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Eine Veränderung des Stimmklanges sowie eine eingeschränkte Belastungsfähigkeit der Stimme sind typische Symptome einer Dysphonie. Häufig klingt die Stimme dann heiser, rau oder behaucht. Diese Stimmstörung ist für die Betroffenen mit einem erheblichen Leidensdruck verbunden, vor allem, wenn sie im beruflichen Alltag auf ihre Stimme angewiesen sind. Im Folgenden erfahren Sie, wodurch Dysphonien ausgelöst werden können und welche Therapiemaßnahmen zur erfolgreichen Behandlung der reduzierten stimmlichen Leistungsfähigkeit zur Verfügung stehen.

Was ist eine Dysphonie?

Unter dem Begriff „Dysphonie“ sind verschiedene Stimmstörungen zusammengefasst, die vielfältige Ursachen haben können. Das Wort leitet sich von den griechischen Termini „dys“ für „falsch“ und „phoné“ für „Ton“ ab. Je nach Ausprägung können Dysphonien zu weiteren Verschlechterungen oder sogar zum gänzlichen Verlust der Stimmleistung führen. Kommt es durch die Störung zu Stimmlosigkeit, liegt eine sogenannte Aphonie vor. Die Produktion einer gesunden Stimme setzt ein optimales Zusammenspiel zwischen den beteiligten Organsystem voraus: Atemapparat, Kehlkopf und Ansatzrohr (Rachen-, Mund- und Nasenraum). Kommt es in einem dieser Bereiche zu einer Störung, kann eine Dysphonie entstehen. Eine solche Störung kann vielfältige Ursachen haben. Abhängig von den Auslösern der Erkrankung wird daher zwischen organischen und funktionellen Stimmstörungen unterschieden.

Mögliche Ursachen einer organischen Dysphonie

Einer organischen Dysphonie liegen organische Veränderungen am Kehlkopf zugrunde. Diese werden für den behandelnden Arzt im Rahmen einer Laryngoskopie erkennbar. Dabei wird unterschieden zwischen erworbenen und angeborenen Veränderungen des Kehlkopfes. Organische Veränderungen des Kehlkopfes können unter anderem durch einen Fehlgebrauch des Stimmapparates entstehen. Diese Fehlbelastung kann beispielsweise zu einer sogenannten Knötchenbildung führen. Dabei bilden sich durch andauernde Überlastung an den Stimmlippen Verdickungen der Schleimhaut, die die Stimmbildung behindern. Eine organische Dysphonie kann jedoch auch als Folge von entzündlichen Prozessen, Tumoren oder Verletzungen des Stimmapparates entstehen. Werden durch Verletzungen oder Operationen (beispielsweise an der Schilddrüse) die zuleitenden Nerven geschädigt, kommt es zu einer Stimmlippenlähmung, die zur Behinderungen der Atmung und Beeinträchtigungen der Stimmfunktion führen kann.

Ebenso kommen chronische Reflux-Erkrankungen sowie stiller Reflux als Ursachen für diese Form der Erkrankung in Betracht. Das mit solchen Krankheiten verbundene Aufsteigen von Magensäure oder sauren Gasen über der Speiseröhre bis in den Rachen führt unbehandelt auf Dauer zu einer Reizung und Schädigung des Gewebes im Kehlkopf, was sich unter anderem auch in Stimmstörungen manifestieren kann.

Funktionelle Dysphonien und ihre Auslöser

Lassen sich am Stimmorgan keine organischen Veränderungen feststellen, liegt eine sogenannte funktionelle Dysphonie vor. Die Funktion des Phonationssystems ist dabei eingeschränkt und es besteht ein Ungleichgewicht zwischen Kehlkopf- und Atemmuskulatur. Dabei geht eine hyperfunktionelle Dysphonie häufig mit einem erhöhten Kraftaufwand der Muskulatur einher. Dieser ist bei einer hypofunktionellen Dysphonie eher vermindert. Sehr häufig tritt jedoch die gemischte Dysphonie auf, die sowohl hyper- als auch hypofunktionelle Symptome aufweist. Die Ursachen für eine funktionelle Stimmstörung sind meistens sehr vielfältig und setzen sich aus verschiedenen Faktoren zusammen. So führt zum Beispiel ein gewohnheitsmäßig falscher Stimmgebrauch in Verbindung mit einer beruflichen oder privaten Belastungssituation zu einer überhöhten Stimmbelastung.

