diese gezielt behandelt werden. Dies gilt auch für Knochenbrüche oder chronische Fehlstellungen von Wirbelsäule oder Becken.

Ist das ISG-Syndrom auf eine Fehl- oder Überbelastung zurückzuführen, kommen in der Schulmedizin verschiedene Schmerzmittel zum Einsatz, um die akuten Beschwerden zu lindern. Präparate mit den Wirkstoffen Diclofenac und Ibuprofen gelten als die Arzneimittel erster Wahl. In der Regel klingen die Schmerzen durch die Gabe solcher Medikamente bereits nach wenigen Tagen ab. In schweren Fällen muss eine medikamentöse Therapie bis zu zwei Wochen lang durchgeführt werden, um eine deutliche Besserung der Beschwerden zu erzielen. Der behandelnde Arzt kann bei starken Schmerzen auch das Einspritzen von Kortison oder eines Lokalanästhetikums direkt in das betroffene Gelenk vorschlagen. Nur in seltenen Fällen wird ein chirurgischer Eingriff notwendig. Im Rahmen einer Operation kann der Chirurg zur Versteifung des betroffenen Gelenks Titanstäbe einsetzen, die allmählich mit dem umliegenden Knochengewebe verwachsen und die Bewegung des Gelenks reduzieren. Gleichzeitig werden die überreizten Nerven ausgeschaltet, um einen vollständigen Rückgang der Schmerzen zu bewirken.

Klingen die Beschwerden durch schulmedizinische Maßnahmen nicht ab, ist eine physiotherapeutische Behandlung unbedingt empfehlenswert. Im Rahmen einer manuellen Therapie oder einer Bewegungstherapie werden die Blockade gelöst und die Muskulatur des Beckens wieder stabilisiert und gezielt aufgebaut. Krankengymnastik trägt wesentlich dazu bei, die Muskeln zu kräftigen und das erneute Auftreten eines Iliosakralgelenk-Syndroms zu verhindern. Physiotherapeutische Maßnahmen zielen zudem darauf ab, die Beckenachse wieder geradezustellen, um die Belastung des ISG zu reduzieren und die Blockade zu lösen. Dies kann durch eine gezielte Dehnung der Hüftbeuge-Muskulatur bewirkt werden.

Was können die Betroffenen selbst tun?

Neben Schmerzmitteln und physiotherapeutischen Behandlungsansätzen können auch die Patienten den Verlauf eines ISG-Syndroms aktiv positiv beeinflussen. Um die Iliosakralgelenk-Schmerzen zu lindern, haben sich Wärmeanwendungen besonders erfolgreich bewährt. Die Einwirkung einer Rotlichtlampe, eines Heizkissens oder einer Wärmeflasche lockert die Muskulatur und entfaltet dadurch schmerzlindernde Eigenschaften. Wichtig ist, im Alltag darauf zu achten, einseitige Körperhaltungen, Überbelastungen und abrupte Bewegungen möglichst zu vermeiden. Regelmäßig durchgeführte sanfte Sportarten lockern die Muskulatur und aktivieren die Gelenke. Mit Yoga, Pilates oder verschiedenen Übungen des Core-Trainings können das Iliosakralgelenk gezielt mobilisiert und die gesamte Muskulatur des Rücken- und Beckenbereichs gestärkt werden.

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Menschen, die unter einer Apraxie leiden, sind nicht in der Lage, motorische Aufgaben sinngemäß auszuführen. Die Betroffenen benötigen dadurch bei vielen Alltagsaktivitäten Unterstützung. Eine gezielte Therapie kann die Lebensqualität der Patienten jedoch deutlich verbessern. Im Folgenden erfahren Sie, welche Ursachen einer Apraxie zugrunde liegen, welche Beschwerden mit dieser Störung verbunden sind und welche Behandlungsansätze Erfolg zeigen.

Was versteht man unter einer Apraxie?

Der Begriff Apraxie bezeichnet eine durch Erkrankung oder Verletzung des Gehirns ausgelöste neurologische Störung. Das Wort stammt aus dem Griechischen und bedeutet übersetzt „Untätigkeit“. Dies bezieht sich auf das Unvermögen der Betroffenen, einmal erlernte Bewegungsabläufe und Handlungen auszuführen. Bei der Erkrankung handelt es sich allerdings nicht um eine motorische Störung im eigentlichen Sinne. Vielmehr liegt der Apraxie eine konzeptuelle, das heißt, durch eine fehlerhafte Organisation von bestimmten Bewegungen und Handlungen geprägte Störung zugrunde. Oft tritt eine Apraxie zusammen mit einer Aphasie auf, die mit Einschränkungen der Sprachfähigkeiten einhergeht. Dies ist darauf zurückzuführen, dass beide Störungen durch Schädigungen von Gewebe in der linken Gehirnhälfte entstehen. Verlauf und Schweregrad der beiden Erkrankungen variieren in solchen Fällen jedoch unabhängig voneinander.

Mögliche Ursachen und Auslöser

Ursachen der Störung sind immer Schädigungen im Gehirn. In den meisten Fällen ist das Gewebe in den Parietallappen betroffen oder die Schädigung in jenen Projektionsbahnen zu lokalisieren, in denen die Erinnerungen an im Laufe des Lebens erlernte Bewegungsmuster enthalten sind. Seltener liegt die Ursache der Erkrankung in einer Schädigung im Bereich des prämotorischen Kortex oder eines anderen Teils des Frontallappens.

Als Auslöser kommen Traumata ebenso in Betracht wie Hirntumore oder degenerative Prozesse im Rahmen von Demenzerkrankungen wie Morbus Alzheimer oder der Pick-Krankheit. Häufig tritt eine Apraxie als Folge eines Schlaganfalls oder Apoplex auf. Eine Multiple Sklerose oder eine entzündliche Erkrankung des Gehirns wie beispielsweise eine Enzephalitis kann ebenfalls zu Einschränkungen der Organisation von Bewegungsabläufen führen. Es ist auch möglich, dass sich die Störung aufgrund eines langfristigen und schweren Alkoholmissbrauchs entwickelt.

Symptome und Beschwerden einer Apraxie

Abhängig von den Symptomen unterscheiden Neurologen mit der ideomotorischen und der ideatorischen  Apraxietraditionell zwischen zwei Arten. Anhand der Lokalisation der Symptomatik werden weitere Formen wie etwa die Gangapraxie oder die konstruktive  Apraxie definiert, wobei solche Begriffe in Fachkreisen nicht einheitlich genutzt werden. Die häufigere Ausprägung ist die ideomotorische  Apraxie. Die Patienten, die unter dieser Art der Störung leiden, sind nicht in der Lage, einfache alltägliche Bewegungen einzelner Körperbereiche auf Aufforderung oder als Imitation durchzuführen. Hände und Arme können ebenso betroffen sein wie Füße und Beine oder das Gesicht. Typisch für die Störung ist, dass sich die Symptome in beiden Körperhälften bemerkbar machen. Eine ideomotorische Apraxie in den Armen und Händen führt beispielsweise dazu, dass der Patient nach Aufforderung nicht fähig ist, eine Faust zu bilden, zu winken oder andere Gesten zu zeigen. Im Gesicht macht sich die Störung durch ein Unvermögen bemerkbar, die Nase zu rümpfen, die Zunge herauszustrecken, die Wangen aufzublasen oder zu zwinkern.

Die seltenere ideatorische Apraxie führt im Alltag zu erheblichen Einschränkungen. Die Betroffenen sind nicht mehr in der Lage, differenzierte Handlungen eines Bewegungsentwurfes, auch Ideation genannt, korrekt aneinanderzureihen. Dadurch kommt es bei alltäglichen Tätigkeiten zu entstellten Bewegungsmustern und falschen Abläufen, die von ständigen Wiederholungen einzelner Handlungen oder dem Abbruch von Aktionen geprägt sind. Diese Einschränkungen können einfache Fähigkeiten wie das Spitzen eines Bleistiftes oder das Falten von Papier ebenso betreffen wie Tätigkeiten, die mehrere aneinandergereihte Handlungen erfordern, wie Kaffeekochen oder andere Arbeiten im Haushalt, An- und Ausziehen, Körperpflege oder das Verfassen und Kuvertieren eines Schriftstücks. Da ein reibungsloser Alltag eine Fülle an verschiedenen Bewegungsabläufen verlangt, ergeben sich für Menschen mit  Apraxie naturgemäß weitreichende, viele Lebensbereiche betreffende Einschränkungen.

Charakteristisch für eine Apraxie ist, dass die Patienten grundsätzlich über intakte sensorische und motorische Fähigkeiten verfügen und sich ihrer Defizite oft nicht oder nur teilweise bewusst sind. Das Vorliegen der Erkrankung bedeutet nicht, dass alle Handlungen, ob Bewegungen oder komplexere Tätigkeiten, inkorrekt ausgeführt werden. Die Betroffenen reihen manche Bewegungsabläufe richtig aneinander, während andere unvollständig oder ansatzweise bleiben oder durch andere Muster ersetzt werden. In keinem Fall ist die Erkrankung durch motorische Schwächen, Ungeschicklichkeit, Bewusstseinsstörungen oder gar fehlende Motivation gekennzeichnet.

Behandlungsansätze zur Verbesserung der Lebenssituation

Die Therapie von Patienten mit Apraxie richtet sich nach den Ursachen und der Ausprägung der Erkrankung sowie den damit verbundenen Beschwerden. Damit die Behandlung den gewünschten Erfolg zeigt, sind umfassende neuropsychologische Tests sowie Untersuchungen notwendig, um die genauen Einschränkungen von Gesten und Bewegungsabläufen zu definieren. Dazu wird der behandelnde Arzt den Patienten zunächst ersuchen, alltägliche Aufgaben und Handlungen direkt am Krankenbett oder im Klinikalltag durchzuführen. Anhand jener Handlungen, die auffällig sind und auf das Vorliegen einer Apraxie hindeuten, werden die Ausprägung und der Schweregrad diagnostiziert und eine entsprechende Therapie eingeleitet.

Durch eine an die individuellen Fähigkeiten und Einschränkungen angepasste supportive physio- und ergotherapeutische Behandlung ist es möglich, die gestischen Fähigkeiten und Bewegungsmuster von Menschen mit Apraxie bis zu einem gewissen Grad zu verbessern. Dabei spielt die Alltagsrelevanz eine zentrale Rolle, das heißt, die therapeutischen Maßnahmen sollten sich auf jene Handlungen konzentrieren, die für die Bedürfnisse des Patienten tatsächlich von Bedeutung sind. Grundvoraussetzung ist in jedem Fall ein geduldiger, freundlicher und persönlicher Umgang der behandelnden Therapeuten, um das Selbstwertgefühl und die Motivation des Patienten zu stärken. Nicht korrekt durchgeführte Handlungsabläufe werden im Rahmen der Therapieeinheiten in ihre Einzelschritte zerlegt, damit diese gezielt trainiert werden können. So erarbeitet der Therapeut mit seinem Patienten einzelne Handlungen wie das Aufschrauben der Zahnpastatube, das Ergreifen der Zahnbürste, den Druck auf die Tube, das korrekte zielgerichtete Führen der Bürste sowie die Putzbewegungen im Mund. Anschließend werden diese Bewegungen zusammengesetzt, um nach und nach den Handlungsvorgang des Zähneputzens wieder zu erlernen. Ein wichtiger Aspekt der ergotherapeutischen Maßnahmen ist in vielen Fällen auch eine Anpassung der Wohnumgebung des Patienten. Verschiedene vom behandelnden Ergotherapeuten ausgewählte Hilfsmittel ermöglichen es dem Patienten, den Alltag trotz seiner Defizite zu bewältigen und eine gewisse Unabhängigkeit zu erhalten.

Richtiges Verhalten von Angehörigen und Mitmenschen

Menschen mit Apraxie zeigen im täglichen Umgang mit ihren Mitmenschen oft Auffälligkeiten, die ausschließlich durch die Erkrankung bedingt sind und leicht als Fehlverhalten gedeutet werden können. Ein soziales Umfeld, das normal auf solche falsch ausgeführten Handlungen oder verzerrten Bewegungen reagiert, macht es den Betroffenen möglich, sich dennoch ernst genommen zu fühlen. Besonders wichtig ist, ruhig auf Menschen mit Apraxie einzugehen und die Geduld aufzubringen, deren Aktionen und Bewegungen richtig zu deuten. Damit können natürliche Rahmenbedingungen für weiterhin harmonische zwischenmenschliche Beziehungen geschaffen werden.

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Eine Myalgie kann als vorübergehender Schmerzzustand auftreten oder in chronischer Ausprägung zu erheblichen Einschränkungen der Lebensqualität führen. In vielen Fällen lassen sich die Muskelschmerzen gut behandeln. Voraussetzung für den Erfolg der Therapie ist die richtige Diagnose und eine genaue Definition der Ursachen. Im Folgenden erfahren Sie, welche schulmedizinischen und alternativen Behandlungsmöglichkeiten sich bei akuter und chronischer Myalgie bewähren.

Behandlung einer Myalgie – immer abhängig von den Ursachen

Einer Myalgie können viele unterschiedliche Auslöser und Ursachen zugrunde liegen. Myalgien treten als Folgen körperlicher Überbelastungen ebenso auf wie als Begleitsymptom entzündlicher oder nicht-entzündlicher Erkrankungen, als Nebenwirkung einer Einnahme von bestimmten Arzneistoffen oder als eigenständiges Krankheitsbild. Die erfolgreiche Behandlung von Muskelschmerzen richtet sich daher immer nach den individuellen Ursachen. Ausschlaggebend für die Art der Therapie ist auch, ob es sich um eine akute oder chronische Myalgie handelt. Die mit akuten Myalgien einhergehenden Beschwerden lassen sich in der Regel mit einfachen Maßnahmen erfolgreich behandeln. Bei Vorliegen einer Grunderkrankung hingegen ist eine ausführliche Diagnose sowie eine gezielte Therapie derselben Grundvoraussetzung dafür, dass auch die Muskelschmerzen langfristig gelindert werden können.

Effektive Behandlung einer akuten Myalgie

In den meisten Fällen entsteht eine Myalgie als akute Folge von Überbelastungen der Muskulatur im Rahmen sportlicher Betätigung oder berufsbedingter Fehlhaltungen. Solche lokalen Muskelschmerzen sind in der Regel harmlos und klingen innerhalb kurzer Zeit wieder ab. Bei Muskelkater, Krämpfen oder Verspannungen ist zunächst wichtig, die betroffene Muskelpartie umfassend zu schonen, um eine vollständige Heilung des gereizten Gewebes zu ermöglichen und einer erneuten Verletzung desselben vorzubeugen. Zusätzlich kann die zeitlich begrenzte Anwendung eines Schmerzmittels in Erwägung gezogen werden, um die Beschwerden zu lindern. Zur symptomatischen Behandlung einer akuten Myalgie haben sich insbesondere nichtsteroidale Antirheumatika erfolgreich bewährt. Präparate wie Ibuprofen, Paracetamol, Diclofenac oder Aspirin gelten als die Schmerzmittel erster Wahl. Auch Salben mit diesen Wirkstoffen eignen sich ideal dazu, um die lokalen Schmerzen zu lindern. Lokale Vibrationstherapie hat sowohl einen mindestens genauso schmerzreduzierenden Effekt und wirkt außerdem durchblutungsfördernd. Alternativ ist es möglich, eine Myalgie akuter Ausprägung auch mit Hausmitteln zu behandeln. Einreibungen mit Johanniskrautöl, Arnikasalbe, frisch gepresstem Ingwersaft oder Franzbranntwein regen die Durchblutung an und entfalten schmerzstillende Eigenschaften.

Wichtige Maßnahmen bei langanhaltenden oder chronischen Myalgien

Auch bei einer Myalgie, die längere Zeit andauert, wird der Arzt zunächst eine symptomatische Behandlung mit Schmerzmitteln einleiten. Im Rahmen von ausführlichen Untersuchungen muss der genaue Auslöser für die Beschwerden definiert werden. Muskelschmerzen, die auf eine viral oder bakteriell bedingte Infektion, eine Autoimmunkrankheit, Stoffwechselstörung oder neurologische Erkrankung zurückzuführen sind, gehen meist von selbst zurück, sobald die Grunderkrankung gezielt behandelt wird. Wird die Myalgie durch die Einnahme bestimmter Medikamente wie Statine, Diuretika oder Antibiotika ausgelöst, sollten diese in Absprache mit dem behandelnden Arzt abgesetzt oder durch alternative Arzneistoffe ersetzt werden. Dies führt dazu, dass die durch den Wirkstoff verursachten Gewebeschäden oder Dysbalancen im Nährstoffhaushalt der Muskulatur zurückgehen und die Schmerzen nachlassen.

In vielen Fällen ist eine wiederkehrende oder langanhaltende Myalgie auf einen Mangel bestimmter Nährstoffe zurückzuführen. Stehen dem Körper keine ausreichenden Mengen an Magnesium und Calcium zur Verfügung, sind schmerzhafte Krämpfe der Muskulatur häufige Folgen. Vor allem bei sportlicher Betätigung besteht ein Mehrbedarf dieser Mineralstoffe. Daher sollten Menschen, die häufig unter Muskelkrämpfen leiden, auf eine magnesiumreiche Ernährung achten. Nüsse und Samen, Vollkorngetreide sowie Obst und Gemüse enthalten hohe Mengen an Magnesium und Calcium und sollten daher täglich auf dem Speiseplan stehen. Gehen die Muskelkrämpfe trotz einer Verbesserung der Ernährungsgewohnheiten nicht zurück, ist eine umfassende ärztliche Untersuchung unumgänglich, um einen durch Organstörungen verursachten Mineralstoffmangel auszuschließen. Wird ein chronischer Mangelzustand diagnostiziert, kann der Arzt die Supplementation mit einem hochwertigen Nahrungsergänzungsmittel vorschlagen.

Bei Vorliegen einer chronischen Myalgie, die sich durch Muskelverspannungen im Bereich der Schulter-, Rücken- und Nackenpartie bemerkbar macht, ist eine konsequente Korrektur von Fehlhaltungen im Alltag unvermeidbar. Eine einfache und wirksame Maßnahme ist der Einsatz von ergonomischen Möbeln am Arbeitsplatz. Diese ermöglichen eine korrekte Sitzposition, die die Wirbelsäule dauerhaft entlastet. Ebenso bedeutsam sind das regelmäßige Ändern der Körperposition während der Arbeit sowie Pausen, in die körperliche Bewegung integriert wird. Lockerungsübungen und Massagen tragen dazu bei, das betroffene Muskelgewebe zu entspannen. Das Schlafen in Rückenlage mit einem möglichst flachen Kopfkissen ermöglicht eine vollständige Regeneration der Wirbelsäule während der Nachtruhe. Seitenschläfer sollten in ein spezielles Kissen investieren, das eine natürliche Krümmung der Wirbelsäule im Schlaf unterstützt. Unabhängig von der Liegeposition können punktelastische Matratzen mit 7-Zonen-Stützsystemen die Körperhaltung nachhaltig positiv beeinflussen.

Sanfte Sportarten wie Yoga und Gymnastik, Schwimmen, Radfahren, Nordic Walking oder Langlaufen leisten ebenfalls einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Stärkung der Wirbelsäule und gesamten Muskulatur. Gleichzeitig fördert regelmäßige Bewegung den Stressabbau, was sich äußerst positiv auf den Verlauf einer Myalgie auswirkt. Wird die Myalgie in erster Linie durch chronische Stressbelastung im Beruf oder Privatleben ausgelöst, sind auch Thai-Chi, Meditation, autogenes Training und andere Entspannungstechniken empfehlenswert.

Schulmedizinische Behandlungsmöglichkeiten bei chronischen Muskelschmerzen

Um einer chronischen Myalgie erfolgreich entgegenzuwirken, stehen verschiedene Behandlungsverfahren zur Verfügung. Zu den konservativen Therapiemaßnahmen zählen neben der Gabe von Schmerzmitteln auch Krankengymnastik und Kräftigungsübungen für geschwächte Muskelpartien. Fortschrittlichere Methoden sind zum Beispiel die Behandlung mit Geräten, die mit elektrischen Impulsen oder mittels Vibration arbeiten, welche auch regelmäßig zu Hause durchgeführt werden kann. Liegt der Myalgie eine Fehlstellung im Bereich der Wirbelsäule oder Gelenke zugrunde, können Schuheinlagen, Orthesen und andere orthopädische Maßnahmen in vielen Fällen eine Heilung bewirken. Lediglich bei schwerwiegenden Schädigungen oder Fehlstellungen der Wirbelsäule ist eine operative Behandlung unumgänglich. Auch Verletzungen von Muskelfasern, wie sie vor allem bei sportlicher Extrembelastung durch abrupte Bewegungsabläufe entstehen, können unter Umständen einen chirurgischen Eingriff notwendig machen. Dies gilt insbesondere für Muskelrisse, bei denen eine Schädigung von mehr als zwei Dritteln des Faserquerschnitts vorliegt. Oft geht ein schwerer Muskelfaserriss auch mit Hämatomen einher, die operativ behandelt werden müssen, um den chronischen Muskelschmerzen entgegenzuwirken.

Alternative Therapieansätze zur Linderung einer Myalgie

Verschiedene Therapiekonzepte können wesentlich dazu beitragen, bei akuter und chronischer Myalgie die Selbstheilung der betroffenen Muskelfasern anzuregen und das Schmerzempfinden positiv zu beeinflussen. Hierzu zählen die Neuraltherapie, Akupressur und Akupunktur sowie Behandlungen mit elektrischem Strom, Ultraschall oder lokaler Vibrationstherapie. Die Elektrotherapie macht sich die Stimulation und Lockerung der Muskel- und Nervenfasern durch die sanfte Einwirkung von Strom zunutze. Ultraschallgeräte hingegen erzeugen Schwingungen, die einen schnellen Abtransport von Stoffwechselnebenprodukten aus dem Bindegewebe in Gang bringen. Dies bewirkt eine bessere Durchblutung und damit verbunden eine erhöhte Nährstoffversorgung der Zellen, wodurch die körpereigenen Selbstheilungsprozesse beschleunigt werden. Die Lokale Vibrationstherapie macht sich die „Gate-Control“-Theorie zunutze, die besagt, dass der Schmerz von den Vibrationen „überlagert“ und vom Gehirn nicht der Schmerz, sondern die Vibrationen wahrgenommen werden. Dieser Effekt reicht über die Behandlung hinaus an. Regelmäßig angewendete Wärmebehandlungen mit feuchten Kompressen, Infrarotlicht, Heizkissen, Umschläge und Bäder mit ätherischem Rosmarin-, Lavendel- und Melissenöl sowie Packungen mit Moorschlamm oder Fango können die Heilung einer chronischen Myalgie ebenfalls begünstigen und tragen wesentlich dazu bei, das Wohlbefinden der Patienten nachhaltig zu verbessern.

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Ein beträchtlicher Anteil aller Menschen mit Querschnittlähmung leidet an einer sogenannten Tetraplegie. Diese Schädigung der Wirbelsäule kann vielfältige Ursachen haben und macht eine umfassende Langzeit-Therapie notwendig. Im Folgenden lesen Sie, durch welche Geschehnisse diese Ausprägung der Querschnittlähmung ausgelöst wird und welche Behandlungsansätze zur Verfügung stehen.

Was ist eine Tetraplegie?

Der Begriff Tetraplegie beschreibt eine Ausprägung der Querschnittlähmung, die von einer Schädigung der Halswirbelsäule ausgeht. Er setzt sich aus den griechischen Termini „tetra“ für „vier“ und „plege“ für „Lähmung“ zusammen. Bei rund der Hälfte aller Menschen, die unter einer Querschnittlähmung leiden, liegt eine Tetraplegie vor. Die andere Hälfte ist von einer sogenannten Paraplegie betroffen, die auf eine Rückenmarkschädigung im Bereich unterhalb der Brustwirbelsäule zurückzuführen ist und nur die unteren Extremitäten betrifft.

Mögliche Ursachen einer Tetraplegie

Ob sich eine Querschnittlähmung als Tetra- oder Paraplegie manifestiert, hängt davon ab, in welchem Bereich der Wirbelsäule das Rückenmark verletzt oder geschädigt wurde. Beiden Formen der Querschnittlähmung liegen Zerstörungen von Nervenzellen oder Unterbrechungen von Nervenfasern zugrunde. Solche Schädigungen können durch unterschiedliche Ereignisse oder Erkrankungen zurückzuführen sein. In den meisten Fällen, bei rund fünfzig bis sechzig Prozent aller Patienten, wird eine Querschnittlähmung durch Traumata ausgelöst. Solche Verletzungen entstehen vor allem im Rahmen von Unfällen im Straßenverkehr oder bei sportlichen Aktivitäten. Neben Extremsportarten gehen auch beliebte sportliche Freizeitbeschäftigungen wie etwa Skifahren und Snowboarden, Klettern, aber auch Radfahren immer mit einem gewissen Verletzungsrisiko einher. Aus diesem Grund sind vor allem jüngere Menschen von Querschnittlähmungen betroffen. Auffallend ist, dass der Anteil an Tetraplegie-Patienten in dieser Altersgruppe besonders hoch ist. Da Männer grundsätzlich risikobereiter sind als Frauen, sind männliche Tetraplegiker mit fast siebzig Prozent deutlich in der Überzahl.

Neben Verkehrs- und Sportunfällen sind verschiedene Erkrankungen häufige Auslöser einer Tetraplegie. Diese können wie etwa die Kinderlähmung oder eine Syringomyelie angeboren sein. Es ist auch möglich, dass eine solche Querschnittlähmung als Folge von neurologischen Autoimmunerkrankungen auftritt. Durch bisher nicht vollständig geklärte Auslöser richtet sich das Immunsystem gegen körpereigenes Gewebe und zerstört dieses im Rahmen chronisch-entzündlicher Prozesse. Jene Autoimmunerkrankung, der als Auslöser der Tetraplegie besondere Bedeutung zukommt, ist die Multiple Sklerose. Auch infektiöse Erkrankungen, die durch Viren oder Bakterien verursacht werden, können eine Tetraplegie zur Folge haben. Infektionen mit Herpes-Viren wie beispielsweise Herpes zoster, Varizellen, das Eppstein-Barr- und das HI-Virus kommen als Ursachen ebenso in Betracht wie Mykoplasmen, Brucellen und andere bakterielle Erreger. Auch Tumorerkrankungen, Osteoporose sowie Thrombosen und Embolien von Arterien, die im Rückenmark verlaufen, spielen als mögliche Ursachen von Querschnittlähmungen ein Rolle.

Nur äußerst selten entwickelt sich eine Querschnittlähmung aus Erkrankungen, die durch Nährstoffmängel ausgelöst werden. So ist es möglich, dass eine durch Vitamin-B1-Mangel verursachte Polyneuritis mit einer Tetraplegie einhergeht. Schädigungen des Rückenmarks und neurologische Erkrankungen können auch durch chronische oder akute Vergiftungen eintreten. Dadurch stehen verschiedene toxische Gefahrstoffe ebenfalls in Verdacht, das Risiko für eine Tetraplegie zu erhöhen. Allerdings bleiben die genauen Ursachen für toxisch bedingte Schädigungen des Rückenmarks in vielen Fällen ungeklärt.

Primäre Symptome einer Tetraplegie

Der medizinische Begriff Tetraplegie bezieht sich auf die Lähmung, die bei dieser Erkrankung alle vier Gliedmaßen betrifft. Die Paraplegie führt zu Funktionsstörungen in der Muskulatur des Rumpfes und der Beine. Bei Vorliegen einer Tetraplegieist zusätzlich auch die Bewegungsfähigkeit der Armmuskulatur eingeschränkt.

Durch äußere Krafteinwirkungen bei Unfällen oder erkrankungsbedingte Einflüsse kommt es zu Schädigungen der Nervenbahnen im Bereich des Rückenmarks. Sind im Rahmen einer Tetraplegie die absteigenden Nervenbahnen betroffen, hat dies zur Folge, dass vom Gehirn an die Arme und Beine ausgesendete motorische Signale nicht mehr vollständig übertragen werden. Bei Verletzungen oder Schädigungen aufsteigender Nervenfasern kommt es zu einem Verlust des sensorischen Empfindens. Viele Menschen, die unter dieser Form der Tetraplegie leiden, spüren in den Gliedmaßen keinen Schmerz oder nehmen Temperatureinwirkungen auf der Haut nicht mehr wahr. In schweren Fällen ist auch die Atmungsfähigkeit vermindert oder erheblich eingeschränkt.

Weitere mögliche Symptome und Komplikationen

Bei schweren Ausprägungen geht eine Tetraplegie nicht nur mit dem Verlust motorischer und sensorischer Fähigkeiten einher, sondern auch mit Funktionsstörungen innerer Organe. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Verletzung des Rückenmarks auch Störungen im autonomen Nervensystem verursacht. Dadurch ist die unwillkürliche Kontrolle über Organsysteme und den Blutkreislauf ebenfalls beeinträchtigt. Dies kann sich in Funktionsstörungen im Bereich des Magen-Darm-Traktes, der Blase und der Sexualorgane manifestieren. Auch die unwillkürliche Regulation der Herzfrequenz, der Körpertemperatur oder des Blutdrucks ist ein häufig auftretendes Begleitsymptom. Die Patienten sind dadurch deutlich anfälliger für Infektionen und degenerative Prozesse, die zum Abbau von Gewebe im Bereich des Bewegungsapparats führen.

Zentrale Aspekte der Behandlung einer Tetraplegie

Die Behandlung von Tetraplegien erfordert eine umfassende Betreuung von Medizinern, Therapeuten und Pflegepersonal mit fachlicher Spezialausbildung und stützt sich auf mehrere Säulen. Abhängig von den Ursachen und der Ausprägung der Querschnittlähmung kommen in der Regel chirurgische Verfahren, fachneurologische Untersuchungsmethoden sowie verschiedene physiotherapeutische Ansätze zur Anwendung. Da viele Betroffene aufgrund ihrer Lebenssituation Depressionen entwickeln oder sogar suizidgefährdet sind, gilt auch die Psychotherapie als wichtiger Bestandteil der Behandlung.

Schulmedizinische Behandlungsansätze bei Tetraplegien

Wenn nach einem Unfall der Verdacht auf eine Querschnittlähmung besteht, wird der Patient umgehend in die Klinik eingewiesen. Nach einer entsprechenden Diagnose erfolgt in vielen Fällen eine Operation, die eine Entlastung des Rückenmarks und die Stabilisierung der Wirbelsäule zum Ziel hat. Offene Verletzungen können im Rahmen eines chirurgischen Eingriffs geschlossen werden. Zur Reparatur von Quetschungen oder Rissen von Nervenfasern stehen bis heute jedoch keine operativen Methoden zur Verfügung.

Im Rahmen einer neurologischen Untersuchung werden die Funktionen von Nerven und Muskulatur genau gemessen und das Ausmaß der Schädigung beurteilt. Darauf abgestimmt leiten die behandelnden Ärzte verschiedene akute Behandlungsmaßnahmen ein, um das Ausmaß der Gewebsschädigungen zu minimieren. Dies trägt maßgeblich dazu bei, wichtige Körperfunktionen zu erhalten und damit den Verlauf der Erkrankung positiv zu beeinflussen. Ebenso bedeutsam ist das Erstellen eines langfristigen Behandlungsplans zur Vorbeugung möglicher Komplikationen und Folgeerkrankungen wie Thrombosen sowie Infektionen und Entzündungen innerer Organe. Auch oft auftretende Funktionsstörungen des Magen-Darm-Traktes und der Harnwege sowie durch die eingeschränkte Bewegungsfähigkeit verursachte Druckgeschwüre müssen schulmedizinisch behandelt werden.

Chancen der Physiotherapie in der Behandlung einer Tetraplegie

Nach der Erstversorgung wird eine intensive, meist viele Jahre andauernde Rehabilitationsbehandlung eingeleitet. Der individuelle Therapieplan richtet sich nach dem Allgemeinzustand des Patienten und dem Ausmaß der Symptome und Begleiterkrankungen. Ziel ist immer eine bestmögliche Wiederherstellung der Selbstständigkeit des Betroffenen.

Die Lähmung, die im Rahmen einer Tetraplegie auftritt, kann eine komplette oder inkomplette Ausprägung annehmen. Bei einer inkompletten Ausprägung sind noch sensorische und motorische Fähigkeiten vorhanden, die im Rahmen der Therapie aktiviert und erfolgreich trainiert werden können. Eine gezielte Sitzoptimierung im Rollstuhl und das Training im Umgang mit diesem gewährleisten die notwendige Versorgung des Patienten im Alltag. Das regelmäßige therapeutische Bewegen der Gliedmaßen aktiviert den Kreislauf und verhindert Muskelverkürzungen und Fehlstellungen. Um das Körpergefühl zu verbessern, wird der behandelnde Therapeut verschiedene Trainingsmethoden anwenden. Dadurch können Lagewechsel beim Sitzen und Liegen geübt, der Gleichgewichtssinn gestärkt und effiziente Rollstuhlfahrtechniken erlernt werden. Abhängig vom Lähmungsniveau kann auch eine Atemtherapie notwendig sein.

Einen besonders wichtigen Stellenwert nehmen nach Ablauf der ersten Rehabilitationsphase Maßnahmen zur Sehnenumlagerung und Ellbogenstreckung ein. Diese tragen wesentlich dazu bei, aus dem Rollstuhl aus alltägliche Tätigkeiten wie etwa das Ergreifen von Gegenständen oder das Bedienen eines Lichtschalters wieder zu bewerkstelligen. Solche Fähigkeiten erhöhen die Lebensqualität der Patienten und erlauben ein gewisses Maß an Unabhängigkeit, die das Selbstbewusstsein stärkt und wieder eine aktivere Teilnahme am Familien- und Sozialleben ermöglicht.

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Der Tennisarm, auch Epicondylitis radialis humeri genannt, entsteht als Folge einer einseitigen Belastung oder Überbelastung von Muskulatur und Sehnen im äußeren Bereich des Ellenbogens. Durch die Schmerzen geht er für die Betroffenen mit erheblichen Einschränkungen bei alltäglichen Bewegungen einher. Eine Epicondylitis lässt sich jedoch in der Regel gut behandeln. Im Folgenden erfahren Sie, welche sanften Therapiemaßnahmen im akuten und chronischen Stadium Erfolg zeigen.

Eine Epicondylitis langfristig erfolgreich und
nebenwirkungsfrei behandeln

In der Schulmedizin stehen für die Therapie einer Epicondylitis verschiedene Behandlungsansätze zur Verfügung, die zwar die akuten Symptome bekämpfen, jedoch mit Nebenwirkungen verbunden sind. Im Rahmen der häufig eingesetzten Infiltrationstherapie werden Kortison, Lokalanästhetika oder Botulintoxin ins Gewebe injiziert. Dies kann je nach eingesetztem Arzneistoff mit Hautschwellungen, einem erhöhten Blutdruck oder Taubheitsgefühlen in den Fingern einher gehen. In manchen Fällen erfolgt die schulmedizinische Behandlung auch operativ. Dies führt zu einer irreversiblen Durchtrennung von Muskeln am Sehnenursprung. Ein langfristiger Heilungserfolg kann jedoch nur erzielt werden, wenn sich das gereizte Gewebe nachhaltig erholt und regeneriert. Dies kann unter Umständen auch mit alternativen Behandlungsmethoden und verschiedenen, einfach zuhause durchführbaren Therapiemaßnahmen erzielt werden.

1. Anwendungen mit Wärme oder Kälte

Einer Linderung der Schmerzen kommt sowohl bei einem akuten als auch bei einem chronischen Tennisarm eine zentrale Rolle zu. Behandlungen mit Kälte oder Wärme in Form von Kompressen und Umschlägen wirken sich äußerst positiv auf das Schmerzempfinden aus, wobei der Erfolg einer solchen Therapie durch individuelle Faktoren bestimmt ist. Die Patienten müssen selbst herausfinden, welche Art der Behandlung den gewünschten Erfolg erzielt. Im akuten Stadium einer Epicondylitis haben sich Kälteanwendungen besonders bewährt. Dafür wird ein Eisbeutel in ein dünnes Tuch eingeschlagen und mehrmals täglich für etwa zwanzig bis dreißig Minuten auf die betroffene Stelle gelegt. Wichtig sind etwa einstündige Pausen zwischen den einzelnen Anwendungen. Ein chronischer Tennisarm hingegen wird eher durch wiederholte Wärmeanwendungen positiv beeinflusst. Eine einfache Möglichkeit, die Heilung durch Wärmeeinwirkung zu fördern, ist eine regelmäßig durchgeführte Therapie mit der Rotlichtlampe.