Anzeichen und Symptome einer Dysphonie

Dysphonien können sich durch Heiserkeit und eine raue Stimme ebenso bemerkbar machen wie durch gepresste und harte Stimmeinsätze. Ebenso können eine leise bis klangarme Stimme oder eine behauchte Tongebung charakteristisch sein. In jedem Fall ist die Stimmleistung stark eingeschränkt, was die Kommunikationsfähigkeit der Betroffenen erheblich beeinträchtigt. Viele Patienten leiden bei längerem Sprechen unter Verspannungen oder sogar Schmerzen im Halsbereich. Häufig kommt es zu dem Gefühl, dauerhaft einen Kloß im Hals zu haben. Die Ausprägung und Dauer der Beschwerden einer Dysphonie können – abhängig von den jeweiligen Ursachen – unterschiedlich sein. Durch Erkältungen verursachte, entzündungsbedingte oder durch vorübergehende Überbelastung der Stimmlippen ausgelöste Dysphonien äußern sich meist in Heiserkeit, die nach wenigen Tagen von selbst wieder abklingt und keine ärztliche Behandlung notwendig macht. Dauern die stimmlichen Beschwerden jedoch länger als zwei Wochen an, sollten Betroffene immer einen HNO-Arzt oder einen Facharzt für Phonatrie konsultieren. Dieser wird eine umfassende Anamnese durchführen und mithilfe verschiedener Diagnoseverfahren die genauen Ursachen definieren. Darauf abgestimmt kann im Anschluss eine individuelle Therapie konzipiert werden.

Möglichkeiten der Behandlung einer Dysphonie

Bei Vorliegen von organischen Dysphonien richtet sich die Behandlung immer nach den Ursachen. Durch Infektionen oder Reflux-Erkrankungen ausgelöste Stimmstörungen werden in der Regel medikamentös behandelt. Um Gewebeveränderungen wie Zysten, Granulome oder Polypen zu entfernen, kommen in der Schulmedizin verschiedene chirurgische Verfahren zur Anwendung. Im Anschluss daran wird eine stimmtherapeutische Maßnahme erforderlich, um den richtigen Gebrauch der Stimme zu trainieren. Bei einer funktionellen Dysphonie ist eine stimmtherapeutische Behandlung beispielsweise bei einem Logopäden notwendig. Im Rahmen einer ausführlichen Stimmdiagnostik werden die pathologischen Merkmale sowie die verbliebenen Stimmressourcen zunächst genau beurteilt. Darauf basierend erstellt der behandelnde Therapeut einen Therapieplan, um alle an der Stimmgebung beteiligten Funktionen zu optimieren.

Ein wichtiger Aspekt der stimmtherapeutischen Behandlung einer Dysphonie ist der Bereich Atmung. Um die Wahrnehmung der Atmung zu verbessern, wird beispielsweise mit der lokalen Vibrationstherapie gearbeitet. Dadurch wird die Erschließung der Atemräume und die Vertiefung der Atmung gut unterstützt und der Patient lernt langfristig eine optimierte Atemtechnik, die eine wichtige Grundlage der Stimmfunktion darstellt. Durch Stimmübungen erlernen die Patienten wieder ein klang- und kraftvolles sowie resonanzreiches Sprechen. Somit wird die Stimme entlastet und die Stimmgebung optimiert. Durch verschiedene Sing- und Sprechübungen wird die Funktion des Kehlkopfes verbessert, seine Muskulatur gestärkt und Fehlspannungen werden abgebaut. Neben Übungen zur Aussprache lernen die Patienten auch stimmschädigende Umgebungsfaktoren am Arbeitsplatz und im alltäglichen Umfeld zu identifizieren und gezielt zu vermeiden.

Liegt eine Stimmbandlähmung vor, ist ein unmittelbarer Beginn einer stimmtherapeutischen Behandlung äußerst wichtig, um die Funktion der Stimme zu verbessern. Dazu werden verschiedene Verfahren der Stimmtherapie angewendet, bei denen Stimmübungen im Mittelpunkt stehen. Durch die gleichzeitige Anwendung der lokalen Vibrationstherapie wird die Stimmfunktion zusätzlich stimuliert und jegliche Phonationsübungen können mit einem zusätzlichen Reiz verstärkt werden.

Grundsätzlich wird die Stimmtherapie individuell auf den jeweiligen Patienten abgestimmt. Sowohl die Ursachenforschung als auch die Unterstützung beim Transfer der neu erlernten Stimm- und Sprechmuster in den Alltag werden bei der ganzheitlich ausgerichteten Behandlung berücksichtigt.

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