2. Tennisarmmit Naturheilmitteln behandeln

Verschiedene Kräuter entfalten bei unterschiedlichen Erkrankungen von Muskeln und Sehnen nachweislich schmerzlindernde und heilende Eigenschaften. Eine natürliche und sanfte Möglichkeit, einen anfänglichen Tennisarmerfolgreich zu behandeln, ist das regelmäßige Einreiben der betroffenen Körperstelle mit Johanniskraut- oder Rosmarinöl. Ebenso empfehlenswert ist es, täglich Ringelblumensalbe oder eine Propolis-Salbe aus der Apotheke dünn auf den Arm aufzutragen. Heublumenbäder bewirken bei Epicondylitis eine Entspannung und Beruhigung des betroffenen Gewebes. Dazu werden getrocknete Heublumen aus der Apotheke in eine längliche Schüssel mit lauwarmen Wasser gegeben. Der Arm sollte darin etwa fünfzehn Minuten gebadet werden und anschließend noch einige Zeit ruhen.

3. Umschläge mit Weißkohl oder Quark

Zu den bewährten Hausmitteln, die bei einem akuten Tennisarm eine schmerzlindernde Wirkung entfalten, zählen Quark und der in den Blättern des Weißkohls enthaltene Pflanzensaft. Diese können in Form kühlender oder wärmender Wickel und Auflagen eingesetzt werden. Für deren Herstellung werden Baumwolltücher mit Quark dick bestrichen oder mit dem aus den Weißkohlblättern frisch gepressten Saft getränkt und anschließend um den Arm gewickelt. Ein zusätzlich darüber geschlagenes, vorher leicht erwärmtes Wolltuch erhöht den schmerzlindernden Effekt. Idealerweise haben die Auflagen oder Wickel eine Stunde Zeit, um ihre heilende Wirkung gänzlich zu entfalten. Wichtig ist, diese nicht zu fest anzulegen, damit der Arm nicht abgeschnürt wird.

4. Schmerzlinderung durch eine Epicondylitis-Spange

Das Tragen einer in Sanitätshäusern und gut sortierten Sportgeschäften erhältlichen Epicondylitis-Spange ist eine wirksame und unkomplizierte Maßnahme, um das gereizte Gewebe zu schonen undzu beruhigen. Dabei handelt es sich um eine spezielle Bandage, die bei einem Tennisarm Druck auf die überbelasteten Muskeln und Sehnen ausübt. Dies führt zu einer Dämpfung der Bewegungen und dadurch zu einer Entlastung und Stabilisierung der betroffenen Stelle, die einen schnellen Heilungsprozess begünstigen. Gleichzeitig bewirkt das Tragen einer Epicondylitis-Spange auch eine deutliche Linderung der Schmerzen. Eine solche Bandage kann auch bei einer Neigung zu chronischem Tennisarm getragen werden, wenn sich bestimmte belastende Bewegungen berufsbedingt nicht vermeiden lassen.

5. Dehnungsübungen lösen schmerzhafte Verkrampfungen

Bei einem Tennisarm handelt es sich nicht um eine Entzündung, sondern um eine Reizung des Sehnenansatzes, ausgelöst durch eine Verkrampfung der Muskulatur. Täglich mehrmals durchgeführte Dehnungsübungen wirken dieser Verkrampfung entgegen, beugen einer langfristigen Sehnenverkürzung vor und sind daher eine effektive Maßnahme, um einen Tennisarmursächlich zu behandeln. Gerade im Anfangsstadium kann der Verlauf dadurch äußerst positiv beeinflusst werden, In der Regel lassen die Schmerzen bereits nach ein bis zwei Wochen deutlich nach. Eine besonders wirksame Übung ist das Ausstrecken des Ellenbogens und anschließende Drehen des Unterarms nach innen sowie der schmerzenden Hand zur Seite. Die Finger zeigen gleichzeitig nach außen. Die dadurch erzeugte Spannung sollte mindestens zehn, besser zwanzig Sekunden lang gehalten werden.

6. Querfriktionsmassage zur Lockerung der Muskulatur

Um Verspannungen und Verklebungen der Muskeln im betroffenen Bereich zu lösen, kann zuhause auch eine Querfriktionsmassage durchgeführt werden. Dabei wird mit zwei quer zum Muskel angelegten Fingern einige Minuten lang ein Druck erzeugt, der Spannungen reduziert und die Durchblutung anregt. Die Querfriktionsmassage ist zu Beginn etwas unangenehm, sollte jedoch keinesfalls zu schmerzhaft sein.

7. Homöopathie als ganzheitliche Therapie einer Epicondylitis

Um einen Tennisarm auf sanfte und weitgehend nebenwirkungsfreie Weise zu behandeln, haben sich in der Homöopathie verschiedene Präparate erfolgreich bewährt. Die Behandlung zieltdarauf ab, die Beschwerden zu lindern und das überbelastete Gewebe nachhaltig zu stärken. Die Wahl eines geeigneten homöopathischen Mittels richtet sich danach, welche Beschwerden der Tennisarm verursacht. Bei akuten Schmerzen empfiehlt sich die Einnahme von Arnica-Globuli oder eines Präparates auf Basis von Ruta graviolens. Bei Bewegungsschmerzen hingegen ist Bryonia das Mittel erster Wahl. Wichtig ist, die Einnahme im Rahmen der homöopathischen Behandlung einer Epicondylitis immer auf einen Wirkstoff zu beschränken.

8. Schallwellentherapie als heilende Mikromassage

Die regelmäßige Anwendung eines Schallwellengerätes bewirkt bei vielen akuten und chronischen Schmerzen des Bewegungsapparats eine nachhaltige Linderung der Beschwerden. Durch den Kontakt des Schallkopfes dringen die Schallwellen über die Haut mehrere Zentimeter tief in das geschädigte Gewebe der Muskeln und Sehnen. Dort regen sie die Durchblutung an, wodurch die Nährstoffversorgung der Zellen erhöht wird. Nicht nur im akuten Stadium einer Epicondylitisbewirkt eine Schallwellentherapie eine beschleunigte Heilung, Zellregeneration und Schmerzlinderung. Auch Menschen, die berufsbedingt einem hohen Risiko ausgesetzt sind, einen Tennisarm zu entwickeln, profitieren von dieser sanften Therapiemaßnahme. Die zuhause regelmäßig durchgeführte Anwendung eines Schallwellengerätes trägt wesentlich dazu bei, einer Entstehung und Chronifizierung der Schmerzen vorzubeugen.

9. Tennisarm mit Akupunktur behandeln

Die traditionelle chinesische Medizin geht davon aus, dass sich ein Tennisarm aufgrund eines von inneren Organen ausgehenden Energiestaus entwickelt. Entlang des Meridians, der vom Dickdarm zu Lunge und Zwerchfell verläuft, liegen einige Punkte, die bei einem Tennisarm durch die Akupunktur gezielt aktiviert werden können. Ziel dieser Behandlung der Epicondylitis ist eine Mobilisierung der Selbstheilungskräfte, die eine Linderung der Schmerzen bewirkt. Viele Patienten berichten davon, dass bei einem Tennisarm bereits nach wenigen Behandlungssitzungen eine deutliche Verbesserung der Beschwerden eintritt. Für einen dauerhaften Heilungserfolg werden insgesamt zwanzig, zweimal wöchentlich durchgeführte Behandlungseinheiten empfohlen.

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Wenn normales Gehen oder das Ergreifen von Gegenständen durch den Ausfall eines Beines oder Armes auf einer Körperseite nicht mehr möglich sind, liegt eine sogenannte Hemiparese vor. Diese Form der Halbseitenlähmung kann Menschen jeder Altersgruppe betreffen. Lesen Sie im Folgenden, welche Erkrankungen einer Hemiparese zugrunde liegen können und welche Therapiekonzepte in der Behandlung erfolgreich zum Einsatz kommen.

Was ist eine Hemiparese?

Unter dem medizinischen Begriff der Hemiparese sind unvollständige oder leichte Halbseiten- beziehungsweise Einseitenlähmungen zusammengefasst. Das Wort setzt sich aus den griechischen Termini „hemi“ für „halb“ und „páresis“ für „erschlaffen“ zusammen. Eine Hemiparese betrifft nur eine Körperhälfte und manifestiert sich in Lähmungen einzelner Muskelgruppen. Sie wird nicht als eigenständige Erkrankung definiert, sondern tritt als Begleiterkrankung oder Symptom einer Grunderkrankung auf.

Da sich eine Hemiparese in den meisten Fällen als Folge eines Schlaganfalls oder Apoplex entwickelt, sind vor allem ältere Menschen von dieser Form der Lähmung betroffen. Ein überwiegender Anteil der Patienten ist älter als siebzig Jahre. Einem Schlaganfall liegt in der Regel eine Arteriosklerose zugrunde. Da Männer rund fünfmal häufiger unter Arterienverkalkung leiden als Frauen, sind auch die Schlaganfall- und Hemiparese-Patienten zu einem überwiegenden Teil männlich. Abhängig von der Grunderkrankung können jedoch Menschen jeder Altersgruppe von einer Hemiparese betroffen sein. In Deutschland erkranken rund viertausend Menschen pro Jahre aus verschiedenen Gründen an einer unvollständigen Halbseitenlähmung.

Mögliche Ursachen einer Hemiparese

Jede Hemiparese ist auf eine Schädigung eines begrenzten Areals in einer Gehirnhälfte zurückzuführen. Dabei ist immer die der betroffenen Körperseite gegenüberliegende Gehirnhälfte geschädigt. Die spiegelverkehrten Ausfälle sind dadurch erklärbar, dass eine Gehirnhälfte immer die Muskulatur der gegenüberliegenden Körperseite steuert.

Hemiparesen können unterschiedliche Ursachen haben und durch Stoffwechselstörungen, Unfälle oder entzündliche Erkrankungen bedingt sein. Als häufigste Ursache solcher Hirnschäden gilt Sauerstoffmangel, der durch Durchblutungsstörungen entsteht. Ist ein Blutgefäß verstopft, verengt oder sogar verschlossen, kommt es zu einer Unterversorgung des Nervengewebes mit sauerstoffreichem Blut und lebenswichtigen Nährstoffen. Vorübergehender Sauerstoffmangel im Gehirn löst in erster Linie Schlaganfälle aus. Die Folge ist ein Absterben der betroffenen Nervenzellen, wodurch es zu abrupten Unterbrechungen der Reizweiterleitung vom Gehirn zur Muskulatur und damit verbunden zu plötzlich auftretenden Lähmungen kommt. Mehr achtzig Prozent aller Fälle von Hemiparesen entstehen durch eine Durchblutungsstörung in einem begrenzten Hirnareal. Es kann aber auch vorkommen, dass eine Hemiparese durch einen epileptischen Anfall verursacht wird.

Es ist auch möglich, dass sich eine Hemiparese als Folge oder Begleitsymptom einer durch Viren oder Bakterien ausgelösten entzündlichen Erkrankung entwickelt. Als Ursachen kommen verschiedene Ausprägungen der Meningitis und der Enzephalitis in Betracht. Weitere Ursachen sind Kopfverletzungen, die als Folge von Unfällen entstehen. Auch bösartige Tumore, die sich im Gehirn ausbreiten und umliegendes Nervengewebe zerstören, lösen oft eine Hemiparese aus. Bei solchen erkrankungsbedingten Hemiparesen entwickeln sich die Symptome schleichend über einen längeren Zeitraum hinweg. Genetische Faktoren können die Entstehung von unvollständigen Halbseitenlähmungen ebenso begünstigen. Solche Hemiparesen entwickeln sich bereits während der Schwangerschaft und sind daher angeboren. Die betroffenen Babys kommen dann mit einem gelähmten Arm oder Bein zur Welt. Auch vorgeburtliche Komplikationen sowie Gehirnblutungen und entzündliche Erkrankungen des Embryos können eine angeborene Hemiparese verursachen.

Anzeichen und Symptome einer Hemiparese

Eine Hemiparese manifestiert sich in erster Linien in Lähmungen der Extremitäten der rechten oder linken Körperhälfte. Abhängig von der Lokalisation des geschädigten Hirnareals ist entweder ein Bein oder ein Arm betroffen. Die Lähmung führt zu erheblichen Einschränkungen der Bewegungsfähigkeit, da Gehen und Laufen oder das Heben und Bewegen von Gegenständen nicht mehr möglich sind. In rund dreißig Prozent aller Fälle entwickeln die Patienten auch Spastiken in den betroffenen Extremitäten. Die Bewegungen finden dann überschießend oder unkoordiniert statt, da die Muskelspannung der betroffenen Körperhälfte durch die Störungen der Reizweiterleitung zu schwach oder zu stark ausgeprägt ist. Ist nur der Arm betroffen, kann der Patienten weiterhin stehen und sich fortbewegen. Dennoch leiden viele Menschen mit einer Hemiparesean erheblichen Gleichgewichtsstörungen und Koordinationsproblemen. Hinzu kommen oft Sensibilitätsstörungen in den betroffenen Gliedmaßen. Die Patienten können dann Schmerzen oder Temperatureinwirkungen auf der Haut nur mehr ungenau wahrnehmen.

Vor allem nach einem Schlaganfall sind oft nicht nur Extremitäten, sondern auch die Gesichtsmuskeln betroffen. Bei dieser Ausprägung handelt es sich um eine sogenannte Faszialisparese, die sich in Lähmungen einer Gesichtshälfte bemerkbar macht. Die Betroffenen können die Muskeln in bestimmten Gesichtsbereichen nicht mehr kontrollieren, wodurch es zu Einschränkungen in der Mimik kommt. Diese sind in Form von eingefallenen oder hängenden Gesichtszügen deutlich zu erkennen. Sind auch die Lippen und die Zunge beteiligt, können Probleme in der Artikulation die Folge sein. Neben Sprachstörungen, einem verlangsamten Sprechen und der Unfähigkeit, zu lächeln und beide Mundwinkel symmetrisch zu bewegen, leiden die Patienten auch daran, dass ihnen Speichel aus dem Mund tropft, ohne dass sie dies bemerken oder kontrollieren können. Es ist zudem möglich, dass auch jene Muskeln, die für die Bewegungen der Augäpfel zuständig sind, nicht mehr ausreichend funktionieren. Dies kann zu verschwommenem Sehen oder Doppelbildern führen. Sind größere Hirnareale geschädigt, geht eine Hemiparese mitunter auch mit Einschränkungen der mentalen Leistungsfähigkeit einher. Kinder, die unter einer angeborenen Hemiparese leiden, entwickeln sich jedoch in geistiger Hinsicht meist völlig normal.

Möglichkeiten der Behandlung von Hemiparesen

Wird im Rahmen einer neurologischen Untersuchung eine unvollständige Halbseitenlähmung diagnostiziert, kommen abhängig von den Auslösern verschiedene Behandlungsmethoden zur Anwendung. Nach einem Schlaganfall muss zunächst eine medikamentöse Therapie eingeleitet werden, um die Blutgerinnsel im Gehirn aufzulösen. Dazu stehen blutverdünnende Präparate mit verschiedenen Wirkstoffen wie etwa Tenecteplase zur Verfügung. Liegt der Hemiparese eine entzündliche Erkrankung zugrunde, erfolgt deren medikamentöse Behandlung abhängig vom Erreger als Gabe von Virostatika oder Antibiotika. Operative Maßnahmen kommen zum Einsatz, wenn verletzungsbedingte Blutungen im Gehirn vorliegen oder ein Tumor Auslöser der Halbseitenlähmung ist. Bei Tumorerkrankungen können die behandelnden Ärzte auch eine Chemotherapie oder eine Strahlentherapie einleiten.

Im Anschluss an die Akutbehandlung wird ein interdisziplinäres Rehabilitationsprogramm konzipiert, das darauf abzielt, die Bewegungsfähigkeit des Patienten zu verbessern oder wiederherzustellen. Abhängig von den Einschränkungen und den betroffenen Körperbereichen stützt sich die Behandlung auf physiotherapeutische, ergotherapeutische und logopädische Maßnahmen. Das ganzheitliche und interdisziplinäre Bobath-Konzept ist heute die Therapieform erster Wahl. Es bewirkt bei vielen Patienten eine Anbahnung angepasster beidseitiger Bewegungsabläufe, eine Normalisierung des Muskeltonus und der Wahrnehmung der eigenen Körperfunktionen sowie die Wiederherstellung einer intakten Mund-, Schluck-, Zungen- und Gesichtsmotorik. In vielen Fällen zeigt eine Bewegungstherapie vor allem nach Schlaganfällen bereits innerhalb einiger Monate deutliche Erfolge. Die Betroffenen lernen durch gezielte Übungen, die Muskulatur im Rahmen alltäglicher Bewegungen bewusst zu trainieren. Auch die Forced Used Therapie und die Anwendung von Orthesen haben sich in der Behandlung von Hemiparesen erfolgreich bewährt. In der Ergotherapie steht das Trainieren der Feinmotorik im Vordergrund, damit alltägliche Handlungen geübt und dadurch ein gewisses Maß an Selbständigkeit wiedererlangt werden. Eine intensive logopädische Betreuung ermöglicht den Patienten, die Lippen- und Zungenmuskulatur wieder gezielt zu nutzen, um Laute zu bilden und sich sprachlich verständigen zu können.

Eine Hemiparese, die von einer Spastik begleitet wird, erfordert eine besonders enge Zusammenarbeit zwischen Therapeuten und Medizinern. Zusätzlich zum individuell erarbeiteten Therapie-Konzept können die behandelnden Ärzte Botox in die betroffenen Muskelregionen injizieren. Dies führt zu einer Entspannung der Muskulatur, bewirkt eine Linderung der spastischen Schübe und erleichtert die Arbeit der Ergotherapeuten. Menschen, die aufgrund einer Hemiparese Depressionen oder Ängste entwickeln, werden zusätzlich psychotherapeutisch betreut. Dies ist nicht nur für die Wiederherstellung der seelischen Gesundheit notwendig, sondern fördert auch die Motivation der Patienten und beeinflusst dadurch den Erfolg des interdisziplinären Therapie-Konzeptes.

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Eine Veränderung des Stimmklanges sowie eine eingeschränkte Belastungsfähigkeit der Stimme sind typische Symptome einer Dysphonie. Häufig klingt die Stimme dann heiser, rau oder behaucht. Diese Stimmstörung ist für die Betroffenen mit einem erheblichen Leidensdruck verbunden, vor allem, wenn sie im beruflichen Alltag auf ihre Stimme angewiesen sind. Im Folgenden erfahren Sie, wodurch Dysphonien ausgelöst werden können und welche Therapiemaßnahmen zur erfolgreichen Behandlung der reduzierten stimmlichen Leistungsfähigkeit zur Verfügung stehen.

Was ist eine Dysphonie?

Unter dem Begriff „Dysphonie“ sind verschiedene Stimmstörungen zusammengefasst, die vielfältige Ursachen haben können. Das Wort leitet sich von den griechischen Termini „dys“ für „falsch“ und „phoné“ für „Ton“ ab. Je nach Ausprägung können Dysphonien zu weiteren Verschlechterungen oder sogar zum gänzlichen Verlust der Stimmleistung führen. Kommt es durch die Störung zu Stimmlosigkeit, liegt eine sogenannte Aphonie vor. Die Produktion einer gesunden Stimme setzt ein optimales Zusammenspiel zwischen den beteiligten Organsystem voraus: Atemapparat, Kehlkopf und Ansatzrohr (Rachen-, Mund- und Nasenraum). Kommt es in einem dieser Bereiche zu einer Störung, kann eine Dysphonie entstehen. Eine solche Störung kann vielfältige Ursachen haben. Abhängig von den Auslösern der Erkrankung wird daher zwischen organischen und funktionellen Stimmstörungen unterschieden.

Mögliche Ursachen einer organischen Dysphonie

Einer organischen Dysphonie liegen organische Veränderungen am Kehlkopf zugrunde. Diese werden für den behandelnden Arzt im Rahmen einer Laryngoskopie erkennbar. Dabei wird unterschieden zwischen erworbenen und angeborenen Veränderungen des Kehlkopfes. Organische Veränderungen des Kehlkopfes können unter anderem durch einen Fehlgebrauch des Stimmapparates entstehen. Diese Fehlbelastung kann beispielsweise zu einer sogenannten Knötchenbildung führen. Dabei bilden sich durch andauernde Überlastung an den Stimmlippen Verdickungen der Schleimhaut, die die Stimmbildung behindern. Eine organische Dysphonie kann jedoch auch als Folge von entzündlichen Prozessen, Tumoren oder Verletzungen des Stimmapparates entstehen. Werden durch Verletzungen oder Operationen (beispielsweise an der Schilddrüse) die zuleitenden Nerven geschädigt, kommt es zu einer Stimmlippenlähmung, die zur Behinderungen der Atmung und Beeinträchtigungen der Stimmfunktion führen kann.

Ebenso kommen chronische Reflux-Erkrankungen sowie stiller Reflux als Ursachen für diese Form der Erkrankung in Betracht. Das mit solchen Krankheiten verbundene Aufsteigen von Magensäure oder sauren Gasen über der Speiseröhre bis in den Rachen führt unbehandelt auf Dauer zu einer Reizung und Schädigung des Gewebes im Kehlkopf, was sich unter anderem auch in Stimmstörungen manifestieren kann.

Funktionelle Dysphonien und ihre Auslöser

Lassen sich am Stimmorgan keine organischen Veränderungen feststellen, liegt eine sogenannte funktionelle Dysphonie vor. Die Funktion des Phonationssystems ist dabei eingeschränkt und es besteht ein Ungleichgewicht zwischen Kehlkopf- und Atemmuskulatur. Dabei geht eine hyperfunktionelle Dysphonie häufig mit einem erhöhten Kraftaufwand der Muskulatur einher. Dieser ist bei einer hypofunktionellen Dysphonie eher vermindert. Sehr häufig tritt jedoch die gemischte Dysphonie auf, die sowohl hyper- als auch hypofunktionelle Symptome aufweist. Die Ursachen für eine funktionelle Stimmstörung sind meistens sehr vielfältig und setzen sich aus verschiedenen Faktoren zusammen. So führt zum Beispiel ein gewohnheitsmäßig falscher Stimmgebrauch in Verbindung mit einer beruflichen oder privaten Belastungssituation zu einer überhöhten Stimmbelastung.

Anzeichen und Symptome einer Dysphonie

Dysphonien können sich durch Heiserkeit und eine raue Stimme ebenso bemerkbar machen wie durch gepresste und harte Stimmeinsätze. Ebenso können eine leise bis klangarme Stimme oder eine behauchte Tongebung charakteristisch sein. In jedem Fall ist die Stimmleistung stark eingeschränkt, was die Kommunikationsfähigkeit der Betroffenen erheblich beeinträchtigt. Viele Patienten leiden bei längerem Sprechen unter Verspannungen oder sogar Schmerzen im Halsbereich. Häufig kommt es zu dem Gefühl, dauerhaft einen Kloß im Hals zu haben. Die Ausprägung und Dauer der Beschwerden einer Dysphonie können – abhängig von den jeweiligen Ursachen – unterschiedlich sein. Durch Erkältungen verursachte, entzündungsbedingte oder durch vorübergehende Überbelastung der Stimmlippen ausgelöste Dysphonien äußern sich meist in Heiserkeit, die nach wenigen Tagen von selbst wieder abklingt und keine ärztliche Behandlung notwendig macht. Dauern die stimmlichen Beschwerden jedoch länger als zwei Wochen an, sollten Betroffene immer einen HNO-Arzt oder einen Facharzt für Phonatrie konsultieren. Dieser wird eine umfassende Anamnese durchführen und mithilfe verschiedener Diagnoseverfahren die genauen Ursachen definieren. Darauf abgestimmt kann im Anschluss eine individuelle Therapie konzipiert werden.

Möglichkeiten der Behandlung einer Dysphonie

Bei Vorliegen von organischen Dysphonien richtet sich die Behandlung immer nach den Ursachen. Durch Infektionen oder Reflux-Erkrankungen ausgelöste Stimmstörungen werden in der Regel medikamentös behandelt. Um Gewebeveränderungen wie Zysten, Granulome oder Polypen zu entfernen, kommen in der Schulmedizin verschiedene chirurgische Verfahren zur Anwendung. Im Anschluss daran wird eine stimmtherapeutische Maßnahme erforderlich, um den richtigen Gebrauch der Stimme zu trainieren. Bei einer funktionellen Dysphonie ist eine stimmtherapeutische Behandlung beispielsweise bei einem Logopäden notwendig. Im Rahmen einer ausführlichen Stimmdiagnostik werden die pathologischen Merkmale sowie die verbliebenen Stimmressourcen zunächst genau beurteilt. Darauf basierend erstellt der behandelnde Therapeut einen Therapieplan, um alle an der Stimmgebung beteiligten Funktionen zu optimieren.

Ein wichtiger Aspekt der stimmtherapeutischen Behandlung einer Dysphonie ist der Bereich Atmung. Um die Wahrnehmung der Atmung zu verbessern, wird beispielsweise mit der lokalen Vibrationstherapie gearbeitet. Dadurch wird die Erschließung der Atemräume und die Vertiefung der Atmung gut unterstützt und der Patient lernt langfristig eine optimierte Atemtechnik, die eine wichtige Grundlage der Stimmfunktion darstellt. Durch Stimmübungen erlernen die Patienten wieder ein klang- und kraftvolles sowie resonanzreiches Sprechen. Somit wird die Stimme entlastet und die Stimmgebung optimiert. Durch verschiedene Sing- und Sprechübungen wird die Funktion des Kehlkopfes verbessert, seine Muskulatur gestärkt und Fehlspannungen werden abgebaut. Neben Übungen zur Aussprache lernen die Patienten auch stimmschädigende Umgebungsfaktoren am Arbeitsplatz und im alltäglichen Umfeld zu identifizieren und gezielt zu vermeiden.

Liegt eine Stimmbandlähmung vor, ist ein unmittelbarer Beginn einer stimmtherapeutischen Behandlung äußerst wichtig, um die Funktion der Stimme zu verbessern. Dazu werden verschiedene Verfahren der Stimmtherapie angewendet, bei denen Stimmübungen im Mittelpunkt stehen. Durch die gleichzeitige Anwendung der lokalen Vibrationstherapie wird die Stimmfunktion zusätzlich stimuliert und jegliche Phonationsübungen können mit einem zusätzlichen Reiz verstärkt werden.

Grundsätzlich wird die Stimmtherapie individuell auf den jeweiligen Patienten abgestimmt. Sowohl die Ursachenforschung als auch die Unterstützung beim Transfer der neu erlernten Stimm- und Sprechmuster in den Alltag werden bei der ganzheitlich ausgerichteten Behandlung berücksichtigt.

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Für Dysarthrophonie-Patienten werden der verbale Ausdruck und der soziale Kontakt mit den Mitmenschen zu einer großen Herausforderung. Die Sprechstörung kann verschiedene Ursachen haben und lässt sich in vielen Fällen gut behandeln. Im Folgenden erfahren Sie, welche Therapieansätze Erfolg zeigen und was Betroffene und ihre Mitmenschen tun können, um die richtigen Rahmenbedingungen für eine lebendige Kommunikation zu schaffen.

Dysarthrophonie – Definition und alternative Bezeichnungen

Die Dysarthrophonie beschreibt eine erworbene, vorwiegend Erwachsene betreffende Sprechstörung. Sie ist auf Schädigungen des peripheren oder zentralen Nervensystems zurückzuführen. In der Fachsprache ist auch der Begriff Dysarthrie gebräuchlich. Abhängig von den betroffenen Gehirnarealen kann sich eine Dysarthrophonie in verschiedenen Beschwerden manifestieren, die zu mehr oder weniger ausgeprägten Einschränkungen der Sprachproduktion führen.

Mögliche Ursachen und Auslöser einer Dysarthrophonie

Die Fähigkeit eines Menschen, sich durch Worte auszudrücken, basiert auf einem komplexen Zusammenspiel mehrerer fein aufeinander abgestimmter Bewegungen. An diesen scheinbar automatischen Bewegungsabläufen sind über hundert verschiedene Muskeln beteiligt. Dabei kommen mit der Atmung, der Stimme und der Artikulation drei Funktionssysteme zur Anwendung. Um Laute und Worte zu produzieren, müssen alle beteiligten Muskeln des Zwerchfells, des Kehlkopfs sowie des Mund-, Rachen- und Nasenraums uneingeschränkt funktionieren. Kommt es aufgrund von Gewebsschädigungen zu Lähmungen oder zu einer gestörten Koordination zwischen Gehirn, Nerven und Muskeln in einem dieser Körperbereiche, sind Fehlfunktionen beim Sprechen, die sich in Form einer Dysarthrophonie manifestieren, die Folge.

In den meisten Fällen tritt eine Dysarthrophonie nicht als eigenständige Störung auf, sondern als Symptom einer Grunderkrankung. Diese kann durch ein bestimmtes Ereignis wie etwa einen Unfall ausgelöst werden oder sich im Rahmen einer fortschreitenden Erkrankung entwickeln. Bei der Definition der möglichen Ursachen einer Dysarthrophonie unterscheiden Mediziner fünf Gruppen. Frühkindliche Schädigungen des Gehirns, in erster Linie Zerebralparesen, können mitunter zu einer Dysarthrophonie führen. Häufig tritt die Sprechstörung als Folge eines Schlaganfalls auf. Gehirntumore sowie durch Verletzungen und Unfälle bedingte Schädelhirntraumata werden zu einer weiteren Ursachengruppe zusammengefasst. Auch Syndrom-Erkrankungen können durch eine Dysarthrie begleitet sein. Andere Ursachen sind fortschreitende neurologische Erkrankungen. Zu dieser Ursachengruppe werden unter anderem die Multiple Sklerose, Morbus Parkinson, die sogenannte Huntingtonsche Chorea oder die Heredo Ataxie gezählt.

Symptome und Formen einer Dysarthrophonie

Eine Dysarthrophonie kann abhängig von Ausprägung und Schweregrad verschiedene Symptome hervorrufen. Grundsätzlich ist die Störung immer durch Veränderungen des Sprechens gekennzeichnet, die unterschiedlicher Natur sein können. Die Patienten sind nicht in der Lage, alle am Sprechen beteiligten Bewegungen der Phonation, des Atmens und der Artikulation richtig zu koordinieren. Die Sprache des Betroffenen kann dadurch undeutlich, verzerrt, abgehackt oder verwaschen sein, wie alkoholisiert wirken, sich auffallend monoton anhören, deutlich verlangsamt oder zu schnell sein. Es ist möglich, dass vorwiegend die Stimme betroffen ist, die dann zu leise, zu gepresst, nasal, rau oder heiser klingt. Eine beeinträchtigte Stimmqualität kann sich auch darin äußern, dass der Patient zu laut oder in einer veränderten Tonhöhe spricht. Oft sind auch die Gesichts- und Mundmuskeln in ihrer Bewegungsfähigkeit stark eingeschränkt oder es bereitet durch das Vorliegen einer Dysarthrophonie das Schlucken Probleme, was mit unkontrolliertem Speichelfluss, Husten und Verschlucken sowie Behinderungen der Nahrungsaufnahme einhergeht. Im schlimmsten Fall führt die Störung dazu, dass sich der Patient nicht mehr sprachlich verständlich machen kann. Allen reinen Dysarthrien ist jedoch gemeinsam, dass weder das Sprachverständnis noch die Intelligenz, das Kommunikationsbedürfnis und der Wortschatz der Betroffenen beeinträchtigt sind. Die Fähigkeit, zu lesen sowie grammatikalisch und orthographisch korrekt zu schreiben, bleibt bei einer reinen Dysarthrophonie immer erhalten.

Abhängig vom Erscheinungsbild und den Auslösern der Störung werden mit der spastischen, der hypotonen, hyperkinetischen, hypokinetischen, der ataktischen und gemischten Dysarthrophonie sechs Formen unterschieden. Allerdings ist keine der Ausprägungen durch spezifische und einheitliche Symptome gekennzeichnet. Es ist auch möglich, dass sich die Beschwerden bei ein und demselben Patienten im Krankheitsverlauf stark verändern.

Möglichkeiten der Therapie von Dysarthrien

In der Logopädie kommen verschiedene Therapieansätze zur Anwendung, um eine Dysarthrophonie zu behandeln. Durch die Vielzahl an verschiedenen Formen und Symptombildern der Störung muss jede Therapie patientenspezifisch und individuell konzipiert werden. Ein Kind oder ein Erwachsener, der von Kindesalter an mit einer Dysarthrie lebt, benötigt andere Therapieformen und -frequenzen als ein Mensch, der nach einem Unfall oder einem Schlaganfall plötzlich unter einer erworbenen Sprechstörung leidet. In jedem Fall ist die Fähigkeit des Therapeuten, eine motivierende Beziehung zu dem Betroffenen aufzubauen, eine wichtige Grundvoraussetzung für den langfristigen Behandlungserfolg. Die logopädische Therapie einer Dysarthrophonie zielt je nach Ausprägung und Schweregrad der Störung darauf ab, die selbständige Kommunikationsfähigkeit zu verbessern, wiederherzustellen oder in Form alternativer Wege zu erarbeiten. Ein wichtiger Aspekt der Behandlung ist die Funktionstherapie, die oft in enger Zusammenarbeit mit einem Physiotherapeuten konzipiert wird. Im Mittelpunkt stehen zunächst Verbesserungen der Kopf- und Körperhaltung sowie ein Ausgleichen einer zu hohen Körperspannung mit gezielten Übungen. Im weiteren Verlauf der Therapie werden die Funktionen der Atmung, der Phonation und der Artikulation trainiert. Ein bewusstes Durchführen der Bauchatmung unter Anleitung des Therapeuten bewirkt eine Verlängerung des Atemstroms, was einen nachhaltig positiven Effekt auf die Stimm-und Lautproduktion ausübt. Verschiedene Übungen für die Stimmlippen und die Muskulatur des Kehlkopfes erzielen eine harmonische Schwingung, wodurch sich die Fähigkeit, verschiedene Töne zu halten und eine in angemessener Lautstärke und natürlich klingende Stimme zu produzieren, deutlich verbessert. Auch die Mundmotorik kann mit logopädischen Übungen gezielt trainiert werden. Massagen und Vibrationstherapien entfalten eine positive Wirkung auf den Muskeltonus und die Lähmungen im Bereich der Lippen, Zunge und des Gaumensegels.

Ein weiterer wichtiger Aspekt der logopädischen Therapie einer Dysarthrophonie ist die gezielte Kommunikationsförderung, um den zwischenmenschlichen Alltag der Betroffenen positiv zu beeinflussen. Dies geschieht in der Regel durch Rollenspiele, die von den realen Lebensbedingungen des jeweiligen Patienten inspiriert sind und bestimmte Probleme im alltäglichen sozialen Umgang beseitigen. Wenn das Sprechen aufgrund der körperlichen Einschränkungen nicht möglich ist, kann der Therapeut andere Kommunikationskanäle öffnen und gezielt einsetzen, damit trotz der sprachlichen Einschränkungen ein zwischenmenschlicher Kontakt möglich ist. In vielen Fällen können intensiv geschulte Gestik und Mimik als Alternative genutzt werden. Um die Schriftsprache gezielt anzuwenden, kommen sowohl das Schreiben und künstlerische Ausdrucksmittel als auch elektronische Hilfsmittel zur Anwendung. Der Einsatz von Computern kann bei Menschen mit Bewegungsunfähigkeiten wesentlich dazu beitragen, den Spracherwerb zu fördern und Ihnen zu ermöglichen, mit Ihrem sozialen Umfeld in Kontakt zu treten.

Verhaltenstipps für Betroffene und ihre Mitmenschen

Menschen, die unter einer Dysarthrophonie leiden, können einiges dazu beitragen, um sich selbst und ihrer Umgebung die Kommunikation zu erleichtern. Der verbale Austausch sollte stets in einer ruhigen Umgebung ohne Hintergrundgeräusche wie Straßenlärm oder Radio stattfinden. Bei längerem Sprechen sind Pausen und das Trinken von etwas Wasser, bei vermehrtem Speichelfluss das regelmäßige bewusste Schlucken, oft sehr hilfreich. In Stresssituationen ist es sinnvoll, auch das Schreiben sowie die Gestik gezielt zu nutzen, um es zu vermeiden, nicht gleich verstanden zu werden. Durch ein selbstbewusstes Auftreten des Betroffenen, direkten Blickkontakt sowie das Aufklären der Mitmenschen über die eigene Erkrankung werden die Gesprächspartner geduldig und ruhig zuhören, auch wenn die Sprache verzerrt oder eingeschränkt ist.

Diese sollten sich immer darum bemühen und sich die Zeit nehmen, ihr von einer Dysarthrophonie betroffenes Gegenüber richtig zu verstehen und im Zweifelsfall nachzufragen. Durch Wiederholen des Verstandenen wird der Betroffene entlastet, da er nicht ganz von vorne beginnen muss. In der Kommunikation mit Dysarthrophonie-Patienten ist stets Rücksicht gefragt, denn diese können durch die Anstrengung, sich verständlich auszudrücken, schnell ermüden. Außerdem sind deren Sprachfähigkeiten stark von äußeren Einflüssen wie Wetterbedingungen oder Stress abhängig. Auch bei unerwarteten oder der Situation unangemessenen emotionalen Ausdrücken wie Weinen oder Lachen ist es immer empfehlenswert, sensibel zu reagieren und nachzufragen. Ein einfühlsames Verhalten von beiden Seiten verhindert Missverständnisse und ermöglicht den Betroffenen, in einen lebendigen Kontakt mit ihrer Umwelt zu treten.

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Eine Sehnenentzündung kann in unterschiedlichen Körperbereichen auftreten und ist mit lokal begrenzten, mitunter starken Schmerzen verbunden. Daher ist es wichtig, bereits beim ersten Auftreten der Beschwerden zu handeln, um einem Fortschreiten der Entzündungsprozesse rechtzeitig entgegenzuwirken. Im Folgenden erfahren Sie, welche Ursachen einer Sehnenentzündung zugrunde liegen können und welche wirksamen schulmedizinischen und alternativen Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen.

Was ist eine Sehnenentzündung?

Die Sehnen sind aus Fasergewebe aufgebaute, feste Stränge, die die Knochen mit der sie umgebenden Muskulatur verbinden. Eine Sehnenentzündung oder Tendinitis entsteht aufgrund von Verletzungen solcher Faserstränge, die im betroffenen Gewebe Entzündungsreaktionen hervorrufen. Eine Tendinitis tritt vorwiegend ab dem mittleren Lebensalter auf. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Sehnen ab dem fünften Lebensjahrzehnt naturgemäß anfälliger für Tendopathien werden. Solche Sehnenschwächen führen vor allem bei regelmäßiger Beanspruchung häufig zu kleinen Rissen und in weiterer Folge zu Entzündungen, wenn der Körper nicht in der Lage ist, die Verletzungen selbst zu heilen. Allerdings können auch jüngere Menschen an einer Sehnenentzündung erkranken, vor allem dann, wenn sie sportlich sehr aktiv sind.

Da bestimmte Sehnen besonders anfällig für Entzündungen sind, tritt eine Tendinitis an einigen Körperstellen auffallend häufig auf. Sind die Sehnen der Schultern, die für deren Drehbewegungen sowie das Hochziehen und Senken der Arme verantwortlich sind, verletzt und entzünden sich, sprechen Mediziner von einer Tendinitis der Rotatorenmanschette. Diese Erkrankung gilt als der häufigste Auslöser von Schulterschmerzen. Bei einer Achillotendinitis liegt eine Sehnenentzündung im Bereich der Achillesferse vor. Weit verbreitet sind auch Entzündungen der Bizepssehne sowie der seitlich an den Knien und neben den Hüften verlaufenden Faserstränge zwischen Knochen und Muskulatur. An den Händen sind häufig die Beugesehnen an den Fingern betroffen. Das De-Quervain-Syndrom, auch Tendovaginitis stenosans de Quervain genannt, beschreibt eine Entzündung jener Sehnen, mit denen die Daumen von der Hand weg nach außen bewegt werden.

Symptome und Verlauf einer Tendinitis

Eine Sehnenentzündung verursacht im Anfangsstadium meist keine oder nur geringe Beschwerden, weshalb die Betroffenen keinen Anlass sehen, sich in ärztliche Behandlung zu begeben. Mit der Zeit nehmen die Schmerzen allerdings kontinuierlich an Intensität zu. Zunächst sind sie nur bei Bewegung der betroffenen Körperstelle zu spüren, im weiteren Krankheitsverlauf machen sie sich auch im Ruhezustand deutlich bemerkbar. Das Auftreten von Schwellungen und Rötungen sowie eine Erwärmung der betroffenen Körperstelle sind ebenfalls mögliche Symptome einer Tendinitis. Je nach Lokalisation der Entzündung lassen sich die nächstgelegenen Gelenke an Armen und Fingern oder das betroffene Knie nur mehr unter starken Schmerzen bewegen oder abspreizen.

Wird eine Sehnenentzündung nicht behandelt, kann es zu einer Chronifizierung kommen, die mit auch nachts anhaltenden starken Schmerzen einhergeht. Hält die Erkrankung länger an, wird die Ablagerung von Kalzium im betroffenen Gewebe begünstigt. Dies hat zur Folge, dass es neben den Schmerzen auch allmählich zu einer Schwäche und Steifheit der Gelenke kommt. Häufig wird dies im Bereich der Schultern beobachtet. Eine unbehandelte Tendinitis der Rotatorenmanschette kann daher langfristig zu erheblichen Beeinträchtigungen der Bewegung von Schultern und Armen führen. Auch in anderen Körperbereichen können die Kalkablagerungen Gewebsschäden verursachen. Knirschende, knackende oder knarrende Geräusche bei Bewegungen sind deutliche Anzeichen für solche Ablagerungen. Bei schweren Ausprägungen der Erkrankung bilden sich mit der Zeit knotige Verdickungen. Durch solche Strukturschäden steigt bei ausbleibender Behandlung auch das Risiko für einen Sehnenriss.

Mögliche Ursachen einer Sehnenentzündung

Eine Sehnenentzündung kann vielfältige Ursachen haben, entsteht jedoch in den meisten Fällen durch eine übermäßige, falsche oder einseitige Belastung verschiedener Körperbereiche. Wer aufgrund beruflicher Verpflichtungen ständig wiederholte Tätigkeiten ausübt, ist einem besonderen hohen Risiko ausgesetzt, eine Sehnenentzündung zu entwickeln. Dies betrifft Büroangestellte, die hauptsächlich am Computer arbeiten, ebenso wie Handwerker verschiedener Berufssparten. Auch die ununterbrochene Nutzung von Tablets und Smartphones kann das Auftreten einer Tendinitis begünstigen. Beim Sport ist vor allem plötzliche starke Belastung ohne vorangehende Aufwärmübungen für das Auftreten einer Sehnenentzündung verantwortlich. An den Achillessehnen können zudem durch das Tragen von falsch sitzendem Schuhwerk und die dadurch entstehende Reibung Verletzungen entstehen, die eine Entzündungsreaktion bedingen. Das De-Quervain-Syndrom betrifft viele junge Mütter, da sie ihre Babys und Kleinkinder häufig mit ausgestreckten Armen hochheben und dabei deren Gewicht in erster Linie die Handgelenke stark belastet.

Sehnen- und Sehnenscheidenentzündungen können zudem als Begleitsymptome einer rheumatoiden oder reaktiven Arthritis, systemischen Sklerose oder Gicht auftreten. Auch als Folge einer allergischen Reaktion auf Arzneistoffe kann sich eine Tendinitis entwickeln. Seltener ist die Erkrankung auf eine Infektion mit Gonokokken zurückzuführen. Diese Bakterien verursachen Tripper, eine sexuell übertragbare Erkrankung und können unter anderem im Fasergewebe der Schultern, Finger, Hüften, Füße und Handgelenke Entzündungsreaktionen hervorrufen.

Konventionelle und schulmedizinische Behandlungsmöglichkeiten

Befindet sich eine Sehnenentzündung im Anfangsstadium, ist es in der Regel ausreichend, den betroffenen Körperbereich zu entlasten, um eine Verschlimmerung der Schmerzen und ein Fortschreiten der Entzündung zu verhindern. Das Tragen eines Stützverbandes oder einer Schiene ist eine wirksame Maßnahme zur Schonung des betroffenen Gewebes. Kühlende Umschläge oder Wärmeanwendungen erzielen eine schnelle Linderung akuter Beschwerden.

Bei einer bereits fortgeschrittenen Sehnenentzündung wird der Arzt die auf maximal zehn Tage begrenzte Anwendung nichtsteroidaler Antirheumatika vorschlagen. Diese wirken den Entzündungsprozessen entgegen und lindern die Schmerzen. Bei starken Schmerzen, die auch im Ruhezustand auftreten, stehen in der schulmedizinischen Behandlung verschiedene Kortikosteroide zur Verfügung, die in das betroffene Gewebe injiziert werden. Der Einsatz solcher Präparate ist jedoch mit möglichen Nebenwirkungen verbunden, da die Wirkstoffe in den Sehnen vorübergehend auskristallisieren können und dazu führen, dass sich die Schmerzen verstärken. In solchen Fällen sind zusätzlich die Einnahme von Schmerzmitteln und die Anwendung kalter Kompressen notwendig. Tritt eine Tendinitis als Folge einer Grunderkrankung wie Gicht oder Arthritis auf, muss zunächst diese medikamentös behandelt werden. Ein chirurgischer Eingriff wird nur dann in Erwägung gezogen, wenn die Sehnenentzündung eine chronische Ausprägung angenommen oder sich als Begleitsymptom einer rheumatoiden Arthritis entwickelt hat. Auch ein drohender Sehnenriss oder Kalziumablagerungen, die die Beweglichkeit des Patienten erheblich einschränken, machen meist eine operative Entfernung von entzündetem Gewebe notwendig.

Wirksame alternative Therapiemaßnahmen

In der ganzheitlichen und alternativen Medizin stehen unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung, um eine Sehnenentzündung auf sanfte, nebenwirkungsfreie und nicht-invasive Weise erfolgreich zu behandeln. Ziel solcher Maßnahmen ist es, die Selbstheilungskräfte des Organismus zu mobilisieren und dadurch einen Rückgang der Entzündungsreaktionen zu bewirken. Wird der Blutfluss in der verletzten Sehne erhöht, kann diese wieder mit wichtigen Nährstoffen versorgt werden, die die Zellen für ihre Regenerationsprozesse benötigen. Gleichzeitig werden durch die Entzündungen anfallende Stoffwechselprodukte aus dem Gewebe abtransportiert. Akupunktur und lokale Vibrationstherapie haben sich in der sanften Therapie von Sehnenentzündungen besonders erfolgreich bewährt. Sie verbessern gezielt die Blutzirkulation, unterstützen somit Abtransport und lindern gleichzeitig die Schmerzen direkt im betroffenen Körperbereich, ohne die für Schmerzmittel üblichen Nebenwirkungen.

Erst wenn die Entzündungsreaktion eingedämmt ist, kann die Beweglichkeit des erkrankten Körperbereiches im Rahmen einer physiotherapeutischen Behandlung wieder verbessert werden. Durch gezielte Übungen wird die mit den betroffenen Sehnen verbundene Muskulatur gestärkt, wodurch auch weitere Sehnenrisse wirksam verhindert werden können. Auch Massagen, elektrotherapeutische Maßnahmen, Ultraschall und Lokale Vibrationstherapie werden dafür unterstützend eingesetzt. Sie erhöhen den Bewegungsumfang der betroffenen Gelenke und wirken sich positiv auf die Mobilität der Patienten aus.

Einer Tendinitis wirksam vorbeugen

Menschen, die im beruflichen Alltag oft einseitige Bewegungen ausführen oder bestimmte Körperbereiche zu stark belasten, sollten auf regelmäßige Pausen achten oder zwischendurch andere Tätigkeiten ausüben. Bei einem erhöhten Risiko für eine Sehnenentzündung ist die Benutzung einer ergonomischen Maus und Tastatur empfehlenswert. Menschen, die handwerkliche Berufe ausüben, sollten ebenfalls versuchen, eintönige Bewegungsabläufe in regelmäßigen Abständen zu unterbrechen. Konsequente Pausen sind auch während des sportlichen Trainings unerlässlich, um durch Überbelastung bedingte Verletzungen der Sehnen wirksam zu verhindern. Aufwärmübungen, hochwertiges Schuhwerk und ein optimal an die körperlichen Fähigkeiten angepasster Trainingsplan sind wirksame präventive Maßnahmen für sportlich aktive Menschen jeder Altersgruppe.

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Die Zerebralparese ist zusammenfassend gesagt eine bleibende, ab dem frühen Kindesalter bestehende Störung, die mit erheblichen Einschränkungen einhergeht. Ihre Behandlung erfordert eine individuell konzipierte Therapie, die unterschiedliche Fachgebiete miteinschließt. Im Folgenden erfahren Sie, wie eine Zerebralparese entstehen kann, welche Symptome damit einhergehen und welche Behandlungsmaßnahmen zur Verfügung stehen.

Der Begriff Zerebralparese fasst frühkindliche Gehirnstörungen zusammen, die angeboren sind oder sich nach der Geburt entwickeln. Die Bezeichnung setzt sich aus den Fachtermini „cerebral“ für „im Gehirn“ und „Parese“ für „Lähmung“ zusammen. Die bleibende Störung hat langfristig negative Auswirkungen auf die Sensomotorik und den Bewegungsapparat der Betroffenen. Abhängig von der Lokalisation der geschädigten Gehirnareale können sich die Symptome einer Zerebralparese in unterschiedlicher Ausprägung manifestieren. Dabei können sowohl die Bewegungsfähigkeit als auch die Sprachfähigkeit, das Gehör, das Sehen oder das Denken beeinträchtigt sein.

Ursachen und Häufigkeit der infantilen Zerebralparese

Schätzungen zufolge treten angeborene oder frühkindliche Gehirnstörungen bei ein bis drei von rund tausend Neugeborenen auf. In den letzten Jahrzehnten hat die Anzahl der Betroffenen zugenommen, da die medizinische Versorgung während und nach der Geburt die Überlebenschancen betroffener Babys deutlich verbessert hat. Auch der Anteil an Frühgeburten, die als wichtiger Risikofaktor für die Entwicklung einer infantilen Zerebralparese gelten, steigt seit einigen Jahrzehnten stetig an.

Eine Zerebralparese geht auf Gehirnschädigungen zurück, die entweder in der pränatalen Phase, während der Geburt oder in den ersten zwei bis vier Lebensjahren entstehen. Abhängig vom Zeitpunkt der Schädigung können verschiedene Ursachen einer Zerebralparese definiert werden. Im Mutterleib erworbene Fehlbildungen des Gehirns entstehen meist aufgrund genetischer Einflüsse oder durch exogene Faktoren. Erstere Ursachen sind auf Genmutationen oder Chromosomenanomalien zurückzuführen. Als exogene Faktoren, die eine Zerebralparese begünstigen, kommen virale oder bakterielle Infektionen, Strahlenbelastung oder ein ungesunder Lebensstil – wie etwa Alkohol- oder Drogenmissbrauch – der werdenden Mutter in Betracht. In der Spätschwangerschaft kann es auch vorkommen, dass die Gehirnschädigung durch Thrombosen oder Embolien verursacht wird. Sauerstoffmangel während der Geburt führt zu einer Zerstörung von Nervenzellen, die eine Zerebralparese bedingt. Nach der Geburt werden meist Gehirnhautentzündungen und vorübergehender Sauerstoffmangel in Folge eines Unfalls als Ursachen diagnostiziert. Es kann aber auch vorkommen, dass Kindesmisshandlung ein Schütteltrauma auslöst, als dessen Folge sich eine Zerebralparese entwickelt.

Hauptsymptome und mögliche Ausprägungen einer infantilen Zerebralparese

Einer Zerebralparese liegt grundsätzlich immer eine gestörte Entwicklung oder Schädigung des zentralen Nervensystems zugrunde. Diese manifestiert sich in erster Linie in einer verlangsamten Motorik, Störungen des Muskeltonus oder einer fehlerhaften Koordination von Bewegungsabläufen. Abhängig von den Symptomen unterscheiden Mediziner zwischen mehreren Formen der Zerebralparese, die häufig miteinander kombiniert auftreten. Bei erhöhtem Muskeltonus und damit verbundener Gliedersteifheit sprechen Ärzte von einer Spastik. Eine Ataxie äußert sich in abgehackten Bewegungen, Störungen von Gleichgewichtssinn und Koordination sowie Problemen, zielgerichtet zu gehen, zu greifen oder zu sehen. Auch Hör- und Sprachstörungen, durch unkontrollierte mimische Abläufe bedingtes Grimassieren sowie Verhaltensstörungen treten bei frühkindlichen Ataxien häufig auf. Bei der Athetose kommt es ebenfalls zu verkrampften, jedoch häufig langsameren unwillkürlichen Bewegungen. Die Betroffenen leiden zudem erheblich darunter, dass der Muskeltonus vom einem Moment zum anderen sekundenschnell von der Entspannung zum verkrampften Zustand wechseln kann.

Bei rund drei Viertel aller Fälle von Zerebralparese sind spastische Lähmungen zu beobachten, die abhängig von der Lokalisation des geschädigten Gewebes im Gehirn unterschiedliche Körperbereiche betreffen können. Auch in diesem Zusammenhang werden mehrere Ausprägungen der Zerebralparese unterschieden. Tritt die spastische Lähmung nur in einem Bein oder Arm auf, liegt eine sogenannte Monoplegie vor. Bei Beteiligung beider Beine oder Arme sprechen Mediziner von einer Paraplegie. Spastische Lähmungen aller Gliedmaßen der rechten oder linken Körperhälfte werden als Hemiparese oder Halbseitenlähmung bezeichnet. Die Tetraparese äußerst sich in spastischen Lähmungen von Armen, Beinen, Rumpf, Hals und Kopf. Sind bei dieser Form der Störung die Beine stärker betroffen als die Arme, wird das Beschwerdebild als Diparese bezeichnet. Bei allen Formen können die Betroffenen zusätzlich unter gelegentlichen epileptischen Anfällen und Sinnesstörungen in Bezug auf das Körpergefühl, die Lageempfindung sowie das Sehen und Hören leiden. Auch vermehrte Speichelproduktion, chronische Obstipation sowie Schluck- und Kaubeschwerden sind als Begleitsymptome möglich.

Verlauf und typische Folgebeschwerden

Die spastischen Lähmungen verursachten ihrerseits verschiedene Beschwerden, die die Bewegungsfähigkeit zusätzlich einschränken. In diesem Zusammenhang sind insbesondere Gelenkversteifungen und Knochenverformungen, die zu Fehlhaltungen führen, bedeutend. Die Haltungsanomalien manifestieren sich in erster Linie in an den Rumpf gedrückten Armen mit einwärts gedrehten Ellenbogen. Charakteristisch für Menschen mit Zerebralparese sind zudem die häufig zu Fäusten geschlossenen Hände, wobei die Daumen eingeschlagen sind. Auch einwärts gedrehte Beine und angewinkelt gebeugte Hüften sowie eine verkrümmte Wirbelsäule sind bei spastischen Lähmungen häufig zu beobachten. Die Anomalien bedingen zudem Verkürzungen der Muskelfasern, die mit einem erheblichen Kraftverlust einhergehen können.

Möglichkeiten der Behandlung einer Zerebralparese

Die möglichst frühe Diagnose spielt in der erfolgreichen Therapie eine wichtige Rolle, um die körperliche und psychische Entwicklung bereits in der frühen Lebensphase positiv zu beeinflussen. In der Regel zeigen sich die ersten Anzeichen einer Zerebralparese bereits in einem Alter von etwa vier bis fünf Monaten, wenn das Baby die ersten Greifbewegungen unternimmt. Häufig wird die Störung allerdings erst dann festgestellt, wenn das Kleinkind zu stehen und zu gehen beginnt.

Um eine Zerebralparese zu behandeln, muss ein multidisziplinäres Therapiekonzept erstellt werden, das sich an der Ausprägung und Lokalisation der Beeinträchtigungen orientiert. Für das betroffene Kind ist es besonders wichtig, dass es von einem festen Therapeutenteam behandelt und mindestens die ganze Kindheit, oft auch das Jugend- und frühe Erwachsenenalter hindurch begleitet wird.

Da die Ursachen der Zerebralparese nicht beseitigt werden können, zielt die Behandlung immer darauf ab, die Funktion des Bewegungsapparats zu verbessern und mögliche Begleitsymptome wie Sprach- oder Schluckbeschwerden zu therapieren. Der Physiotherapie kommt in der Behandlung solcher Störungen eine besonders wichtige Rolle zu. Insbesondere das sogenannte Bobath-Konzept, das bei Kindern aller Altersgruppen zur Anwendung kommt, hat sich erfolgreich bewährt. Im Mittelpunkt der Bobath-Therapie steht die gezielte Förderung durch das Erreichen der offenen Kanäle des kleinen Patienten. Wenn ein Kind nicht spricht, sich dafür aber für Blickkontakt interessiert, wird der Therapeut auf Basis dieses offenen Kanals ein Therapiekonzept erstellen. Die Bobath-Therapie baut immer auf individuell konzipierten Übungen und Techniken auf, die die Motivation des Kindes in den Vordergrund stellen. Auch manuelle Therapien und das Verfahren nach Vojta, das durch die sogenannte Reflexlokomotion elementare Bewegungen mit den Patienten erarbeitet, sind in der Behandlung der Zerebralparese besonders erfolgreich. Außerdem wird die lokale Vibrationstherapie eingesetzt, bei der man im Rahmen der Therapiestunden in den unterschiedlichen Fachbereichen unterstützend das NOVAFON Vibrationstherapiegerät einsetzt. Unabhängig von der eingesetzten Methode spielt eine vertrauensvolle und intensive Beziehung zwischen den Therapeuten und ihren kleinen Patienten eine wesentliche Rolle.

Unterstützend zur Physiotherapie kommen abhängig von der Ausprägung der Störung auch logopädische und ergotherapeutische Methoden sowie orthopädische Maßnahmen zum Einsatz. Durch ein Zusammenspiel dieser Fachgebiete können die Betroffenen Sprach- und Essstörungen überwinden und bei Bedarf durch geeignete Hilfsmittel und medizinische Maßnahmen so weit beweglich bleiben, dass das Risiko für Muskelverkürzungen oder Knochenverformungen sinkt. Unterschiedliche Rehabilitations- und Sportprogramme sowie tiergestützte Therapiemaßnahmen sind für Kinder und Jugendliche mit Zerebralparese ebenfalls sehr gut geeignet. In vielen Fällen ist es notwendig, auch eine psychologische Betreuung der Patienten und ihrer Familienangehörigen einzuleiten. Um die Spastik positiv zu beeinflussen, können verschiedene Medikamente oder lokale Vibrationstherapie zum Einsatz kommen, die den Muskeltonus herabsetzen. Erst wenn eine auf mehreren Säulen aufgebaute Therapie nicht den gewünschten Erfolg zeigt, können die behandelnden Ärzte einen operativen Eingriff in Erwägung ziehen. Vor allem chirurgische Sehnenverlängerungen, Muskeleinkerbungen und Knochenumstellungen können dazu beitragen, das Gleichgewicht der Muskulatur herzustellen. Im Rahmen einer Neurotomie erfolgt eine Durchtrennung von Nervenfasern, die die Spastik mindern kann. Eine solche Operation wird allerdings nur durchgeführt, wenn der Patient nicht gehen kann. Da sie irreversibel ist, unterliegt diese operative Methode einer strengen ärztlichen Indikationsstellung.

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Unter dem Begriff der Ataxie sind verschiedene, den neuronalen Erkrankungen zugeordnete Störungen zusammengefasst, die die Koordination der Bewegungen beeinträchtigen. Sie können durch eine Grunderkrankung ausgelöst werden, auf genetisch bedingte oder erworbene Ursachen zurückzuführen sein. Im Folgenden erfahren Sie, welche Auslöser in Betracht kommen und welche Behandlungsansätze zur Verfügung stehen.

Was ist eine Ataxie?

Eine Ataxie beschreibt eine neurologisch bedingte Erkrankung, die in verschiedenen Ausprägungen auftreten und unterschiedliche Körperbereiche betreffen kann. Vielen Menschen ist das Krankheitsbild gänzlich unbekannt. Dennoch leiden Schätzungen zufolge weltweit 20 von 100.000 Menschen an einer Ataxie. Auch viele Ärzte sind mit der Erkrankung und den damit einhergehenden Symptomen nicht vertraut. Aus diesem Grund werden Ataxien häufig nicht oder falsch diagnostiziert. Für die Betroffenen bedeutet dies enormes Leid, da sie weder über die Ursachen aufgeklärt werden noch eine wirksame Therapie erhalten.

Je nach Schweregrad, Ausprägung, Ursachen und betroffenem Körperbereich wird bei der Ataxie zwischen verschiedenen Formen unterschieden, die mit unterschiedlichen Symptomen einhergehen. Die Klassifikation unterscheidet zudem mehrere Ataxien, deren Namen sich von denen ihrer Entdecker und erstmalig Betroffenen ableiten. Ein Beispiel dafür ist die Batten-Spielmeyer-Vogt-Krankheit, die eine genetisch bedingte juvenile Form beschreibt.

Symptome und Verlauf einer Ataxie

Koordinationsstörungen in verschiedenen Körperbereichen gelten als das Hauptsymptom der Erkrankung. Diese können je nach Form in verschiedenen Körperbereichen auftreten und zu erheblichen Einschränkungen der Bewegungsfähigkeit führen. Bei der sogenannten Standataxie sind Probleme beim Stehen oder Laufen zu beobachten. Menschen, die unter einer Rumpfataxie leiden, können kaum aufrecht sitzen und stehen, dafür bereiten flüssige Bewegungen keine Probleme. Bei der Gangataxie ist das Gegenteil der Fall. Die Betroffenen zeigen beim Sitzen oder Stehen keinerlei Auffälligkeiten, während ihr Gang von schwankenden Bewegungen und einer breitbeinigen Körperstellung geprägt ist. Die Zielbewegungsataxie geht mit Problemen beim Zeigen des Fingers auf ein bestimmtes Objekt einher. Die Ausprägung dieser Form der Erkrankung ist nur dann zu erkennen, wenn sich der Patient in einer Situation befindet, die ein zielgerechtes Deuten verlangt. Die optische Ataxie betrifft die Kontraktion der Augenmuskeln und manifestiert sich in Einschränkungen der zielgerichteten Kontrolle der Augen. Je nach Ausprägung kann die Erkrankung verschiedene Begleitsymptome verursachen. Wenn das Zwerchfell mitbeteiligt ist, treten häufig Sprachstörungen, Schluckbeschwerden oder Stottern auf.

Abhängig vom individuellen Fall kann die Erkrankung unterschiedlich verlaufen. Es ist möglich, dass sich eine Ataxie in Koordinationsstörungen unterschiedlichen Schweregrads manifestiert, die sich in ihrer Ausprägung lange Zeit kaum verändern. Dadurch leben manche Patienten, die die Diagnose erhalten, viele Jahre oder sogar Jahrzehnte mit dieser Störung. In anderen Fällen führt die Krankheit zu einer raschen Verschlechterung der Symptome mit kontinuierlich zunehmender Immobilität. Oft kommt es dann auch zum Auftreten lebensbedrohlicher Folgeerkrankungen wie Thrombosen oder Entzündungen innerer Organe.

Mögliche Ursachen einer Ataxie

Die mit der Erkrankung einhergehenden Störungen der Koordination von Bewegungsabläufen sind auf Veränderungen in der Reizweiterleitung zwischen Kleinhirn, Rückenmark und Nervenbahnen zurückzuführen. Solche Störungen können verschiedene Ursachen haben. Häufig wird eine Ataxie durch einen Schlaganfall ausgelöst, der mit Blutungen oder Sauerstoffmangel im Kleinhirn einhergeht. Auch entzündliche Prozesse im Gehirn, wie sie etwa im Rahmen von Autoimmunerkrankungen oder bakterieller und viraler Infektionen auftreten, können für die Entwicklung einer Ataxieverantwortlich sein. Neben der Multiplen Sklerose kommen Syphilis, HIV, Herpes-Zoster und das Epstein-Barr-Virus sowie die Borreliose als Grunderkrankungen in Frage. Schädigungen im Kleinhirn können zudem durch eine Tumorerkrankung und Metastasierung sowie einen ungünstigen Lebensstil verursacht werden. Insbesondere Bleivergiftungen sowie ein erheblicher Mangel an Vitamin B12 oder E über einen langen Zeitraum haben häufig eine Ataxie zur Folge.

Wissenschaftler gehen davon aus, dass auch die Genetik eine wesentliche Rolle spielt, wobei diese Ursachen bis heute nicht vollständig erforscht sind. Bekannt ist, dass genetische Fehler zu einer falschen oder unzureichenden Bildung von Neurotransmittern führen, die mit Fehlinformationen zwischen Gehirn und Nerven einhergehen. Erblich bedingte Ataxienkönnen je nach Form bereits im Kindesalter auftreten und mehrere Familienmitglieder betreffen. Neben autosomal-rezessiven existieren auch X-chromosomale Ursachen. Letztere bedingen Ataxien, die ausschließlich bei Männern auftreten.

Möglichkeiten einer Therapie der Ataxie

Da eine Ataxie in den meisten Fällen durch eine Grunderkrankung verursacht wird, zielt die Therapie darauf ab, diese zu behandeln. Bei Infektionen ist die Gabe von Arzneistoffen angezeigt, die die viralen oder bakteriellen Krankheitserreger gezielt bekämpfen oder entzündliche Prozesse durch Überreaktionen des Immunsystems dämpfen. Wurde eine Ataxie durch eine akute oder latente Vergiftung ausgelöst, sollte eine Reinigung des Organismus von den Giftstoffen erfolgen. Je nach Ausprägung und Schweregrad kann dies in der Schulmedizin durch die Gabe verschiedener Medikamente oder in der Naturheilkunde durch die Einnahme von pflanzlichen Präparaten mit entgiftenden Wirkstoffen, Heilerde oder Zeolith bewirkt werden. In vielen Fällen bilden sich die Symptome nach einer vollständigen Giftstoffausleitung von selbst zurück. Ist ein Alkohol- und Drogenmissbrauch als Ursache zu definieren, kann nur der konsequente Verzicht oder ein Entzug die Heilung oder Besserung der Ataxie ermöglichen.

Der behandelnde Arzt wird in den meisten Fällen eine neurologische Untersuchung einleiten. Eine Magnetresonanztomographie gibt Aufschluss darüber, ob ein Gehirntumor als Auslöser in Frage kommt. In solchen Fällen wird ein operativer Eingriff in Erwägung gezogen, sofern dieser möglich ist. Im Rahmen einer Blutuntersuchung kann ermittelt werden, ob ein Vitaminmangel die Erkrankung ausgelöst hat. In solchen Fällen lässt sich eine Ataxie durch eine gezielte und rechtzeitige Supplementation gut behandeln.

Erfolgreiche physiotherapeutische Behandlungsansätze

Besteht der Verdacht, dass eine erblich bedingte Ataxie vorliegt, wird der Arzt verschiedene molekularbiologische Analysen einleiten. Bei genetischen Formen der Erkrankung ist eine ursächliche Behandlung nicht möglich. Die Therapie zielt daher immer darauf ab, die Symptome zu lindern und die Beweglichkeit des Patienten so gut wie möglich zu erhalten oder kontinuierlich zu verbessern. Eine besondere Rolle kommt in diesen Fällen verschiedenen physiotherapeutischen und krankengymnastischen Behandlungsformen zu, wobei solche Maßnahmen bei allen Ataxien, unabhängig von deren Ursachen, unterstützend zur Anwendung kommen sollten.

Zur langfristig wirksamen Behandlung einer Ataxie hat sich vor allem die Koordinative Physiotherapie erfolgreich bewährt. Sie zielt darauf ab, die Bewegungsabläufe, Handlungsfähigkeit und das Gleichgewicht nachhaltig zu verbessern. Im Rahmen von wiederholtem, durch den Therapeuten angeleitetem Üben lernen die Betroffenen, ihre naturgemäß steife Körperposition aufzugeben und die überschießenden beziehungsweise unkontrollierten Bewegungen zuzulassen. Dadurch nehmen die Patienten vorübergehend wieder eine schlangenlinienförmige oder fahrige Bewegung an. Dies begründet den Erfolg der Koordinativen Physiotherapie, denn diese Bewegungen können nun durch gezieltes Training allmählich kontrolliert werden. Im Rahmen koordinativer Trainingseinheiten, die auch gezielte Muskeldehnungsübungen miteinschließen, werden die Mobilität von Gelenken der betroffenen Körperbereiche, die Balance sowie die Kraft, alltägliche Tätigkeiten zu verrichten, gefördert und kontinuierlich gesteigert. Hierfür kommt in den Therapiestunden häufig die lokale Vibrationstherapie zum Einsatz. Durch die verbesserte Handlungsfähigkeit in verschiedenen Alltagssituationen werden die Betroffenen zunehmend unabhängiger, können am sozialen Leben teilhaben und Ängste sowie depressive Verstimmungen überwinden.

Um die Wirksamkeit der Therapie zu unterstützen, können verschiedene Hausmittel eingesetzt werden, die eine Muskelentspannung und Beruhigung der Nerven erzielen. Besonders empfehlenswert sind Kohlwickel und der tägliche Verzehr von Ingwer in Form von Tee oder der frischen Knolle. Die Nährstoffe Selen, Zink, Kupfer und Magnesium regen nachweislich die Bildung von gesundem Nervengewebe an und fördern die Regeneration der Zellen. Unter den Heilkräutern sind vor allem Brennnessel und Thymian zu nennen, deren Inhaltsstoffe ausgleichend auf das Nervensystem wirken. Viele Ernährungswissenschaftler und ganzheitliche Mediziner empfehlen Patienten heute die Ketogene Diät. Diese Ernährungsform führt in vielen Fällen zu einer Verringerung der Symptome einer Ataxie, da das Gehirn mit dringend benötigten Proteinen und verwertbarer Energie versorgt wird und sich nachhaltig regenerieren kann.

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Menschen, die an Fibromyalgie erkranken, gehen oft einen langen Leidensweg, bevor die richtige Diagnose gestellt wird und eine wirksame Therapie eingeleitet werden kann. Die genauen Ursachen der Erkrankung sind bis heute nicht gänzlich erforscht. Dementsprechend zielt die Behandlung darauf ab, die Symptome zu lindern und die Lebensqualität der Patienten zu verbessern. Im Folgenden erfahren Sie, welche körperlichen Veränderungen der Fibromyalgie zugrunde liegen und welche Therapiemaßnahmen sich erfolgreich bewähren.

Was ist Fibromyalgie?

Die Fibromyalgie, auch unter dem Begriff „myofasziales Schmerzsyndrom“ bekannt, beschreibt eine nicht-entzündliche Erkrankung, die chronisch und schubweise verläuft und dem rheumatischen Formenkreis zugeordnet wird. Sie gilt als nicht heilbar und schwer zu diagnostizieren, da im Labor ausgewertete Blutbilder und Röntgenuntersuchungen keine Hinweise auf das Vorliegen der Krankheit liefern. Dies ist darauf zurückzuführen, dass sie keine Schädigungen der inneren Organe, des Skeletts und der Gelenke verursacht. Die Betroffenen leiden unter teils starken, meist generalisierten Schmerzen der Muskulatur und des Bewegungsapparats. Diese manifestieren sich an den von Medizinern als Tender Points bezeichneten Körperbereichen in Form von Brennen, Stechen oder Muskelkater-ähnlichen Beschwerden. Sowohl die Schmerzen als auch die vielfältigen Begleitsymptome wie Erschöpfung, Morgensteifigkeit, Schwellungen, Reizblase und Reizdarm, Tinnitus oder Zittern in den Gliedmaßen führen zu erheblichen Beeinträchtigungen der Lebensqualität und Einschränkungen der Bewegungsfähigkeit. Viele Betroffene leiden zudem an Depressionen, Schlafstörungen und Angstzuständen.

Mögliche Ursachen des myofaszialen Schmerzsyndroms

Die Fibromyalgie ist ein in den westlichen Industrienationen weit verbreiteter Symptomkomplex, der geschätzte vier Prozent der Bevölkerung betrifft. Da Frauen im Vergleich zu Männern um ein Vielfaches häufiger daran erkranken, vermuten Wissenschaftler, dass hormonelle Faktoren die Entstehung einer Fibromyalgie begünstigen. Die Tatsache, dass die Erkrankung in Familien gehäuft auftritt, lässt darauf schließen, dass auch eine genetische Disposition eine Rolle spielen könnte. Die genauen Ursachen der Fibromyalgie konnten jedoch bis heute nicht eindeutig definiert werden.

Lange Zeit nahmen Mediziner an, dass es sich bei der Fibromyalgie um eine Begleiterscheinung psychischer Erkrankungen handelt. Tatsächlich treten die charakteristischen Symptome häufig als Folge von seelischen Traumata oder psychischer Überbelastung auf. Allerdings sind sich die Wissenschaftler heute einig, dass die Fibromyalgie eine eigenständige Krankheit beschreibt. Rein organisch betrachtet liegen der Fibromyalgie bestimmte Störungen zugrunde, die im Bindegewebe, also direkt unter der Haut befindliche Nervenfasern betreffen. Als Ursachen werden Schädigungen des zentralen Nervensystems angenommen, die dazu führen, dass im Gehirn Veränderungen in der Verarbeitung von sensorischen Signalen stattfinden und ein chronisches Schmerzempfinden auslösen. Als Ursachen dieser neurologischen Störungen kommt ein Mangel des Neurotransmitters Serotonin ebenso in Betracht wie starke Schwankungen im Hormonhaushalt, die vor allem durch chronischen Stress bedingt sind.

Mögliche Auslöser einer Fibromyalgie

Obwohl die genauen organischen Ursachen der Fibromyalgie nicht gänzlich erforscht sind, haben Wissenschaftler verschiedene Auslöser definiert. Untersuchungen haben gezeigt, dass viele Frauen, die körperliche oder seelische Gewalt wie etwa sexuellen Missbrauch erfahren haben, besonders häufig an einer Fibromyalgie erkranken. Auch Menschen, die unter Burn-out leiden, sind einem hohen Risiko ausgesetzt, die Krankheit zu entwickeln. Neben hormonellen Einflüssen und psychischen Faktoren kann auch eine zu starke körperliche Belastung oder Überanstrengung über einen längeren Zeitraum die Entstehung einer Fibromyalgie begünstigen. Häufig tritt die Erkrankung plötzlich nach einer Infektion wie beispielsweise einer schweren Influenza auf. Bewegungsmangel, Rauchen und Übergewicht werden ebenfalls zu den wichtigsten auslösenden Faktoren gezählt.

Möglichkeiten einer Therapie der Fibromyalgie

Eine ursächliche Behandlung der Erkrankung ist nach heutigem Wissensstand nicht möglich. Die Therapie einer Fibromyalgie zielt daher darauf ab, durch verschiedene Maßnahmen einer Chronifizierung der Beschwerden entgegenzuwirken und dadurch die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern. Eine erfolgreiche Behandlung der Erkrankung umfasst mehrere Fachgebiete innerhalb der Medizin und schließt auch konsequente Veränderungen der Lebensgewohnheiten durch die Betroffenen mit ein.

Eine zentrale Rolle kommt der psychologischen Betreuung der Patienten zu. Unter Anleitung eines erfahrenen Psychotherapeuten oder Psychiaters können die Betroffenen lernen, chronischen Stress oder die der Erkrankung zugrundeliegenden seelischen Belastungen zu überwinden. Schmerzbewältigungstechniken, Entspannungsübungen, Meditation oder Biofeedback werden in der Psychotherapie erfolgreich eingesetzt, um den Umgang mit den Beschwerden langfristig zu erleichtern. Bei schwerer Ausprägung der Erkrankung kann eine zeitlich begrenzte Gabe von Antidepressiva zu einer Senkung der Schmerzschwelle und Verbesserung der Schlafgewohnheiten beitragen.

In der Schulmedizin stehen kaum Möglichkeiten zur Verfügung, um eine Fibromyalgie zu behandeln. Da die Einnahme von Schmerzmitteln mit erheblichen Nebenwirkungen verbunden ist, eignet sich diese Maßnahme nicht für die Anwendung über einen langen Zeitraum. Physikalische Therapiemethoden hingegen haben sich in der langfristigen Behandlung der Fibromyalgie sehr erfolgreich bewährt. Heilpraktikern und Physiotherapeuten stehen unterschiedliche sanfte Methoden zur Verfügung, die darauf abzielen, die Bewegungsfähigkeit der Patienten zu verbessern. Durch die chronischen Muskelschmerzen und die Gelenksteifigkeit leiden viele Betroffene unter erheblichem Bewegungsmangel, der die Symptome einer Fibromyalgie verstärkt und den Verlauf der Erkrankung negativ beeinflusst. Durch physikalische Behandlungsmethoden kann der Körper wieder langsam an Bewegung gewöhnt werden. Dies stärkt und dehnt die Muskulatur und erleichtert den Patienten, sanfte sportliche Betätigung wie Thai Chi, Yoga oder Schwimmen allmählich in den Alltag zu integrieren. Besonders empfehlenswert sind heiltherapeutische Bewegungsübungen, die in Warmwasserbecken oder im Thermalbad zur Anwendung kommen, da sie von den Betroffenen als angenehm und in den meisten Fällen schmerzfrei  empfunden werden.

Ganzheitliche Maßnahmen zur Linderung der Beschwerden

Um den Erfolg einer physikalischen Behandlung zu beschleunigen, können unterstützend verschiedene alternative und ganzheitliche Therapieansätze zur Anwendung kommen. Bei akuten Schmerzen sind Akupunktur, Behandlungen mit Infrarotlicht, warme Moorpackungen und Kälteanwendungen besonders empfehlenswert. Begleitend setzen viele Physiotherapeuten die Elektrotherapie und die lokale Vibrationstherapie ein, um die Schmerzen nachhaltig zu lindern. Massagen, Lymphdrainagen und Fango können ebenfalls dazu beitragen, das Wohlbefinden der Betroffenen zu verbessern.

Menschen mit Fibromyalgie können selbst einiges dazu beitragen, um ihre Lebensqualität langfristig positiv zu beeinflussen. Der Verzicht auf bestimmte Lebensmittel, die das Schmerzempfinden erhöhen, ist eine wichtige ganzheitliche Maßnahme zur Verbesserung der Lebensqualität. Betroffene sollten alle säurebildenden Lebensmittel, vor allem rotes Fleisch und Wurstwaren, Zucker, Fertignahrung und Weißmehlprodukte weitgehend vom Speiseplan streichen. Um den Hormonhaushalt zu stabilisieren, sollte die Ernährung hohe Mengen an Omega-3-Fettsäuren aus hochwertigen Pflanzenölen und fettem Seefisch sowie tägliche Portionen an Obst und Beeren, Trockenfrüchten, Nüssen, Kräutern und Blattgemüse umfassen. Diese Lebensmittel enthalten hohe Konzentrationen an Mineralstoffen, Vitaminen und Antioxidantien, die sich nachweislich positiv auf die Schmerzverarbeitung im Gehirn auswirken. Insbesondere Zink, Magnesium, einige Vitamine der B-Gruppe sowie die Aminosäure L-Tryptophan kurbeln die körpereigene Synthese von Serotonin an und sollten dem Körper daher in möglichst hohen Mengen zur Verfügung gestellt werden.

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Die Myopathie ist eine äußerst komplexe Erkrankung, die unterschiedliche Ursachen haben kann und sich in vielfältigen Symptomen manifestiert. Sowohl Kinder als auch Erwachsene können in jedem Lebensalter betroffen sein. Im Folgenden erfahren Sie, welche Auslöser für diese Muskelerkrankung in Frage kommen und welche schulmedizinischen und alternativen Behandlungsmaßnahmen deren Verlauf positiv beeinflussen können.

Was ist eine Myopathie?

Dieser Terminus dient in der Medizin als Sammelbegriff für verschiedene Erkrankungen, die in erster Linie mit Schwächen und Degenerationen im Bereich der Muskulatur einhergehen. In den meisten Fällen ist die Skelettmuskulatur betroffen. Selten tritt eine Myopathie im Bereich der Muskulatur des Herz-Kreislaufsystems auf. Ärzte sprechen in solchen Fällen von einer sogenannten Kardiomyopathie. Innerhalb dieser Gruppe von Krankheitsbildern wird zwischen Muskeldystrophien sowie verschiedenen Formen kongenitaler, toxischer, endokriner und metabolischer Myopathien unterschieden. Dabei handelt es sich um sehr heterogene Symptomkomplexe, die unterschiedliche Ursachen haben können. Abhängig von ihrer Art und Ausprägung kann eine Myopathie zu Einschränkungen der grobmotorischen oder feinmotorischen Fähigkeiten führen und dadurch die Lebensqualität sowie die Selbständigkeit der Patienten in deren Berufs- und Privatleben erheblich negativ beeinflussen. Da Myopathien bis heute nicht gänzlich wissenschaftlich erforscht sind, stellt die richtige Diagnose für viele Ärzte eine große Herausforderung dar.

Mögliche Ursachen einer Myopathie

So heterogen die zu den Myopathien gezählten Krankheitsbilder sind, so vielfältig sind auch deren Ursachen. Abhängig von der Art kann eine Myopathie genetisch bedingt oder angeboren, durch eine Grunderkrankung ausgelöst oder durch den Lebensstil erworben sein. In der Medizin werden Myopathien abhängig von ihren Ursachen daher in mehrere Untergruppen unterteilt.

Die primären Formen bezeichnen Krankheitsbilder, die sich aus verschiedenen Gründen selbst verursachen. Dazu zählen insbesondere kongenitale Muskelerkrankungen, deren Ursachen in erblich bedingten pathologischen Prozessen im Rahmen der Proteinversorgung der Muskelfasern begründet sind. Genetische Fehlinformationen bedingen eine abnorme Ablagerung oder Verknüpfung verschiedener Proteine in den Zellen der Muskulatur. Im Zuge humangenetischer Untersuchungen konnten Wissenschaftler ein Zusammenspiel mehrerer Gene definieren, das zu den Strukturanomalien innerhalb der Muskelzellen führt.

Eine sekundäre Myopathie wird durch eine Grunderkrankung ausgelöst. So können beispielsweise Fehlfunktionen der Schilddrüse, Über- und Unterfunktionen der Nebennierenrinde oder erhebliche Nährstoffmängel für die Entstehung einer sekundären Myopathie verantwortlich sein. Metabolische und mitochondriale Myopathien entwickeln sich als Folge von Störungen verschiedener Stoffwechselprozesse. Die Muskelzellen sind bei Vorliegen solcher Erkrankungen nicht in der Lage, über die Nahrung aufgenommene Energieträger wie Proteine, Kohlenhydrate und Fette zu verarbeiten. Dies führt zu einem chronischen Nährstoffmangel im betroffenen Gewebe, wodurch es zu Abfällen der Leistungsfähigkeit, Ermüdung und Ausfällen der Muskelfasern kommt.

Entzündlichen Myopathien liegen meist Überreaktionen des Immunsystems zugrunde, die zu chronischen Entzündungsprozessen und in weiterer Folge zur Zerstörung von Muskelgewebe führen. Solche Formen werden den Autoimmunerkrankungen zugeordnet. Die Ursachen der Fehlsteuerungen des Immunsystems sind oft nicht bekannt. Bei einer sogenannten erworbenen Myopathie, die ebenfalls mit degenerativen entzündlichen Prozessen im Muskelgewebe einhergeht, können die Auslöser hingegen in vielen Fällen definiert werden. Solchen Ausprägungen von Muskelerkrankungen liegen durch einen ungesunden Lebensstil verursachte Einflüsse zugrunde. Mögliche exogene Auslöser können übermäßiger Alkoholkonsum, Missbrauch von Kokain und Heroin oder eine langfristige Einnahme von Statinen und Arzneistoffen auf Basis von Serotonin oder Kortison sein. Auch Umweltgifte und toxische Substanzen im beruflichen Umfeld kommen als Ursachen erworbener Muskelerkrankungen in Frage.

Symptome und Verlauf einer Myopathie

Abhängig von ihrer Ausprägung verursacht eine Myopathie verschiedene Beschwerden, die von schubweise auftretenden oder belastungsabhängigen krampfartigen Schmerzen bis zu schneller Ermüdbarkeit, Erschöpfung und dem Schwinden von Muskelgewebe reichen können. Im weiteren Verlauf kommt es aufgrund der eingeschränkten Bewegungsfähigkeit oft zu einer Deformierung von Gelenken und Knochen. Primäre Erkrankungsformen manifestieren sich in der Regel als Muskeldystrophien, die mit Lähmungen der Muskulatur im Bereich des Schultergürtels, des Beckens oder der Oberarme, aber auch der Gesichts-, Augen- und Rachenmuskulatur einhergehen. Neben starken Muskelschmerzen und tonischer Muskelanspannung im betroffenen Körperbereich können auch Trübungen der Augenlinsen und Änderungen oder Monotonie der Stimmlage auftreten. Als Begleitsymptome zeigen sich je nach Art der Erkrankung häufig epileptische Anfälle, Herzrhythmusstörungen, erhöhte Blutzuckerwerte oder der Verlust des Seh- oder Hörvermögens.

Eine kongenitale Myopathie ist oft bereits nach der Geburt erkennbar oder kommt im Kleinkindalter zum Ausbruch. In den meisten Fällen sind die Bereiche des Beckens und der Oberschenkel von dem Muskelschwund betroffen. Die kleinen Patienten leiden unter krampfartigen Schmerzen und fallen durch einen schwerfälligen bis watschelnden Gang auf. Mit zunehmendem Alter verlieren die Patienten allmählich die Fähigkeit, ohne fremde Hilde aus dem Sitzen oder Liegen aufzustehen. Ein deutliches Erkennungsmerkmal vieler betroffener Kinder sind die sogenannten Kugelwaden. Diese entstehen, da der Körper dem Abbau von Muskelfasern mit der Bildung von übermäßigem Fett- und Bindegewebe entgegenwirkt. Kinder, die unter einer kongenitalen Myopathie leiden, sind einem hohen Risiko ausgesetzt, bereits im Jugendalter zum Pflegefall zu werden. Eine Myopathie kann die Lebenserwartung verringern und im fortgeschrittenen Stadium auch Funktionsanomalien in Körperarealen und Organen hervorrufen, die nicht von den degenerativen Prozessen in den Muskeln betroffen sind. Häufige Folgeerkrankungen sind Diabetes mellitus, Verdauungsstörungen und Polymyositis mit und ohne Beteiligung der Haut.

Möglichkeiten der Therapie von Myopathien

Die Behandlung einer Myopathie richtet sich nach deren Form und ursächlichen Entstehung. Die Chancen, dass die Therapie einen deutlichen Erfolg zeigt, hängt maßgeblich von der Ausprägung der Symptome ab. Bei Vorliegen einer autoimmunen Myopathie kommen Arzneistoffe zur Anwendung, die die Aktivität des Immunsystems dämpfen und die Entzündungsprozesse in den Muskeln stoppen. Begleitend zu solchen Immunsuppressiva werden meist Infusionen mit hochdosierten Immunglobulinen verabreicht, um das Infektionsrisiko der Betroffenen zu reduzieren. Der Verlauf einer metabolischen Myopathie kann durch die medikamentöse Substitution mit fehlenden Stoffwechselprodukten positiv beeinflusst werden. Neben der konservativen Behandlung der Myopathie kommen auch physiotherapeutische Maßnahmen, Krankengymnastik und orthopädische Hilfsmittel zum Einsatz, um den Muskelschwund zu verlangsamen und die Stabilität sowie Mobilität der Patienten so lange wie möglich zu erhalten. Ist die Rachenmuskulatur betroffen, sind logopädische Therapiemaßnahmen sinnvoll. Bei sekundären Myopathien muss die Grunderkrankung gezielt behandelt werden, um den Verlauf nachhaltig positiv zu beeinflussen.

In der Alternativmedizin haben sich verschiedene Maßnahmen zur sanften Behandlung von Myopathien erfolgreich bewährt. Die Muskelschmerzen können durch Bäder mit Heilkräutern, Wärmepackungen und feuchtwarme Umschläge mit Apfelessig wirksam gelindert werden. Unter den Kräutern gelten vor allem Auszüge aus Thymian, Kamille, Rosmarin, Latschenkiefer und Kampfer als schmerzstillend. Neben der Akupunktur und Akupressur kommen auch die Elektrotherapie und die lokale Vibrationstherapie zum Einsatz, um eventuell auftretende Schmerzen zu lindern. Betroffenen wird empfohlen, regelmäßig Brennesseln, Knoblauch, Ingwer und Meerrettich, Leinöl und wildgefangenen fetten Seefisch auf den Speiseplan zu setzen, denn diese Lebensmittel entfalten entzündungshemmende Eigenschaften. Der konsequente Verzicht auf rotes Fleisch, Zucker und Weißmehlprodukte kann sich auf den Verlauf ebenfalls positiv auswirken, da diese Nahrungsmittel Schübe begünstigen und Entzündungen fördern. Regelmäßiges Ölziehen und die Einnahme von mikronisiertem Zeolith sind sinnvolle ganzheitliche Maßnahmen, um den Organismus von jenen Giftstoffen zu befreien, die als auslösende Faktoren einer erworbenen Myopathie in Frage kommen.

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Entdecken Sie die vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten von NOVAFON. Wir bei NOVAFON ermöglichen vielen Menschen den Zugang zu einer Behandlung, die eine Vielzahl von Symptomen gesundheitlicher Beschwerden lindert, dadurch die Lebensqualität steigert und hilft, den Alltag besser zu meistern. Die sanften Vibrationen der NOVAFON Schallwellengeräte tragen dazu bei, Schmerzen zu reduzieren sowie die Folgen eines Schlaganfalls zu lindern. Sowohl bei altersbedingten Gelenkerkrankungen als auch bei muskulären Problemen schafft die lokale Vibrationstherapie Abhilfe. Die Marke NOVAFON ist Botschafter der lokalen Vibrationstherapie für Qualität und Verlässlichkeit. Unsere bewährten Therapiegeräte sind „Made in Germany“ und nach DIN ISO 13485 als Medizinprodukte der Klasse IIa vom TÜV SÜD zertifiziert.

Die Reittherapie zeigt in der unterstützenden Behandlung vieler körperlicher und psychischer Erkrankungen beachtliche Erfolge. Kinder und Erwachsene mit Spastik profitieren von dieser tiergestützten Therapieform besonders, da die natürlichen Bewegungen des Pferderückens einen äußerst positiven Einfluss auf die Regulation der Muskulatur ausüben. Im Folgenden erfahren Sie, auf welche Weise das therapeutische Reiten den Muskeltonus verbessert und welche Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Behandlung erfüllt sein müssen.

Was ist therapeutisches Reiten?

Therapeutisches Reiten ist ein Oberbegriff für verschiedene Arten des Pferdereitens, die in der unterstützenden Behandlung von Behinderungen und Entwicklungsstörungen eingesetzt werden. Sowohl die Bewegung durch den Vorgang des Reitens als auch der direkte Umgang mit dem Tier üben auf mehreren Ebenen einen positiven Einfluss auf den Körper, die Psyche und die sozialen Kompetenzen der Patienten aus. Durch seine ganzheitlich heilende Wirkung gewinnt das therapeutische Reiten heute zunehmend an Bedeutung und nimmt innerhalb der tiergestützten Therapieformen eine besondere Stellung ein. Es wird von Ärzten und Physiotherapeuten ebenso gezielt eingesetzt wie von Krankengymnasten, Psychologen und Pädagogen. Das therapeutische Reiten blickt auf eine lange Geschichte zurück und kam bereits im 8. Jahrhundert zur Anwendung. Im Zentrum steht die enge Verbindung zwischen Mensch und Pferd. Pferde sind nicht nur Fortbewegungsmittel und tragen den Menschen, sondern fördern auch dessen Selbstbewusstsein, Mut und Verantwortungsgefühl, da sie geführt werden müssen. Gleichzeitig übertragen sich vom Rücken des Pferdes während der Bewegung auf den Menschen rhythmische Schwingungen, die verschiedene körperliche Prozesse stabilisieren und harmonisieren können.

Formen des Therapeutischen Reitens und seine Anwendungsgebiete

Bei der Reittherapie wird mit dem heilpädagogischen Reiten und der Hippotherapie zwischen zwei Arten unterschieden. Die erste Form zielt auf Basis eines intensiven Dialoges mit den Tier darauf ab, auf psychologischer und sozial-integrativer Ebene eine positive Entwicklung der Patienten zu fördern. Für die Durchführung des heilpädagogischen Reitens sind keine fachlichen Qualifikationen notwendig. In der Physiotherapie kommt die zweite Form zur Anwendung. Diese darf ausschließlich von Physiotherapeuten mit Zusatzausbildung oder Hippotherapeuten angewandt werden. Die Hippotherapie macht das Pferd zu einem Medium, das Bewegungsimpulse aussendet. Da diese den natürlichen Bewegungen des Menschen sehr ähnlich sind, können sie vor allem bei Schädigungen des zentralen Nervensystems wie der Spastik eine entkrampfende Wirkung entfalten. Sie verbessern bei körperlichen Behinderungen wie Querschnittlähmung sowie mit einem erhöhten Muskeltonus einhergehenden körperlichen Störungen wie der Spastik die Muskelspannung, das Körpergefühl und die Balance des gesamten menschlichen Bewegungsapparats. Insbesondere die Bereiche des Beckens und der Wirbelsäule reagieren positiv auf die Gangart des Pferdes und pendeln sich dabei neu ein.

Wirkung der Hippotherapie auf Patienten mit Spastik

Der positive Effekt dieser Form der Reittherapie auf den Muskeltonus von Patienten mit Spastik basiert auf einer dreidimensionalen Bewegung, die vom Rücken des Pferdes ausgeht. Durch die rhythmischen Impulse findet eine Aktivierung der Muskulatur im Bereich des Rumpfes, des Beckens und der Beine statt. Diese kann sowohl bei Menschen mit erblicher oder krankheitsbedingter spastischer Paraparese als auch bei Kindern mit angeborenen Störungen der Bewegungsfähigkeit wie einer infantilen Zerebralparese die Bewegungsfähigkeit und Lebensqualität nachhaltig verbessern. Ein entscheidender Vorteil der Hippotherapie zur Behandlung der Spastik liegt darin, dass sich der Muskeltonus durch die Bewegungsübungen auf dem Pferderücken kontinuierlich verbessert, ohne dass der Patient sich dabei körperlich überanstrengt. Die Reittherapie bietet die Möglichkeit, den Gleichgewichtssinn, die Haltung und Koordination zwischen Rumpf, Becken und Beinen auf spielerische und entspannte Weise gezielt zu trainieren. Durch die regelmäßigen Impulse, die vom Pferderücken ausgehen, werden zudem im beeinträchtigten Gewebe Selbstheilungskräfte mobilisiert, die eine Entspannung und Regulation der Muskulatur fördern. Diese Erkenntnisse konnten im Rahmen einer in Zusammenarbeit von mehreren Autoren der Universität Köln und der Klinik Asbach im August 2017 veröffentlichen Studie wissenschaftlich bewiesen werden.

Ab welchem Alter kann die Hippotherapie zur Anwendung kommen?

Grundsätzlich kann das therapeutische Reiten zur Behandlung von Spastik bei Menschen jeder Altersgruppe erfolgreich eingesetzt werden. Voraussetzung ist, dass der Patient die notwendige Sitzstabilität mitbringt und den Kopf selbständig kontrollieren und halten kann. Der Therapeut wird den Patienten sorgfältig untersuchen, um festzustellen, ob sich die Hippotherapie im individuellen Fall als Behandlungsverfahren eignet. Bei Kindern mit Spastik wird ein Mindestalter von vier Jahren empfohlen. Allerdings kann es durchaus sinnvoll sein, einen kleinen Patienten schon im Kleinkindalter im Rahmen der Therapieeinheiten langsam an die Bewegungen des Pferdes heranzuführen. Indem ein Kind bereits ab einem Alter von etwa eineinhalb bis zwei Jahren in regelmäßigen Abständen mit Mutter, Vater oder einer anderen Bezugsperson auf dem Rücken eines Therapiepferdes sitzt, kann es ein Gefühl für den Umgang mit dem Tier entwickeln und eine vertrauensvolle Beziehung aufbauen.

Hippotherapie zur Behandlung der Spastik – die wichtigsten Voraussetzungen

Unabhängig vom Alter des Patienten spielt der Transfer der Bewegungsimpulse vom Rücken des Pferdes auf die menschliche Wirbelsäule und das Becken in der Hippotherapie zur Behandlung der Spastik eine zentrale Rolle. Um ein positives Körpergefühl des Patienten zu fördern, sollte sich das Aufsitzen zu Beginn jeder Behandlung möglichst unkompliziert gestalten. Da Kälteeinwirkung die Spastik verstärken kann, ist das Timing für die Therapieeinheit von entscheidender Bedeutung. Um eine optimale Wirkung zu erzielen, ist auch die richtige Wahl des Therapiepferdes eine wesentliche Grundvoraussetzung. Das Tier muss gut ausgebildet sein und über ein hohes Maß an Sensibilität verfügen, um auf die individuellen körperlichen Bewegungen des Patienten auf natürliche Weise reagieren zu können. Dabei spielt die Pferderasse eine eher untergeordnete Rolle. Für eine bei Spastik erfolgreich eingesetzte Hippotherapie ist vielmehr entscheidend, dass das Tier die Fähigkeit besitzt, alle Bewegungsmöglichkeiten optimal auszunutzen und gleichzeitig höchste Sicherheitsansprüche während des Reitens erfüllt.

Gleichzeitig muss auch der Therapeut umfassend geschult sein, um genau erkennen zu können, wie belastbar der jeweilige Patient ist. Darauf abgestimmt wird er oder sie die richtige Länge der Reitstrecke bestimmen und das optimale Gelände auswählen. Eine behindertengerecht erreichbare und ruhige, harmonisierende Umgebung schafft optimale Grundvoraussetzungen. Im Idealfall handelt es sich dabei um einen Naturboden, denn ein solches Gelände intensiviert die rhythmischen Bewegungen des Pferderückens und erhöht dadurch die positive Wirkung auf den Muskeltonus des Spastik-Patienten. Während der Therapieeinheit sollten auf der Reitstrecke alle möglichen Störfaktoren immer im Blick sein. Dadurch verhindert der Therapeut ein Ausweichen des Pferdes und gewährleistet dessen sicheren und gleichmäßigen Schritt. Nur durch ein harmonisches Zusammenspiel all dieser Faktoren kann ein Patient mit Spastik seine möglicherweise mit negativen Emotionen behaftete Haltung gegenüber Pferden ins Positive umkehren und während der Therapieeinheiten auf dem Rücken des Tieres äußerst motivierende und bereichernde Momente erleben – sowohl auf körperlicher als auch auf psychischer Ebene.

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Nächtliches „Einschlafen“ der Hand sowie Taubheitsgefühle in den Fingern können darauf hindeuten, dass ein Karpaltunnelsyndrom vorliegt. Diese weit verbreitete Nervenschädigung ist in der Regel gut behandelbar. Im Folgenden erfahren Sie, welche Ursachen einem Karpaltunnelsyndrom zugrunde liegen und welche sanften Therapieansätze als Alternativen zu schulmedizinischen Maßnahmen beachtliche Heilungserfolge zeigen.

Was ist das Karpaltunnelsyndrom?

Das Karpaltunnelsyndrom, kurz KTS, beschreibt ein in den meisten Fällen chronisch verlaufendes Beschwerdebild, das mit Gefühlsstörungen in den Fingern einhergeht. Die Symptome werden durch eine Einengung des Nervus medianus oder Mittelarmnervs im Bereich des Handwurzelkanals verursacht. In der medizinischen Fachsprache wird die Erkrankung daher Medianus-Kompressionssyndrom genannt. Sie ist auf eine Entzündung des Karpaltunnels zurückzuführen, durch den der Nervus medianus im Unterarm verläuft. Durch lokale Entzündungsprozesse und eine damit einhergehende Schwellung des Bindegewebes verengt sich der Kanal im Karpaltunnel, was eine erhöhte Druckeinwirkung auf den Mittelarmnerv zur Folge hat. Durch die Einengung kommt es zu einer eingeschränkten Durchblutung, Nährstoffunterversorgung und schließlich Schädigung des Nervengewebes. Dies resultiert zunächst in Gefühlsstörungen in den Fingern. Bei ausbleibender Behandlung geht das Karpaltunnelsyndrom häufig auch mit Schmerzen und Degenerationsprozessen in bestimmten Muskelfasern einher.

Symptome und Verlauf des Medianus-Kompressionssyndroms

Ein Karpaltunnelsyndrom äußerst sich im frühen Stadium zumeist in Taubheitsgefühlen und Kribbeln in jenen Fingern, für deren Empfindungsfähigkeit der Nervus medianus verantwortlich ist – im Daumen, Mittelfinger und Zeigefinger. Im weiteren Verlauf leiden die Betroffenen auch unter Schmerzen, die in den Fingern oder in der ganzen Hand auftreten und in den Arm oder die Schulter ausstrahlen können. Die Beschwerden treten typischerweise nachts auf, da die Handgelenke in verschiedenen Schlafpositionen abgeknickt werden, was den Druck auf den Nervus medianus zusätzlich erhöht. Tagsüber können bestimmte Handbewegungen wie das Halten von Gegenständen die Beschwerden verschlimmern. Werden in diesem Stadium keine gezielten Therapiemaßnahmen gesetzt, kann ein Karpaltunnelsyndrom dazu führen, dass die Schmerzen auch tagsüber anhalten und sich Muskelfasern im Daumenballen zurückbilden. In schweren Fällen ist der Muskelschwund in Form einer Delle in diesem Bereich von außen deutlich erkennbar. Wenn die Funktion der Muskulatur des Daumens allmählich nachlässt, sind feinmotorische Beeinträchtigungen zu erwarten. Die Betroffenen können dann bestimmte Gegenstände nicht mehr greifen oder halten.

Risikofaktoren, Ursachen und mögliche Auslöser des Karpaltunnelsyndroms

Das Karpaltunnelsyndrom ist ein weit verbreitetes Beschwerdebild, das rund fünf Prozent der Bevölkerung betrifft, wobei es bei Frauen auffallend häufiger auftritt als bei Männern. Am Karpaltunnelsyndrom erkranken vorwiegend Frauen im Alter zwischen vierzig und sechzig Jahren. Dies ist darauf zurückzuführen, dass hormonelle Veränderungen Wassereinlagerungen und dadurch bedingte Schwellungen im Gewebe begünstigen. Aus diesem Grund leiden häufig Schwangere oder Frauen in der Menopause an einem Karpaltunnelsyndrom. Tritt die Erkrankung während einer Schwangerschaft auf, heilt sie in den ersten Monaten nach der Geburt spontan aus, da die hormonell bedingten Wassereinlagerungen nach und nach ausgeschieden werden und der Druck auf den Nervus medianus nachlässt.

Neben hormonellen Einflüssen zählen auch dauerhafte Fehlbelastungen und Verrenkungen von Unterarm und Handgelenk durch bestimmte berufliche Tätigkeiten wie beispielsweise Fließband- oder Montagearbeiten zu den wichtigsten Risikofaktoren. Unfallbedingte Verletzungen wie Knochenbrüche oder Sehnenrisse sowie Sehnenscheidenentzündungen können ebenfalls ein Karpaltunnelsyndrom verursachen. Einige systemische Erkrankungen haben unter anderem eine erhöhte Druckeinwirkung im Gewebe zur Folge. Daher entwickeln häufig Dialyse-Patienten und Menschen, die an einem Diabetes mellitus, einer chronisch-entzündlichen Gelenkserkrankung wie Gicht oder Arthrose, einer Schilddrüsenfehlfunktion oder einem Tumor im betreffenden Gewebe leiden, ein Karpaltunnelsyndrom.

Schulmedizinische Behandlungsmaßnahmen und Prognose

Die Schulmedizin zielt zunächst darauf ab, die Entzündungsprozesse im Karpaltunnel zum Abklingen zu bringen. Dazu kommen Kortison-Präparate zum Einsatz, die oral verabreicht oder ins betroffene Gewebe injiziert werden. Aufgrund ihrer erheblichen Nebenwirkungen eignen sich solche Arzneistoffe allerdings nicht für eine längerfristige Anwendung. Tritt durch die Gabe von Kortison keine deutliche Besserung ein, kann der behandelnde Arzt eine Operation vorschlagen. Im Rahmen eines chirurgischen Eingriffs wird die den Karpaltunnel begrenzende Bandstruktur gespalten, wodurch der Druck auf den Mittelnerv sinkt. Neunzig Prozent aller Eingriffe bewirken eine sofortige Besserung der Beschwerden. Allerdings zeigen Erfahrungswerte, dass ein Karpaltunnelsyndrom ein bis zwei Jahre nach einer Operation erneut auftreten kann. Zudem bewirkt ein chirurgischer Eingriff keine Regeneration des durch ein fortgeschrittenes Karpaltunnelsyndrom abgebauten Muskelgewebes. Sanfte physiotherapeutische Behandlungsmethoden hingegen mobilisieren die Selbstheilungskräfte des geschädigten Gewebes, verbessern dadurch langfristig die Beweglichkeit und unterstützen den erneuten Kraftaufbau der betroffenen Muskelfasern.

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Beispielsweise bei einer Spondylarthrose/ Spondylose

Gehen Sie wie folgt vor:

Behandeln Sie das schmerzhafte Areal flächig mit dem Schallteller. Die meisten Hunde finden Stufe II/ 50Hz angenehmer. Die Intensität stellen Sie an dem Drehregler ein. Hier gilt „mehr ist nicht mehr“, versuchen Sie die Instensität so zu wählen, dass Ihr Vierbeiner entspannen kann. Behandeln Sie 1-2 mal täglich bis zu 15min. Sprechen Sie nach Bedarf die Behandlung mit Ihren Hundephysiotherapeuten oder Tierarzt ab.

Was ist eine Spondylose?

Die Spondylose ist eine Veränderung an den Wirbelkörpern, die Spondylarthrose eine Veränderung der Wirbelgelenke. Beides ist gut auf dem Röntgenbild zu erkennen und nicht immer klar voneinander abgrenzbar. Daher sollte zur sicheren Diagnosestellung immer eine tierärztliche Untersuchung stattfinden.
Die Wirbelsäule dient der Stütz- und Bewegungsfunktionen. Die Stützfunktion wird im Wesentlichen von den Wirbelkörpern erfüllt und die Bewegungsfunktion von den Wirbelgelenken. Die Beweglichkeit der einzelnen Wirbel gegeneinander ist relativ gering und in den einzelnen Wirbelsäulenabschnitten unterschiedlich. Im Halswirbelsäulen-Bereich ist die Beweglichkeit größer als in der Lendenwirbelsäule.
Kommt es zu einem Knorpelabbau, reagiert das abgenutzte Gelenk mit Entzündungsschmerz. Der verstärkte Knorpelabbau kann Folge eines Alterungsprozesses oder einer chronischen Überbelastung (auch Fehlhaltung) sein. Die Gelenkentzündung wird durch Knorpelabriebteilchen hervorgerufen. Die meisten Hunde neigen bei schmerzhaften Arthrosen zu Schonung. Da es aber gerade für einen Hund mit Gelenksproblemen wichtig ist, einen guten Muskelzustand zu haben, sollte das erste Behandlungsziel das Abklingen der akuten Entzündung und des damit verbundenen Schmerzes sein. Danach sollte der Vierbeiner wieder zu Aktivität und Bewegung angeregt werden, um die Muskulatur zu lockern und zu kräftigen, die Durchblutung zu fördern und so die Nährstoffversorgung der Gelenkknorpel zu verbessern.

Ein Sammelsurium von Behandlungen am Tier (für Pferde, Hunde und Katzen) finden Sie in unserer Anwenderbroschüre.

Wenn Sie für die Behandlung einer Spondylose ein NOVAFON Vibrationstherapiegerät kaufen möchten, finden Sie hier unsere Produkte. Ihre Zufriedenheit ist uns sehr wichtig, deshalb garantieren wir ein Rückgaberecht von vier Wochen, falls das NOVAFON nicht Ihren Erwartungen entsprechen sollte.

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